GEO SAISON Nr. 07/08 2006 - Nationalparks in Deutschland Seite 1 von 3

Text von Heiko Reuter

Was Billig-Tickets wirklich kosten

Sie freuen sich über die günstigen Angebote der Spar-Airlines? Wir auch. Allerdings: Unterm Strich zahlen alle drauf - die Schnäppchen werden mit üppigen Steuergeschenken subventioniert


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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


Für 19 Euro nach London, für 29 Euro nach Venedig - längst haben wir uns daran gewöhnt, dass ein Flugticket viel weniger kostet als ein Fahrschein für die Bahn. Und auch daran, dass der Spaß dann doch teurer wird, als die Werbung versprochen hat, weil Steuern, Service- und Flughafengebühren aufgeschlagen werden. Darüber regt sich niemand mehr auf. Die versteckten Kosten aber, die jedem Steuerzahler aufgebürdet werden, ob er nun mit Günstig-Airlines fliegt oder nicht - die bleiben meist unbeachtet.


 (Foto von: Air Berlin)
© Air Berlin
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Provinzpisten

Allein in Deutschland gingen in den vergangenen Jahren ein gutes Dutzend Billigfluggesellschaften an den Start. Ryanair, Easyjet, Germanwings, Air Berlin, Deutsche BA und andere profiitieren von der "Geiz ist geil"-Mentaliät. Schon jetzt heben 28 Prozent der Passagiere in Europa "zum Taxipreis" (Hapag-Lloyd Express) ab. Die meisten Luftverkehrsexperten rechnen damit, dass der Marktanteil der Billigflieger weiter zunehmen wird. Schon bald dürften mehr als 40 Prozent aller Passagiere in Flugzeuge der so genannten "no frills"-Airlines (kein Schnickschnack) steigen. Und das, obwohl sich auch die Tarife der großen Fluggesellschaften ändern - inzwischen fliegt sogar Lufthansa für 99 Euro von Hamburg nach Barcelona. Viele Gründe, warum Billigflieger so günstig fliegen, sind bekannt. Die Fluggesellschaften haben gelernt, die Kosten zu reduzieren: Sie haben weniger Personal als etablierte Linien, zahlen niedrigere Gehälter, Kaffee und Snacks an Bord kosten extra, die Anschlussflüge werden nicht aufeinander abgestimmt, dafür sind die "Umlaufzeiten" kürzer (schnellere Abfertigung am Boden, die Flugzeuge sind länger in der Luft). Zudem werden bevorzugt abgelegene Airports und Provinzpisten angeflogen, auf denen nur wenig Verkehr herrscht. Dort wird zügig abgefertigt, die Flughafengebühren sind niedriger. Doch Airports wie Hahn im Hunsrück, Altenburg-Nobitz in Ost-Thüringen oder Weeze am Niederrhein locken nicht nur mit Dumpingtarifen für die Abfertigung. Oft bieten sie den Airlines obendrein auch noch "Marketing-Zuschüsse" für die Eröffnung neuer Strecken.


Finanzielles Fiasko

Das kann den Fluggesellschaften erhebliche Zusatzeinnahmen bescheren. Da die Regionalflughäfen in aller Regel der öffentlichen Hand gehören, werden die Tickets der Billigflieger mit Steuergeldern subventioniert. Laut einer Studie der Deutschen Bank arbeiten nur fünf der 39 Regionalflughäfen in Deutschland wirtschaftlich. 33 von ihnen fertigen weniger als 100 000 Passagiere pro Jahr ab. Branchenexperten zufolge aber liegt die kritische Größe für den kostendeckenden Betrieb eines Flughafen bei 500 000 Fluggästen im Jahr. Häufig seien die Pisten in der Provinz "teure Prestigeobjekte der Regionalfürsten". Denn Flughafenbau ist Ländersache, ein bundesweit abgestimmtes Konzept existiert nicht. Manche Landesregierung scheint nach dem Prinzip "Versuch und Irrtum" zu investieren: Man errichte einen Flughafen - etwa den in Erfurt -, locke mit Subventionen eine Airline an - in diesem Fall Ryanair -, und kaum zieht sich die Fluglinie zurück, brechen die Passagierzahlen ein, und es droht ein finanzielles Fiasko.



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