GEO SAISON Nr. 03/2008 - Italien für Entdecker Seite 1 von 2

Text von Andreas Lesti

Diaschau 2.0

Ein Fall fürs Kino: Speed-Bergsteiger, Extremskifahrer und Basejumper zeigen bei der "European Outdoor Film Tour", wie sie ihren Urlaub verbringen. GEO SAISON hat die Produktion begleitet


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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


Das Filmteam postiert sich über der Bischofswand, einem Monument der Natur. Tausend Meter hoch erhebt sie sich über dem norwegischen Romsdal. Jetzt gibt Regisseur Matthias Thönnissen das vereinbarte Zeichen. André Bach tritt dicht an die Abbruchkante, bleibt stehen, zupft an seinem Overall, dann stürzt er sich beherzt in die Tiefe.


Der Skyrunner Christian Stangl (Foto von: PR-Foto
)
© PR-Foto
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Der Skyrunner Christian Stangl

Im Laufschritt zum Gipfel

Thönnissen macht einen Haken auf seinem Skript. Producer Michael Halberstadt reckt den Daumen nach oben, alles im Kasten, er hat unterhalb der Absprungstelle mit einer Handkamera den ihm entgegenfallenden Springer aufgenommen. Nur Kameramann Nik Summerer balanciert noch ganz vorn am Felsgrat entlang, fokussiert den rasenden, immer kleiner werdenden Punkt, bis sich der orangefarbene Fallschirm öffnet.

Später, als der Film ins Kino kommt, halten die Zuschauer bei dieser Szene den Atem an - fast spürbar ist die Stille im Saal 1 des Cinemaxx am Potsdamer Platz in Berlin. Auf der riesigen Leinwand ist zu sehen, wie Bach für einen Moment an der Felskante verharrt. Er steht mit dem Rücken zum Publikum, unter ihm tut sich ein gewaltiger Abgrund auf. Als Bach springt, pressen sich einige in die gepolsterten Sessel, andere rufen "Oooh" und "Nein". Die Gefühle im Kinosaal ähneln dem Schauder, den die Passagiere einer Achterbahnfahrt teilen. In vielen Lichtspielhäusern war der Film über Bach ("Portrait of a serial jumper") im letzten Herbst zu sehen. Er gehört zum Programm der EOFT, der European Outdoor Film Tour, einer Zusammenstellung der besten Extremsportfilme des Jahres (www.eoft.eu). Außerdem dabei: "Skyrunner" Christian Stangl, der einen Gipfel im Laufschritt erobert, und Ryan Leech, der mit einem Mountainbike auf Baumstämmen balanciert. Wir sehen Antoine Séguin an Häuserfassaden hinauf klettern und Olaf Obsommer im Kajak durch die gigantischen Stromschnellen des Flusses Indus in Pakistan rasen. Verantwortlich für die EOFT ist Joachim Hellinger. Seine Produktionsfirma Moving Adventures stellt die Beiträge für das jährlich neu aufgelegte Programm zusammen und produziert einige selbst. Der 41-Jährige, in dessen halblangem Haar eine Sonnenbrille steckt, und sein Kompagnon Thomas Witt reisen zu den Berg- und Abenteuerfilmfestivals in alle Welt, sichten Material und suchen neue Helden.

Kassenschlager Outdoor-Film
In der Branche ist EOFT inzwischen ein klangvoller Name, die Filmtour mit dem markanten Plakat wird von Firmen der Outdoor- Industrie gesponsert. Im Kino ist die Filmrolle ein Kassenschlager, läuft allein in Deutschland in rund 40 Städten, oft zweimal am Abend, meist in vollen Sälen, außerdem in Österreich, Südtirol und Tschechien, in der Schweiz und den Niederlanden. "1984 habe ich zum ersten Mal eine Folge der französischen Filmreihe 'La nuit de la glisse' gesehen", sagt Joachim Hellinger. Diese "Nacht des Gleitens" war eine Zusammenstellung von Kurzfilmen über Windsurfen, Wellenreiten und den bis dahin weithin unbekannten Sport Snowboard fahren. Hellinger erwarb die Filmrechte für eine Vorstellung in einem Stuttgarter Kino. "Die spontane Begeisterung der Zuschauer war der Anfang von EOFT."

Im Jahr 2001 gingen Hellinger und Witt mit ihrem ersten eigenen film auf tour. Sie zogen von Stadt zu Stadt wie Diaschau-Entertainer, die von einer Radtour durch Amerika oder einer Motorradexpedition durch Afrika berichten. "Es dauerte eine Zeit, bis wir unser Publikum gefunden hatten", sagt Hellinger. Der Erfolg kam mit "Pororoca", einer Eigenproduktion über Surfer, die auf einer Amazonas-Welle reiten.



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