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Fotogalerie: Fotogalerie: Ostalgie in Mosambik

Nach der Wende mussten mosambikanische Gastarbeiter aus der DDR zurück in ihr Heimatland. Noch heute hängen sie an ihren Erinnerungen - und kämpfen um ihren Lohn

Text von Judith Bräuniger
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Aly Bunaia
© Malte Wandel
Aly Bunaia
Der arbeitslose Aly Bunaia träumt häufig von seiner Zeit in der DDR. Er arbeitete als Schlosser in einem Braunkohlewerk in Cottbus
Schlafzimmer von Nelson Ernesto Monheguete
© Malte Wandel
Schlafzimmer von Nelson Ernesto Monheguete
In vielen Zimmern der ehemaligen Gastarbeiter findet man Gegenstände aus der ehemaligen DDR, wie hier im Schlafzimmer von Nelson Ernesto Monheguete
José Alfredo Cossa
© Malte Wandel
José Alfredo Cossa
José Alfredo Cossa, der Präsident der „Madgermans“, in seinem Haus. Sieben Jahre lebte er in Zeulenroda
Carlos João Chivambo
© Malte Wandel
Carlos João Chivambo
Carlos João Chivambo in seinem Wohnzimmer in Bairro Mafalala. Er arbeitete von 1987-1991 in einem Chemiefaserwerk in Premnitz
Friseursalon „Madgermans“
© Malte Wandel
Friseursalon „Madgermans“
Hier erschoss der Polizist Lampião Faduco am 5. September 2003 den „Madgerman“ Antonio Virgilio Amade wurde hier bei einer Demonstration erschossen; Antonios Familie darf heute einen Raum dieses Klohäuschens als Friseursalon nutzen, Einnahmen durch die öffentliche Toilette gehen an die „Madgermans“
Aurelio Jonas Timane
© Malte Wandel
Aurelio Jonas Timane
Aurelio Jonas Timane vor der aufgehängten Wäsche. In Deutschland hat er als Textilfacharbeiter gearbeitet
Ilha de Moçambique
© Malte Wandel
Ilha de Moçambique
Straßenansicht von Ilha de Moçambique. Die Insel ist das Zuhause von einigen ehemaligen Gastarbeitern der DDR
Gruppentreffen der „Madgermans“
© Malte Wandel
Gruppentreffen der „Madgermans“
Ein Gruppentreffen der „Madgermans“ . Zusammen kämpfen sie für ihre Rechte
Samora Machel Denkmal
© Malte Wandel
Samora Machel Denkmal
Das Samora Machel Denkmal. Samora Machel war der erste Präsident der Volksrepublik Mosambik
Rotunda da Coca-Cola
© Malte Wandel
Rotunda da Coca-Cola
Der Rotunda da Coca-Cola in Beira. Nicht nur die DDR ist untergegangen, auch Mosambik wird vom Kapitalismus eingeholt
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<strong>Malte Wandel "EINHEIT, ARBEIT, WACHSAMKEIT. Die DDR in Mosambik"
</strong>
2012. 128 Seiten, 54 Farbabb.<br />
38 Euro, erschienen im Kehrer Verlag (Foto von: )
Malte Wandel "EINHEIT, ARBEIT, WACHSAMKEIT. Die DDR in Mosambik" 2012. 128 Seiten, 54 Farbabb.
38 Euro, erschienen im Kehrer Verlag

Seit dem Fall der Berliner Mauer kämpfen die sogenannten „Madgermans“ (wütende Deutsche) für ihre Rechte. Jetzt erzählt Malte Wandel ihre Geschichte in dem Bildband „Einheit, Arbeit, Wachsamkeit“. Die Madgermans sind ehemalige mosambikanische Gastarbeiter der DDR. Ab dem Jahr 1979 holte die DDR rund 16.000 Mosambikaner ins Land, die in Textilfabriken, Kohlewerken etc. arbeiteten. Sie lebten in Wohnheimen mit allem Luxus, den die DDR zu bieten hatte.

Von ihrem Lohn hatten sie nicht viel, bis zu 80 Prozent wurde angeblich als Altersvorsorge in ihr Heimatland zurückgeschickt. Dieses Geld sollten sie jedoch, zurück in ihrem Heimatland, nie wiedersehen. Viele von ihnen sind heute arbeitslos, geblieben ist ihnen lediglich die Erinnerung an ihre Zeit in der DDR. In seinem Bildband zeigt Malte Wandel, wie die ehemaligen Gastarbeiter ein Stückchen DDR mit in ihr Heimatland nahmen.

Mehr Informationen zum Bildband: www.artbooksheidelberg.com
Die Homepage des Fotografen: www.maltewandel.de


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