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GEO Magazin Nr. 07/08 Seite 1 von 1


Fotogalerie: Das Vermächtnis der Seidenstraße

Es ist nicht viel bekannt über die Karawanenstädte, die vor 1600 Jahren dort blühten, wo sich heute nur verstörend weite und stille Dünen erheben - in der chinesischen Takla Makan. Mitten im Winter, wenn die Wüste in Kälte erstarrt, haben sich Schweizer Archäologen auf den Weg gemacht, um aus den versunkenen Ruinen neue Erkenntnisse über das Leben in den einstigen Oasen zu lesen

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© Urs Möckli
Im losen Sand kommen die Fahrzeuge trotz ihrer mannshohen Reifen oft nur im Schritttempo voran. Die Witterung bremst das Team zusätzlich aus
© Urs Möckli
Kilometerweite Labyrinthe aus erodierten Sedimenten, sogenannte Yardangs, zeugen im verödeten Nordwesten Chinas von einstigen Gewässern. Solche durch- zogen bis vor 1600 Jahren auch das Lop- Nor-Becken im Osten der Takla Makan und wurden dort von Händlern mit kanuartigen Booten befahren
© Urs Möckli
Nach elftägiger Fahrt stößt das Expeditionsteam auf die Ruinen des Forts »Haitou«, das im Jahr 328 als Gouverneurssitz gedient haben soll. Von Winden geplagt, graben die Forscher nach Artefakten. Aber ohne Glück
© Urs Möckli
Zum Schutz von Karawanen und ihrer kostbaren Fracht waren in Haitou wahrscheinlich mehrere Hundert Soldaten stationiert, umgeben von Händlern und Bauern. Den früheren Zauber dieses Ortes belebt Fotograf Urs Möckli neu: in einer Langzeitbelichtung mit 120 Blitzen
© Urs Möckli
Sandstürme haben die Stützbalken der Ruinen geschliffen, die Mauern verschüttet
© Urs Möckli
Einer der erstaunlichsten Funde der Forscher: ein Ensemble von perfekt erhaltenen Säulenbasen
© Urs Möckli
Eng begrenzte Wasser- und Nahrungsvorräte treiben die Expedition zur Eile. Tagsüber fordern ständige Pannen das Improvisationstalent der Mechaniker heraus
© Urs Möckli
Dürre Aussichten: Immer neue, bis zu 60 Meter hohe Dünenkämme zwingen zu Umwegen. Schon manche Wissenschaftler und Schatzsucher gingen in der Takla Makan verloren
© Urs Möckli
Die Mauern der Festung Haitou wehrten räuberische Nomaden ab. Der Wind hat nur bizarre Holzpfeiler übrig gelassen
© Urs Möckli
Unscheinbare Sensation: Eine Ruine, die Aurel Stein noch als Wohnhaus interpretiert hatte, stellt sich bei näherer Inspektion als Relikt eines Wachturms heraus. Niemals zuvor ist ein solches Bauwerk im Inneren des Lop Nor gefunden worden
© Urs Möckli
Rastplatz der Lautlosigkeit: Fünf Wochen lang begegnen die Forscher im Lop Nor keinem Menschen und keinem Tier. In einem Notfall wären sie auf sich selbst angewiesen
© Urs Möckli
Bis zum 8. Jahrhundert diente das Monument »He Zhang Cheng«, gelegen an der Grenze des chinesischen Reiches, den Karawanen der Seidenstraße als Lager. Es markiert die Grenze zur Wüste und für das Forscherteam das Ende der Expedition
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Kommentare zu "Fotogalerie: Das Vermächtnis der Seidenstraße"

Lorenz, Günter | 13.07.2008 11:41

Eine Frage an den Fotografen Urs Möckli:
Waren Sie Anfang der 80er Jahre Tauchlerherer bei SubEx auf der Insel Elba?
Wenn ja, dann haben wir gemeinsam dort getaucht - ich war einer der Hilfsmatrosen. An die Zeit denke ich noch gerne zurück.

Viele Grüße vom Tegernsee
Lorenz G. Beitrag melden!


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