Gesund reisen
Wenn es um Reisekrankheiten geht, kennt sich kaum jemand besser aus als die Ärzte vom Hamburger Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin. Auf dieser Seite finden Sie das ständig aktualisierte Wissen der Experten: über Gesundheitsrisiken, deren Behandlung und Vorbeugung
Massage: Esalen-Massage
Esalen-Massage
Beschreibung
Die Esalen-Massage wurde in den 1960er Jahren am Esalen Institute in Kalifornien entwickelt. Aus diesem Grund ist sie auch unter der Bezeichnung „Kalifornische Massage“ bekannt. Die Basis für die Entstehung dieser Ganzkörpermassage bildet die
klassische bzw. schwedische Massage. Die bewusste Berührung des zu Behandelnden durch leichte, fließende Bewegungen, passiven Gelenkbewegungen und gezielte Arbeit an Muskeln und Gelenken ist die Charakteristik der Esalen-Massage. Sie birgt aber auch Einflüsse der Körperarbeit nach
Feldenkrais,
Rolfing und des
Shiatsu in sich. Der Praktizierende versucht sich in den Behandelnden einzufühlen, um die Massagegriffe individuell auf ihn auszurichten. Nicht nur der Körper, sondern auch die Gedanken und Gefühle sollen erreicht werden.
Angestrebte Wirkung
- Entspannung
- Verbesserung der Körper- und sensorischen Wahrnehmung
- Lösen von energetischen Blockaden
- Lockerung der Muskulatur
- Dehnung der Sehnen und Gelenkbänder
Wissenschaftlicher Nachweis
Es ist kein wissenschaftlicher Nachweis speziell für diese Methode vorhanden. Aber die Wirksamkeit von Teilaspekten ist wissenschaftlich belegt. Die positive Wirkung von Massagen ist grundsätzlich belegt.
Risiken und Gegenanzeigen
- Nur durch einen qualifizierten Anwender massieren lassen
- Bei akuten Verletzungen, Gefäßerkrankungen, Thrombosen nur nach ärztlicher Rücksprache
- Keine Durchführung bei offenen Hautverletzungen
Qualitätskontrolle
Es sind Verbände, Institute oder Gesellschaften vorhanden, die sich um eine einheitliche Ausbildung auf nationaler Ebene bemühen. Diese kann aber nicht bei allen Anbietern vorausgesetzt werden.
SH,MK, 08.06.2011