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Syrien: 10.600 Kilometer per Anhalter
Daumen raus und los: So trampte Ralf Platschkowski aus Norddeutschland bis nach Syrien. Über 200 Leute haben ihn unterwegs mitgenommen, darunter ein Stammesfürst

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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook
Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.
Woran erkenne ich diese Plugins?
Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.
Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?
Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben
Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)
Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert
Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt
Was macht Facebook mit meinen Daten?
Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php
Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.
Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.
Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?
Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de
Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier
Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:
http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)
Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz
So funktioniert der +1-Button von Google
Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)
Woran erkenne ich den +1-Button?
Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.
Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622
Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?
Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").
GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.
Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.
Was macht Google mit meinen Daten?
Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397
Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html
Weitere Informationen:
Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.
Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.
Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:
http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)
Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
GEO.de: Syrien ist nicht gerade das typische Reiseland. Wie sind Sie auf die Idee gekommen?
Ralf Platschkowski: Letztes Jahr bin ich drei Wochen lang durch Bulgarien getrampt und hatte viele Jugendliche getroffen, die durch Syrien gereist waren. Die haben alle so enthusiastisch darüber erzählt, da habe ich mich gefragt habe: Warum fahre ich nicht auch? Außerdem gibt es so viele Vorurteile über das Land, da wollte ich mir mein eigenes Bild machen.
Warum wollten Sie alles nur trampend erkunden?
Ich mag den Reiz des Trampens, man kommt in Kontakt mit der ganz normalen Bevölkerung, die dort lebt. Man unterhält sich und lernt eine Menge über das Land – je nach Qualität der Sprachkenntnisse natürlich.
Hatten Sie keine Bedenken? Das ist schließlich ein etwas unbekanntes Stück Erde?
Unterwegs achte ich schon darauf, wo ich einsteige. Wenn drei Männer im Auto sitzen, überlege ich mir, ob ich einsteige. Ich fahre gerne bei Familien, Pärchen und Alleinreisenden mit. Ich hatte zwar nie Probleme, aber schon zwei, drei Mal gesagt, 'Ne, ich fahre nicht mit'.
Wer hat Sie zum Start der Reise als Erster mitgenommen?
Daran kann ich mich kaum mehr erinnern. Aber ich glaube es war ein älterer Mann, ein Schiedsrichter. Über 200 Personen haben mich insgesamt mitgenommen. Davon stechen einige heraus, die haben so tolle Sachen erzählt, dass man sich gut daran erinnert.
Wer zum Beispiel?
Ein Stammesfürst, den ich in Aleppo getroffen habe. Er ist Oberhaupt von einem 10.000-Leute-Stamm und hat viel erzählt, welche Pflichten er in seiner Position hat und tolle Geschichten über Kamele. Er wollte mir Kamelmilch andrehen, wir hielten sogar bei lokalen Beduinen an. Das war sehr interessant.
Was für Leute halten denn überhaupt an? Gibt es da eine bestimmte Sorte Mensch?
Nein, quer durch die Gesellschaft nimmt einen jeder mit. Vor allem in Europa halten überwiegend Geschäftsleute an, die alleine im Auto sitzen und gerade von Hamburg nach München oder wohin auch immer fahren. Ab der Türkei hielten nur noch Männer an, Frauen sieht man eh selten fahren. Dort fuhr ich bei Geschäftsmännern, LKW-Fahrern, Bauarbeitern, Priestern und eben dem Stammeschef mit.
Haben Sie durchweg gute Erfahrungen gemacht?
Durchweg, ja. Nur einmal wollte einer von mir unbedingt Dollar haben. Ich habe ihm einen Euro angeboten, den wollte er nicht. Er hat partout nicht verstanden, dass ich keinen Dollar dabei habe. Da gab es ein unangenehmes Wortgefecht, aber das hörte dann irgendwann auf.
Wie reagieren die Leute, wenn ein Deutscher an der Straße steht und trampen will?
Meistens wollten sie mich zum Busbahnhof bringen, damit ich mit dem Bus weiterfahren kann. Die meisten haben sich gewundert, dass einer da draußen in der sengenden Hitze steht.
Und wenn Sie dann im Auto waren, wie war es?
Erster Satz: welcome to Syria. Diesen Satz kennt wirklich jeder. Und dann freuen sich die Leute. Die wundern sich 'Warum besuchst du unser Land, was machst du hier, hier gibt es doch nichts.' Die meisten waren erstaunt, dass sich jemand aus dem Westen mal blicken lässt. Dass ich umsonst mitfahren wollte, hat nie eine Rolle gespielt. Es war für die Menschen selbstverständlich, dass sie mir etwas ausgegeben haben. Die meisten haben ihr Bestes gegeben, um ein gutes Bild zu hinterlassen.
Was haben sie denn gegeben?
Ich wurde oft spontan eingeladen. Ich saß im Auto und dann sagte einer 'Willst du nicht zum Tee vorbeikommen? Ich wohne hier.' Und dann geht man rein und eh man sich umguckt, hat die Frau schon ein üppiges Essen zubereitet. Man kann dann gar nicht nein sagen. Ich bin wirklich oft eingeladen worden.
Wie haben Sie sich verständigt?
Viele ältere Leute sprechen Französisch, da kam ich mit meinen Brocken Schulfranzösisch durch. Die jüngere Generation lernt heutzutage ab der ersten Klasse Englisch. Die Jüngeren können alle Englisch. Und falls nicht, konnte man sich mit Händen und Füßen immer verständigen. Autostop ist außerdem den Meisten ein Begriff.
Sind Sie unterwegs mal in eine brenzlige Situation geraten?
Ja, was den Verkehr betrifft auf jeden Fall. Der ist dort komplett anders, als man ihn aus Deutschland kennt. Ich hatte oft Bedenken und klammerte mich am Sitz fest und dachte 'Oh bitte, nicht alles überholen mit deiner alten Klapperkiste'. Das war vor allem im Libanon sehr extrem. Jede Fahrbahn wurde vierspurig benutzt, da gab es einige brenzlige Situationen.
Gibt es einen Unterschied zwischen Trampen in Deutschland und dort?
Ja. Dort konnte ich mich einfach in die Stadt stellen und musste nur zwei Minuten warten, bis jemand anhielt. Und natürlich sind die Autos anders, sehr alt. Man kommt langsam voran, für 400 Kilometer rechnet man einen bis einanderthalb Tage, in Deutschland würde man die Strecke in drei bis vier Stunden schaffen - hat aber auch längere Wartezeiten. Zudem gucken die Leute in Deutschland einen manchmal an mit einem Ausdruck im Gesicht, 'Oh der will mich bestimmt umbringen', in Syrien denken sich die Leute 'Oh, der braucht vielleicht Hilfe', und halten an.
Ralf Platschkowski (22) studiert Bildungswissenschaften in Enschede, Niederlande. Er ist schon einige Male alleine verreist, fast jedes Mal per Anhalter. Diese Tour führte ihn von seinem Heimatort Hörstel in Nordrhein-Westfalen über Österreich, Ungarn, Rumänien, Bulgarien und die Türkei bis nach Syrien, wo er einen Monat lang unterwegs war. Insgesamt trampte er 10 600 Kilometer.
Interview: Bianca Gerlach
Kommentare zu "Syrien: 10.600 Kilometer per Anhalter "
Ralf hat sich das richtige Studium, passend zu seinem Hobby, ausgesucht! Mehr als nur eine sinnvolle Freizeitgestaltung, muss ich bewundernd erkennen.