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Impfungen in der Schwangerschaft
Eine wissenschaftlich belegbare Nutzen-Risiko-Abwägung ist bei Substanzen, die in der Schwangerschaft verabreicht werden, prinzipiell nicht möglich. Niemand kann bei Gesundheitsproblemen eines heranwachsenden Kindes (Entwicklungsverzögerung, Verhaltensauffälligkeit) beweisen, dass die in der Schwangerschaft zugeführte Substanz das Problem nicht mit-verursacht hat.
Daher kennen Gynäkologen keinen Grenzwert für Alkoholkonsum in der Schwangerschaft und empfehlen:
Aber ist bewiesen, dass ein Glas Rotwein tatsächlich (viel?) Schaden anrichten würde? Nein!
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Auch außerhalb der Schwangerschaft sind Impfstoffe nicht "gänzlich unbedenklich", weil sie eben wirksam sind, und daher per Definition Nebenwirkungen haben müssen. Bei Gelbfieber liegt das Risiko schwerer Nebenwirkungen der Impfungen z.Z. weltweit bei 1:200.000. Da Leberversagen in der Schwangerschaft (sog. HELLP-Syndrom) zunimmt, könnte das Risiko eines Organbefalls durch Impfviren, bei Schwangeren deutlich höher liegen, aber Untersuchungen wird es dazu nicht geben. Und fehlende Daten lassen nicht den Umkehrschluß zu, dass kein Zusammenhang oder kein erhöhtes Risiko bestehe.