Gesundheit auf Reisen
Gesund reisen
Wenn es um Reisekrankheiten geht, kennt sich kaum jemand besser aus als die Ärzte vom Hamburger Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin. Auf dieser Seite finden Sie das ständig aktualisierte Wissen der Experten: über Gesundheitsrisiken, deren Behandlung und Vorbeugung

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Reisemedizinisches Zentrum am Bernhard-Nocht-Institut
MD Medicus Reise- und Tropenmedizin GmbH
Bernhard-Nocht-Str. 74
20359 Hamburg
www.gesundes-reisen.de
Hotline:
Mo. - Fr. 08:00 - 19:00 Uhr
Sa. 10:00 - 18:00 Uhr
Tel.: 0900 - 1234 999*
*EUR 1,98 pro Minute

Krebserkrankung

Reisen bei bestehender Krebserkrankung

Reisen wirken sich günstig auf die Gesundheit aus, wenn sie planvoll, geruhsam und mit Genuss erfolgen. Das gilt auch für Patienten mit Grunderkrankungen, die das Leben erheblich beeinträchtigen. Hier ist jedoch eine sorgfältige Reiseplanung erforderlich, zu der die Besprechung der Reisepläne mit den behandelnden Ärzten gehört:

  • Bestehen grundsätzlichen Bedenken gegen eine Reise zum jetzigen Zeitpunkt?
  • Welche Gesundheitsversorgung sollte während der Reise unbedingt gewährleistet sein?
  • Welche allgemeinen Belastungen sind zumutbar?
  • In welchem Zustand befindet sich das Immunsystem?
    • Wäre das Risiko einer Infektionskrankheit im geplanten Reiseland erhöht?
    • Dürfen Lebendimpfstoffe gegeben werden (z.B. Gelbfieber, Masern/Mumps/Röteln/Windpocken)?

Die Mehrzahl der Standard- und Reiseimpfungen wird mit inaktivierten Impfstoffen durchgeführt. Hier besteht keine Infektionsgefahr durch verimpfte, lebensfähige Erreger. Es muss jedoch damit gerechnet werden, dass Impfungen bei Patienten mit eingeschränkter Immunabwehr weniger gut anschlagen, also der Impferfolg weniger ausgeprägt ist und auch weniger lange anhält. An diesem Punkt ist es oft sinnvoll, eine Auswahl Ihrer bevorzugten Wunschziele mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner durchzusprechen. Auf Reisen in Regionen mit Gelbfieber- oder Malariarisiko sollte verzichtet werden, wie auch auf Reiseziele mit aktuellen Krankheitsausbrüchen oder Umwelt- oder Sicherheitsereignissen, die die Gesundheitsversorgung beeinträchtigen können.

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MG, HEF, 06.01.2012




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