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Artenschutz
Artenschutz
Viele exotische Tier- und Pflanzenarten sind wegen der großen Nachfrage nach seltenen Tier- und Pflanzenprodukten in Industrieländern vom Aussterben bedroht.
Der Lebensraum von Menschenaffen, Tigern, Bären und Großreptilien verengt sich. Einige Wildtiere, wie die Big Five, werden von Touristen gejagt, und andere sind gefährdet , weil sie zur Zubereitung exotischer Mahlzeiten benötigt werden. Das Fleisch solcher Tiere soll besonders schmackhaft sein, wenn sie vor der Schlachtung (durch Schmerz oder Angst) unter Adrenalinwirkung standen.
Auch die Herstellung traditioneller Heil- und Potenzmittel, u.a. in China, schürt den Bedarf exotischer Tierprodukte an. Die Traditionelle Chinesische Medizin nutzt etwa eintausend Pflanzen und etwa 40 tierische Bestandteile (Tiger, Nashorn, Schwarzbär, Moschus (musk deer), sibirischer Hirsch (deer antler), Seepferdchen u.a.). Aufgrund des Bevölkerungswachstums in Asien und der zunehmenden Beliebtheit der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) in westlichen Ländern, wird die Existenz der genannten Tier immer stärker bedroht.
Informationen zu gefährdeten Tier- und Pflanzenarten
Hinweise für Reisende
- Einige Staaten gehen konsequent gegen illegalen Tier- und Pflanzenhandel vor. Schmuggler und ihre Kunden müssen mit sehr hohen Haftstrafen rechnen:
- Bei Tier- und Pflanzenprodukten sollte geprüft werden, ob es sich um eine gefährdete Art handeln könnte:
- Washingtoner Artenschutzabkommen
- Verzichten Sie bitte auf lebende exotische Reisemitbringsel
- Fragen Sie nach der Herkunft der Produkte oder Felle! Verzichten Sie im Zweifel auf einen Kauf!
- Erwerben Sie keine Gegenstände, wenn deren Herkunft und die Legalität der Ausfuhr nicht eindeutig klar ist.
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RMZ, 30.07.2012