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GEO Magazin Nr. 12/09 Seite 1 von 2


GEO Magazin Nr. 12/09 - Geschenkt! Warum es klug ist, großzügig zu sein - Heft vergriffen - › Abonnieren

Nobelpreis: Nobelpreis für Ellen Johnson-Sirleaf

Der Friedensnobelpreis geht in diesem Jahr an die Präsidentin Liberias. Vor zwei Jahren traf GEO-Redakteurin Gabriele Riedle die mutige Politikerin in der Hauptstadt Monrovia. Lesen Sie hier einen Auszug aus ihrer Reportage "Alles wieder auf Anfang" aus dem GEO Magazin Nr. 12/2009

Text von Gabriele Riedle

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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


Irgendwann hat fast jeder gegen jeden gekämpft in diesem Land: Warlords gegen Warlords, Rebellen gegen Rebellen, Kindersoldaten gegen Kindersoldaten. Bis zu 250 000 Menschen sind gestorben in diesem Land mit nur knapp 3,5 Millionen Einwohnern, mehr als eine Million versteckten sich im Regenwald oder fanden Zuflucht in Lagern in anderen Ländern der Region.

Seit 2003 jedoch sind UN-Friedenstruppen im Land. Ein internationales Kontingent von zunächst 16 000 Blauhelmen, einer der größten Einsätze in der Geschichte der Vereinten Nationen, auf einem vergleichsweise kleinen Staatsgebiet, in dem fast nichts ist außer Buschwerk und tropischem Regenwald.


Starke Frau: Ellen Johnson-Sirleaf, erste Präsidentin eines afrikanischen Staates (Foto von: Riccardo De Luca / dpa-Report)
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Starke Frau: Ellen Johnson-Sirleaf, erste Präsidentin eines afrikanischen Staates

Inzwischen steht auch Charles Taylor, der ehemalige Präsident und gleichzeitig der mächtigste der Warlords, in Den Haag vor einem internationalen Strafgericht, wegen Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Und es hat einen politischen Neuanfang gegeben. Im Jahr 2006, als die Präsidentin Ellen Johnson-Sirleaf ihr Amt antrat, die erste gewählte Frau an der Spitze eines afrikanischen Staates.

Ellen Johnson-Sirleaf, die Inkarnation der neuen Zeit und letztlich auch der alten. Sie ist die Chefin hier. Sie ist die Macht. Sie ist die Autorität. Afrika liebt seine Autoritäten von alters her, ja, sagt die Präsidentin, das ist ein Teil unserer Geschichte. Einst die Stammesführer, danach die Despoten.



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Ein Big Man löste den anderen ab, und sie übertrafen einander in ihrer Grausamkeit und ihrer Gier, und immer war die Macht in einer einzigen Person konzentriert. Das, sagt die Präsidentin, werde sich nun ändern. Hoffentlich, schickt sie hinterher.

Vorerst jedoch wird sie diese Rolle der Starken spielen. Ma Ellen, wie die Leute sie nennen, eine Art Big Man in Frauengestalt. Sie soll sagen, wo es langgeht. Ihr Konterfei prangt auf den Hüfttüchern der Frauen, und Massen von Menschen umringen sie, wenn sie auf ihren vielen Touren durchs Land immer wieder aus ihrem Geländewagen mit dem Staatswappen steigt, über einen kleinen, mit rotem Samt bezogenen Trittschemel.

Dann verteilt sie hart gekochte Eier und Kekse, vor allem an die Kinder, und zudem sagt sie mahnende Worte darüber, wie wichtig das Lernen sei und wie wichtig die Disziplin, während sie den Erwachsenen einschärft, dass es Zeit sei, sich anzustrengen, jeden Tag und bei allem, was sie begännen.

So erleben wir sie auch im Fußballstadion von Monrovia, wo sie vor 2437 Studenten spricht, die ihr Examen feierlich begehen. Mit dem Halleluja von Händel aus der Nordkurve und in schwarzen Talaren in der schlimmsten Mittagshitze, die größte Studienabschlusszeremonie, die es je gegeben hat in Liberia.

Es ist die erste seit 1990, und alle sind da, die durchgehalten haben in Krieg, Armut und Leiden. So wendet sich die Präsidentin an jene, die womöglich ein ganzes Jahrzehnt benötigten, um eine einzige Prüfung abzulegen, und auch an die, die einst Kombattanten waren und nun wieder produktive Mitglieder der Gesellschaft seien und auf die nun alle stolz sein sollten.



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Kommentare zu "Nobelpreis für Ellen Johnson-Sirleaf"

Luidi | 18.10.2011 11:46

Hallo, ich finde, der Friedensnobelpreis fuer die erste weibliche Praesidentin Afrikas haette besseres verdient als eine 2 Jahre alte Reportage. Wie waere es mit einem aktuellen Bericht ueber Liberia heute und vor 4 Jahren als Frau Johnson- Sirleaf das Praesidentenamt uebenommen hat? Ein Bericht ueber die gerade friedlich stattgefundenen Wahlen waere auch interessant! Beitrag melden!

Idi Amin | 11.10.2011 23:40

eine große Frau mit großem Hut! Beitrag melden!

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