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Fotogalerie: Fotogalerie: Die Welt der Shaolin-Mönche

Zum ersten Mal durften europäische Autoren das Leben im berühmten Shaolin-Kloster in China hautnah miterleben und porträtieren

Text von Judith Bräuniger
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Kampftraining
© Sabine Kress
Kampftraining
Ein Kung-Fu-Mönch beim Kampftraining in der freien Natur. Kung-Fu-Mönche trainieren fast rund um die Uhr, um Figuren wie diese zu meistern
Shi Xiaosong
© Sabine Kress
Shi Xiaosong
Auch der kleine Shi Xiaosong trainiert bereits fleißig, oft mehr als dreimal täglich
Pause
© Sabine Kress
Pause
In der wohlverdienten Pause werden Handyspiele gespielt
Shi Xiaosong neben Großmeister Shi Yanzhuang
© Sabine Kress
Shi Xiaosong neben Großmeister Shi Yanzhuang
Dass Shi Xiaosong hier neben dem Großmeister Shi Yanzhuang stehen und von ihm die Kunst des Kung Fu lernen darf, ist eine große Ehre. Millionen chinesischer Kinder träumen davon
Shi Yonzeng, der Kalligraf
© Sabine Kress
Shi Yonzeng, der Kalligraf
Im Shaolin-Kloster sind die Aufgaben klar verteilt: Shi Yonzeng ist für die Kalligrafie zuständig
Shi Xingci, der Küchenchef
© Sabine Kress
Shi Xingci, der Küchenchef
Shi Xingci ist der Küchenchef. Hier prüft er die Qualität der Mantou, im Dampf gegarte Hefebrötchen
Shi Yanxin, der Apotheker
© Sabine Kress
Shi Yanxin, der Apotheker
Shi Yanxin ist der Leiter der Apotheke. Er ist seit 2006 im Kloster und stammt aus der Provinz Henan
Shi Yankei, der Finanzverwalter
© Sabine Kress
Shi Yankei, der Finanzverwalter
Der Meister Shi Yankei in seinem Büro, wo er die Finanzen des Klosters regelt. Handy und Laptop gehören zu seinen Arbeitsgegenständen
Shi Yankei bei der Meditation
© Sabine Kress
Shi Yankei bei der Meditation
Zur Meditation sucht sich Shi Yankei immer ruhige Plätze in der Nähe des Klosters. Um den Fels in der Mitte des Teichs zu erreichen, brauchte er nur ein paar Sprünge
Shi Yongxin, der Abt
© Sabine Kress
Shi Yongxin, der Abt
Shi Yongxin, der Abt des Shaolin-Klosters im Gespräch mit seinem Assistenten Shi Yanzuo
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<strong>Felix Kurz, Sabine Kress "Die Shaolin Mönche"
</strong>
2012. 224 Seiten, 200 Farbabb.<br />
29,95 Euro, erschienen im Braus Verlag (Foto von: )
Felix Kurz, Sabine Kress "Die Shaolin Mönche" 2012. 224 Seiten, 200 Farbabb.
29,95 Euro, erschienen im Braus Verlag

Wenn ein Shaolin-Mönch mit einem atemberaubenden Sprung in die Lüfte abhebt, kann der Zuschauer nur staunen. Die zen-buddhistischen Mönche im Kloster Songshan pflegen seit 1500 Jahren die Kunst des Kung-Fu, üben sich in Meditation und Körperbeherrschung. Mit dem Bildband „Die Shaolin-Mönche“ öffnen Felix Kurz und Sabine Kress die Türen zu dem chinesischen Kloster. Die beiden waren die ersten europäischen Autoren, die das alltägliche Leben der Mönche des Shaolin-Klosters hautnah miterleben durften. In ihrem Buch erzählen sie die unterschiedlichen Lebensgeschichten einzelner Shaolin-Mönche und gewähren so Einblick in deren Welt. Dazu gehört zum Beispiel die Geschichte des kleinen Shi Xiaosong. Der Fünfjährige lebt 5000 Kilometer von seinem Zuhause, seinen Eltern und seinem kleinen Bruder entfernt, um im Kloster Kung-Fu zu lernen. Oder Shi Yankei, ein Mönch, der für die Finanzen des Klosters zuständig ist - und dabei moderner, als man sich einen Shaolin-Mönch herkömmlich vorstellt. Handy und Laptop gehören zu seinen Alltagsgegenständen. Trotzdem liegen ihm auch die alten Traditionen am Herzen.

Mehr Informationen zum Bildband: www.editionbraus.de



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Kommentare zu "Fotogalerie: Die Welt der Shaolin-Mönche "

yss | 25.11.2013 18:46

Felix Kurz und Sabine Kress waren die ersten Autoren, die vom Shaolin-Tempel beauftragt wurden, ein Buch über eine vom Tempel getroffenen Auswahl von Mönchen und Kampfmönchen (die keinen Mönchsstatus haben) zu verfassen, das dem vom Tempel gewollten Image entspricht. Nicht mehr, nicht weniger. Das Buch zeigt die rosa-farbene Seite des tatsächlichen Lebens im Tempel. Vom wirklichen Leben der Mönche haben die beiden Autoren während ihrem kurzen Aufenthalt nur das "hautnah" erfahren, was sie erfahren sollten und konnten. Das Buch ist für den Leser ein schönes Buch zum Träumen, für die Autoren und den Verlag Erfolg und Gewinn (plus ein Hauch von Klosterromantik), für den geschäftstüchtigen Tempel jedoch ein hervorragendes Propagandamittel und ein wichtiger Baustein seiner Expansionspolitik im Ausland ..

Shi "Yankei" heißt übrigens Shi Yankai. Und das "Kloster Songshan" ist "das Kloster im Songshan" (im Song-Gebirge). Beitrag melden!

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