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Gesundheit auf Reisen
Gesund reisen
Wenn es um Reisekrankheiten geht, kennt sich kaum jemand besser aus als die Ärzte vom Hamburger Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin. Auf dieser Seite finden Sie das ständig aktualisierte Wissen der Experten: über Gesundheitsrisiken, deren Behandlung und Vorbeugung

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MD Medicus Reise- und Tropenmedizin GmbH
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Diphtherieimpfung

Diphtherie:

Risiko der Erkrankung: Die Erreger kommen weltweit vor. Schwere Verlaufsformen von Kehlkopfentzündungen (und in der Folge auch Todesfälle) sind möglich.


Art der Impfung: Aktiv, Totimpfstoff, meist in Kombination mit Tetanus-Toxoid.


Impfempfehlung: Für alle Länder.


Grundimmunisierung:
1. Dosis (jederzeit vor Abreise möglich)
2. Dosis: nach vier bis sechs Wochen
3. Dosis: zwölf Monate nach der ersten Dosis


Impfschutz: zehn Tage nach der zweiten Dosis oder drei bis vier Tage nach Auffrischung, Impfschutz hält etwa zehn Jahre.


Auffrischung: Nach vollständiger Grundimmunisierung: Einmaldosis alle zehn Jahre. Keuchhusten


Impfabstände: Keine.


Hinweis: Kombinationsimpfstoffe mit Tetanus- und Polio- sowie Pertussis (Keuchhusten)komponenten sind erhältlich.


Alter: Grundimmunisierung im ersten Lebensjahr empfohlen.


Lokal- und Allgemeinreaktionen (ohne Anspruch auf Vollständigkeit): Lokalreaktionen bei bis zu 20 Prozent der Impflinge innerhalb von ein bis drei Tagen nach Impfung möglich, selten länger anhaltend. Gelegentlich Schwellung der zugehörigen Lymphknoten. Sehr selten Bildung eines Knötchens an der Stichstelle möglich. Allgemeinreaktionen wie Temperaturerhöhung, grippeähnliche Symptome oder Magen-Darm-Beschwerden treten gelegentlich auf. Alle Reaktionen sind bei zu oft gegen Diphtherie geimpften Personen häufiger. In der Regel sind diese Lokal- und Allgemeinreaktionen vorübergehender Natur und klingen rasch und folgenlos wieder ab.


Komplikationen: Allergische Reaktionen an der Haut oder an den Atemwegen treten selten auf. Allergische Sofortreaktionen (anaphylaktischer Schock) wurden in der medizinischen Fachliteratur beschrieben. Sehr selten kann es zu Erkrankungen des peripheren Nervensystems kommen.

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RMZ, SH, 31.07.2012