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GEO Special Nr. 01/2007 - Dubai, Emirate und Oman - Heft vergriffen - › Abonnieren

Aufgalopp eines Wundertieres

Ata Allah, Gottes Geschenk, wurden Kamele einst genannt und waren den Menschen am Golf überlebenswichtige Gefährten. Bis der Allzweck-Vierrad-Antrieb den Allzweck-Vierbein-Antrieb ersetzte und sie in Vergessenheit gerieten. Erst jetzt besinnen sich die Scheichs wieder auf ihr Nationalsymbol - was auch an einem deutschen Doktor liegt


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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


Der Morgendunst liegt noch schwer über der Rennstrecke von Nad Al Sheba, eben erst hat sich die Sonne vom Horizont gelöst, da steuert Said Belarti seinen nagelneuen Lexus RX über den Sand. Die Augen des jungen Mannes, der das weiße Gewand der Golfaraber trägt, folgen einem Pulk zierlicher Kamele, die sich zwischen Hunderten anderer vor Dubais Skyline warm laufen. Welches von ihnen hat die beste Tagesform? Welches wirkt wach? Leichtfüßig genug?


Al hejin, die edlen Rennkamele, sprinten los. Ihre Besitzer folgen ihnen in schweren Geländewagen um das kilometerlange Rund (Foto von: Florian Wagner)
© Florian Wagner
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Al hejin, die edlen Rennkamele, sprinten los. Ihre Besitzer folgen ihnen in schweren Geländewagen um das kilometerlange Rund

Rennwagen der Wüste

Belarti macht sich Notizen, denn in wenigen Stunden wird sich zeigen, ob er gut gearbeitet hat: Am Nachmittag werden die schnellsten jungen Kamele der sieben Emirate gegeneinander antreten. Es sind die wichtigsten Rennen der frühen Saison. Vier Kilometer, die entscheiden, welche Tiere in den kommenden Monaten zwischen Abu Dhabi, Dubai, Qatar und Bahrain hin- und hergeflogen werden und im Namen ihrer Besitzer Ehre, Range Rover und Porsches gewinnen sollen. Said Belarti kennt sich aus in diesem Geschäft, er steckte noch in den Windeln, als ihn ein Kamel bereits zum Millionär machte: 1,5 Millionen Dirham (rund 310 000 Euro) zahlte Scheich Zayed bin Sultan Al Nahyan, der langjährige Präsident der VAE, für ein Tier, das Belarti von seinem Vater zum ersten Geburtstag geschenkt bekommen hatte. Damals, Anfang der 1980er Jahre, die höchste Summe, die je für ein Kamel geflossen war. "Das änderte unser Leben", sagt Belarti, ohne den Blick von den Tieren zu nehmen. Und die Glückssträhne der Familie hielt an: Inzwischen trainieren Vater und Sohn einige der teuersten Stars, die der Herrscherfamilie von Dubai gehören. Einzelne von ihnen kosten dreimal so viel wie der Formel-1-Bolide von Michael Schumacher: zehn Millionen Euro.



AUDIO

GEO SPECIAL-Redakteurin Meike Kirsch besuchte die weltweit erste technisch ausgeklügelte Kamelmilchfarm in Dubai. Hier hören Sie Ihre Reportage (Foto von: Florian Wagner)
© Florian Wagner
GEO SPECIAL-Redakteurin Meike Kirsch besuchte die weltweit erste technisch ausgeklügelte Kamelmilchfarm in Dubai. Hier hören Sie Ihre Reportage
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Es sind zerbrechliche Tiere mit schmächtigen Körpern und langen, spinnenartigen Beinen. Die Hälse, an deren Enden zierliche Köpfe sitzen, haben sie weit nach vorn gereckt. Dick in Wolldecken gehüllt, fliegen sie über den tiefen Sand der Bahn; immer weiter getrieben, damit sie bloß ihr Gewicht halten. Denn in den Tagen vor dem Rennen hat jede ihrer Fütterungen einem Festbankett geglichen: Hafer, Weizen und Datteln wurden ihnen serviert, Eier und Ziegenmilch gemischt mit teurem wilden Honig sowie dicke Pfannkuchen aus dem Supermarkt. Die genaue Zusammensetzung des Futters hütet Said Belarti wie der Chef von Coca-Cola das Rezept seiner Brause. Deshalb auch umgeben hohe Zäune, manchmal gar steinerne Mauern die zahllosen Kamelcamps, die sich östlich der Rennbahn kilometerweit in die Wüste erstrecken. Denn Fütterung und hartes, tägliches Training sind alles, was der Mensch zum Sieg beitragen kann. "Der Rest kommt von Allah", sagt Belarti.



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