Hauptinhalt

Gesundheit auf Reisen
Gesund reisen
Wenn es um Reisekrankheiten geht, kennt sich kaum jemand besser aus als die Ärzte vom Hamburger Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin. Auf dieser Seite finden Sie das ständig aktualisierte Wissen der Experten: über Gesundheitsrisiken, deren Behandlung und Vorbeugung

Meistgeklickte Inhalte:
Grippevirus Ratgeber: Impfen Pollenallergie Ratgeber: Allergien Unfälle Ratgeber: Sicherheit Krankenhaus Beijing - China Ratgeber: Auslandsärzte

Reisemedizinisches Zentrum am Bernhard-Nocht-Institut
MD Medicus Reise- und Tropenmedizin GmbH
Bernhard-Nocht-Str. 74
20359 Hamburg
www.gesundes-reisen.de
Hotline:
Mo. - Fr. 08:00 - 19:00 Uhr
Sa. 10:00 - 18:00 Uhr
Tel.: 0900 - 1234 999*
*EUR 1,98 pro Minute

Keime in Badeseen

Keime in Badeseen

Regelmäßig jeden Sommer setzt der große Ansturm auf die Badeseen ein. Picknick, mit Kindern plantschen, Surfen und entspannt dem Trubel zuschauen reizt mehr als die sterile Schwimmbadatmosphäre. Zudem wird das Wasser oft als weicher und angenehmer empfunden als im gechlorten Freibad, außerdem bringt einen die Luftmatratze oder das Tretboot schnell in  Abstand zum Badelärm am Ufer.

Bildquelle: Werner Schönherr


In diesen Gewässern tummeln sich Erwachsene, die sich meist gut benehmen, und Kinder, die gerne beim Baden Wasser lassen, neben Fischen, Vögeln, Hunden, anderen Tieren und zahllose Kleinstlebewesen. Wenn diese Bakterien, Pilze und Algen sich zu stark vermehren, können sie zu Gesundheitsproblemen führen.

Aus diesem Grund wird das Wasser von Badeseen in Europa streng überwacht:
 

  • EU-Report 2008 mit Informationen zu allen europäischen Badeseen und Karten: http://ec.europa.eu/environment/water/water-bathing/report_2009.html
     
  • Der EU-Report für die Badesaison 2009 liegt noch nicht vor, wird aber ebenfalls unter http://ec.europa.eu/environment/water/water-bathing/ zu finden sein.

Es empfiehlt sich, insbesondere vor Reisen mit kleinen Kindern, sich bzgl. der Wasserqualität in der Urlaubsregion zu informieren und in Seen, die als gefährdet eingestuft werden, nicht zu baden.

In vielen außereuropäischen Ländern wird die Wasserqualität nicht sorgfältig überwacht, daher sollte dort bei begründetem Zweifel auf den Kontakt mit Süßwasser verzichtet werden.

Weitere Artikel



RMZ, 03.09.2012