Hauptinhalt

Gesundheit auf Reisen
Gesund reisen
Wenn es um Reisekrankheiten geht, kennt sich kaum jemand besser aus als die Ärzte vom Hamburger Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin. Auf dieser Seite finden Sie das ständig aktualisierte Wissen der Experten: über Gesundheitsrisiken, deren Behandlung und Vorbeugung

Meistgeklickte Inhalte:
Grippevirus Ratgeber: Impfen Pollenallergie Ratgeber: Allergien Unfälle Ratgeber: Sicherheit Krankenhaus Beijing - China Ratgeber: Auslandsärzte

Reisemedizinisches Zentrum am Bernhard-Nocht-Institut
MD Medicus Reise- und Tropenmedizin GmbH
Bernhard-Nocht-Str. 74
20359 Hamburg
www.gesundes-reisen.de
Hotline:
Mo. - Fr. 08:00 - 19:00 Uhr
Sa. 10:00 - 18:00 Uhr
Tel.: 0900 - 1234 999*
*EUR 1,98 pro Minute

Malaria vivax

Malaria vivax

Die meisten Malariaerkrankungen und Malariatodesfälle gehen auf das Konto von Plasmodium falciparum, dem Erreger der Malaria tropica.

Nahe Verwandte von Plasmodium falciparum werden leicht übersehen, obwohl 2,85 Mrd. Menschen in Regionen leben, in denen sie vorkommen: Plasmodium vivax und seltener Plasmodium ovale, die Erreger der Malaria tertiana und Plasmodium malariae, der Erreger der Malaria quartana. Jährlich erkranken zwischen 80 und 300 Mio. Menschen an Malaria tertiana. Bei über 26% der Malariafälle bei Reisenden liegt eine Infektion mit P. vivax vor.  Während die absolute Zahl der P. vivax-Infektionen in Afrika am höchsten ist, liegt der prozentuale Anteil in Mittel- und Südamerika mit über 74% besonders hoch, da hier P. falciparum entsprechend seltener vorkommt. Ähnliches gilt für Asien. In etlichen  Ländern Lateinamerikas liegt der Anteil der P. vivax- Malaria sogar bei 100%, so zum Beispiel in Argentinien, Belize, Costa Rica und Mexiko. In anderen Ländern liegt der Anteil zumindest immer noch (z.T. deutlich) über 90%: Bolivien, El Salvador, Guatemala, Honduras, Nicaragua, Panama und Paraguay.
 

Besonderheiten von P. vivax

Während eine Malaria tropica mit zahlreichen Medikamenten behandelt und ausgeheilt werden kann, sind die meisten Malariamedikamente im Hinblick auf P.vivax  nur eingeschränkt wirksam.

Weiter



MG, 03.08.2012