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Fotoschule: Draußen fotografieren

GEO.de-Fotoexperten verraten ihre Tipps für Landschafts- und Tierfotografie. Ob mit der Spiegelreflexkamera oder mit dem Handy, so werden die nächsten Urlaubsbilder zum Highlight!


Mit dem Goldenen Schnitt gelingt jedes Landschaftsbild (Foto von: Alexandr Smushko/E+/Getty Images)
© Alexandr Smushko/E+/Getty Images
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Mit dem Goldenen Schnitt gelingt jedes Landschaftsbild

5 Tipps für Landschaftsfotografie



1. Horizont setzen
Bei Schnappschüssen mit Freunden mag die Schräglage des Horizonts witzig oder passend sein, bei Landschaftsaufnahmen ist das eher selten der Fall. Hier kann man auf drei Arten den Horizont setzen: Um die Weite einer Landschaft einzufangen, platzieren Sie den Horizont mittig. Ist der Himmel besonders schön, lohnt es sich, den Horizont etwas tiefer anzusetzen, um den Himmel entsprechend in Szene zu setzen. Soll das Hauptaugenmerk auf der Landschaft liegen, dann sitzt der Horizont im oberen Bilddrittel. Fortgeschrittene versuchen sich am Goldenen Schnitt: Das Bild wird mit zwei vertikalen und zwei horizontalen Linien in sechs gleich große Rechtecke unterteilt. Der Schwerpunkt des Bildes, beispielsweise ein Baum, sollte immer an den Schnittpunkten dieser Linien liegen.

2. Schärfe einstellen
Um sicherzugehen, dass alle Bildbereiche einwandfrei dargestellt werden, sollte die Schärfe auf unendlich gestellt werden. Die meisten Kompakt- und Spiegelreflexkameras besitzen diese Funktion unter der Voreinstellung "Landschaft", die oft mit einem Bergsymbol versehen ist. Bei allen anderen Kameras lässt sich die Schärfe manuell einstellen. Fortgeschrittene können auch hier ein bisschen experimentieren. Alle Objekte, die weniger als sechs Meter vom Fotografen entfernt sind, erkennt die Kamera in diesem Modus als zu nah an und stellt sie unscharf – das kann bei manchen Motiven durchaus einen fotografischen Reiz haben.


3. Entfernung finden
Baumriesen oder Wasserfälle von unten in ihrer ganzen Pracht einzufangen, gelingt nicht immer auf Anhieb. Auch wenn der Fotograf der Meinung ist, die Kamera absolut gerade nach oben zu halten, gerät das fotografierte Objekt doch oft in Schieflage. Hier lohnt es sich, etwas Zeit zu investieren: Wenn irgendwie möglich, sollten Sie sich von dem Objekt entfernen und nach einer erhöhten Stelle suchen. Auch ein Fels oder ein Baumstumpf können mitunter ausreichen. Sie sollten außerdem stets versuchen parallel zum Objekt zu stehen. So lässt sich eine schiefe Abbildung vermeiden.

4. Verwacklung vermeiden
Sonnenuntergänge und Motive in der Dämmerung neigen dazu, verschwommen zu erscheinen. Mit drei einfachen Handgriffen lässt sich das leicht lösen. Sie sollten ohne Blitz arbeiten, aber mit einer hohen ISO-Zahl (ab 600, je nach Kamera). Wer kann, nutzt außerdem ein Stativ, denn die Kameras reagieren bei Dunkelheit sehr sensibel auf die kleinste Bewegung, was sich dann in der Bildqualität niederschlägt. Ohne Stativ lässt sich das Problem aber auch beheben: Stellen Sie die Kamera auf einen geeigneten festen Untergrund, zum Beispiel ein Brückengeländer, und wählen Sie dann die Selbstauslöser-Funktion. So können Sie bildstörende Bewegungen unterbinden.

5. Gegenlicht vermeiden
Bei Motiven, die im Gegenlicht stehen, sollten Sie natürlich zunächst prüfen, ob sich das Objekt auch mit der Lichtquelle im Rücken fotografieren lässt. Sollte das nicht der Fall sein, können Sie den Belichtungsparameter "EV" (im Kameramenü unter EV +/- aufgeführt) auf minus 1-2 setzen und die Szenerie künstlich unterbelichten. So wird die Gegeneinstrahlung ausgeglichen. Je nach Einstrahlungswinkel des Lichtes können Sie auch versuchen, es mit einer Hand abzuhalten.



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