Gesund reisen
Wenn es um Reisekrankheiten geht, kennt sich kaum jemand besser aus als die Ärzte vom Hamburger Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin. Auf dieser Seite finden Sie das ständig aktualisierte Wissen der Experten: über Gesundheitsrisiken, deren Behandlung und Vorbeugung
Reisezahlungsmittel - Bezahlen im Ausland
Auf Reisen ist es sicherer über mehrere Zahlungsmöglichkeiten zu verfügen, als sich nur auf Bargeld zu verlassen. Kleine Beträge von Bargeld in Fremdwährung oder international akzeptierter Währung sind zwar wichtig für kleine Einkäufe, Telefonieren oder die Bezahlung von Taxis. Banknoten werden aber bei Diebstahl nicht ersetzt und sollten daher nur in kleinen Mengen mitgeführt werden.
Ein Reisezahlungsmittel sollte:
- sicher und kostenkünstig sein, und
- häufig und problemlos akzeptiert werden.
Es ist deshalb sinnvoll, sich vor Reiseantritt über die Bestimmungen und Möglichkeiten im Reiseland zu informieren, besonders zu möglichen Devisenbeschränkungen.
Welche Zahlungsmöglichkeiten gibt es?
Vor Reiseantritt sollten die verschiedenen Konditionen der Banken bei den Maestro-Karten, Kreditkarten und Reiseschecks verglichen werden. Die folgenden Informationen beruhen auf
Bargeld
- Sicherheit:
- Außerhalb der Eurozone schwanken die Wechselkurse. Oft ist der Tausch am Urlaubsort günstiger, besonders in Ländern, deren Landeswährung eine hohe Inflationsrate aufweist. Sie sollten nur soviel Fremdwährung bei sich führen, wie für erste Einkäufe oder Dienstleistungen (Taxi, Bus) nötg sind.
Geld stinkt doch

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Maestro- und Kreditkarten
- Sicherheit:
- mittel
- PIN Nummer nie gemeinsam mit Karte notieren oder auf einem Zettel mit sich führen.
- Belastungsbelege sorgfältig aufbewahren, um die Kartenabrechnung später zu Hause auch lückenlos überprüfen und ggf. erfolgreich widersprechen zu können.
- Weltweit einsetzbar sind
- Maestro-Karte, früher auch EC-Karte genannt. An vielen Geldautomaten erhält man gegen eine Gebühr das gewünschte Bargeld.
- Kreditkarten z.B. von Visa, Mastercard, Diners oder American Express, sowie diverse Karten der verschiedensten Unternehmen, die meist mit einem vorgenannten Anbieter kooperieren. Sie werden von vielen Restaurants, Hotels und Geschäften akzeptiert.
- Postbank-SparCard 3000 plus
- Mit ihr kann man weltweit seit 1.6.2007 an über 900.000 Visa-Geldautomaten kostenfrei 10 mal pro Jahr Geld abheben.
Reiseschecks
- Sicherheit
- hoch
- Schecks und Sicherheitszahlen immer getrennt aufbewahren.
- Kosten
- Bis zu 1,5 Prozent des Betrages werden beim Kauf fällig. Hinzu kommen Gebühren beim Einlösen für den Währungskurs und möglicherweise noch eine Provision.
- Ob Reiseschecks als Zahlungsmittel akzeptiert werden, ist abhängig vom Reiseland und der Akzeptanzstelle. Reiseschecks in Landeswährung werden meist ohne Zusatzkosten akzeptiert. Vielfach kann der Reisescheck auch in Bargeld getauscht werden.
- Es kann hilfreich sein, sich schon vor Antritt der Reise nach diesen Akzeptanzstellen zu erkundigen.

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Das Entgelt für Barauszahlungen an Geldautomaten legt Ihre Konto führende Bank fest. Erkundigen Sie sich dort über deren Höhe. Barauszahlungen im Ausland dürfen aber nicht teurer sein als im Inland.
Seit dem 01. Juli 2002 macht es keinen Unterschied mehr, ob in Deutschland oder der Eurozone mit EC- oder Kreditkarte bezahlt wird. Der Einsatz des Plastikgeldes ist hier bis zu einem Betrag von 50.000 Euro kostenlos (mehr Info unter www.evz.de).
Verlustmeldung & Kartensperrung:
Für den Fall, dass man seine Karte oder Reiseschecks verliert ist es hilfreich die Telefonnummern für die jeweilige Sperrannahme zur Hand zu haben.
- Telefon: (+49) 116 116
- Unter der Rufnummer 116 116 ist seit dem 1. Juli 2005 ein bundesweiter Sperrdienst eingerichtet, der aus dem Inland kostenfrei erreichbar ist. Die bekannte Sperr-Nummer 01805 – 021 021 bleibt ebenfalls weiterhin gültig und ist auch rund um die Uhr erreichbar. Es wird empfohlen, sich direkt beim Herausgeber der genutzten EC und Kreditkarte zu erkundigen, ob eine Sperrung über 116 116 bereits möglich ist.
- Alternative bei Verbindungsschwierigkeiten aus dem Ausland: (+49) 30 4050 4050
- Weitere Informationen: www.sperr-notruf.de
Hinweis zur Sicherung Ihrer PIN
- Notieren Sie die PIN nicht auf der Karte oder in Notizbüchern (auch nicht codiert).
- Bewahren Sie Karte und PIN niemals zusammen auf. Bei der Eingabe der PIN am Geldautomaten, an SB- oder an Bezahlterminals schirmen Sie das Eingabefeld zur Verhinderung der Einsichtnahme Dritter ab.
Bezahlen im Ausland – die Qual der Wahl!
Kreditkarte, EC-Karte, Reiseschecks oder Bargeld? Wie zahlen Sie am besten? Wie reisen Sie sicher und liquide und schonen gleichzeitig Ihre Reisekasse?
KS, 13.09.2010