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Influenza (Grippe):
Risiko der Erkrankung: Weltweit auftretende Viruserkrankungen, die in den gemäßigten Breiten (z.B. Europa) vor allem in den Wintermonaten, in den Tropen jedoch ganzjährig vorkommt. Die Influenzaviren sind die bekanntesten aber nicht die häufigsten Erreger dieser Infektionen, die auf der Nord- und Südhalbkugel saisonal auftreten. Die Übertragung kann durch Tröpfchen- und Schmierinfektion erfolgen. Besonders bei älteren und chronisch erkrankten Personen kann es im Krankheitsfall zu Komplikationen (z.B. Lungenentzündung oder Herzmuskelentzündung) kommen.
Art der Impfung: Aktiv, Totimpfstoff (trivalenter Spalt- oder Subunitimpfstoff) entsprechend der jährlichen Influenza-Virusstamm-Zusammensetzung gemäß der Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation.
Impfempfehlung: Personen ab 60 Jahre, Personen mit erhöhter Gefährdung infolge eines Grundleidens (z.B. chronische Organerkrankungen, Diabetes, Immunschwäche) sowie bei Heimbewohnern und medizinischem Personal. Bei Reisenden, die einem erhöhten Ansteckungsrisiko ausgesetzt sind.
Immunisierung: Eine Dosis (0.5ml) intramuskulär.
Auffrischung: Bei fortbestehendem Risiko jährliche Wiederholung mit Influenzaimpfstoff der aktuellen Zusammensetzung.
Impfabstände: Keine.
Unerwünschte Wirkungen: Lokalreaktionen an der Impfstelle, Unwohlsein, Müdigkeit, Frösteln, Temperaturerhöhung, Kopf- und Gliederschmerzen. Selten allergische oder neurologische Reaktionen.
Gegenanzeigen: Bekannte, schwere Überempflindlichkeit gegen Bestandteile des Impfstoffs. Vorliegen einer akuten fieberhaften Erkrankung.
Komplikationen: Sehr selten neurologische Störungen. Selten Berichte über entzündliche Veränderungen der Nerven und des Gehirns (z.B. Guillain-Barré-Syndrom).
Weitere Informationen
Empfehlungen für Deutschland (Robert Koch Institut)
Für Deutschland zugelassene Impfstoffe (Paul Ehrlich Institut)
Meldezahlen in Europa (ECDC)
Infektion
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