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Trypanosomiasis, afrikanische Form (Schlafkrankheit)
Erreger: Einzeller: Trypanosoma brucei gambiense und Trypanosoma brucei rhodesiense
Verbreitung: Tropisches Afrika.
Infektionsweg: Übertragung durch die Tsetsefliege. Vor allem in trockenen Savannengebieten.
Zeitraum von Infektion bis Krankheit: T. gambiense: variabel: Wochen-Jahre, T. rhodesiense: 3 - 21 Tage
Krankheitszeichen: Zunächst Entstehung einer auffälligen, z.T. schmerzhaften Rötung an der Einstichstelle. Später Fieberschübe, die von einem juckenden Hautausschlag begleitet werden. Zum Teil Auftreten von Gesichtschwellungen, Leber-/Milzschwellung und Gelenkschmerzen. Die im Blut zirkulierenden Erreger können das Gehirn befallen und zu einer fortschreitenden Entzündung des Zentralnervensystems führen. Die Patienten leiden unter Bewusstseinsstörungen, Persönlichkeitsveränderungen und einem Parkinson-ähnlichen Krankheitsbild. Koma. Tod.
Labornachweis: Mikroskopischer Erregernachweis aus Blut oder Rückenmarksflüssigkeit. Antikörpernachweis im Blut.
Behandlung: In früher Krankheitsphase: Suramin oder Pentamidin. Später Melarsoprol (arsenhaltig und daher relativ giftig), neuerdings Eflornithin
Vorbeugung, Immunität: Insektenschutz beachten.
Schlafkrankheit in der Serengiti