Gesund reisen
Wenn es um Reisekrankheiten geht, kennt sich kaum jemand besser aus als die Ärzte vom Hamburger Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin. Auf dieser Seite finden Sie das ständig aktualisierte Wissen der Experten: über Gesundheitsrisiken, deren Behandlung und Vorbeugung
Bikram- Yoga
Bikram-Yoga
Beschreibung
Bikram-Yoga (oder „Hot Yoga“) ist nach dem in den USA lebenden Inder Bikram Choudhury benannt. Es besteht aus einer Folge von 26 Yoga-Übungen (Asanas aus dem Hatha Yoga) und zwei Atemübungen (aus dem Pranayama). Die Übungen werden in einem beheizten Raum, bei etwa 38°C mit bis zu 90% Luftfeuchtigkeit ausgeübt. In Japan wird bei 60 °C trainiert.
Angestrebte Wirkung
- Training von Muskeln, Sehnen und Bändern
- Verminderung der Zerrungsgefahr durch äußere Wärmezufuhr
- Harmonisierung
- Durch vermehrtes Schwitzen soll der Körper „entgiftet oder entschlackt werden (s. Ayurveda)
- Verbesserung/ Linderung von körperlichen Beschwerden und Verdauungsproblemen
- Verbessertes allgemeines Wohlbefinden
- Verbesserung des Hautbildes (ähnlich wie beim Saunabesuch- Reinigung der Poren)
Wissenschaftliche Hinweise
Wissenschaftliche Untersuchungen speziell für diese Methode fehlen. Studien zu Yoga liegen vor. Ein wissenschaftlicher Nachweis für die Kombination „Yoga-light“ + „Sauna“ fehlt.
Risiken und Gegenanzeigen
- Gefahr von Muskelkrämpfen
- Gefahr von Kreislaufversagen durch Überhitzung und folgenden Salz- und Wasserverlust
- Kein erkennbarer Vorteil gegenüber klassischem Yoga bei höheren Nebenwirkungsrisiken
Qualitätskontrolle
Es existiert keine Dachstruktur. Eine einheitliche Ausbildung ist nicht vorgegeben.
SH,MK, 08.06.2011