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GEO Magazin Nr. 04/09 Seite 1 von 1


Fotogalerie: Australiens Schlangen

Der Anblick der Reptilien löst bei den meisten Menschen Urängste aus - nicht zu Unrecht, denn manche von ihnen gehören zu den giftigsten Tieren der Welt. Doch Wissenschaftler und Ingenieure staunen auch über ihre Fähigkeiten


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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


Das Köpfchen wie mit Lack bemalt, der Leib wie fließendes Wasser: Der seltene Schwarzkopfpython zählt zu den schönsten Schlangen - und zu den ungefährlichen (Foto von: Jürgen Freund)
© Jürgen Freund
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Das Köpfchen wie mit Lack bemalt, der Leib wie fließendes Wasser: Der seltene Schwarzkopfpython zählt zu den schönsten Schlangen - und zu den ungefährlichen

Die Reptilien-Unterordnung Serpentes mit ihren 2800 Arten stellt alles in den Schatten, was wir an gefährlichen Tieren kennen. Bis zu 5,5 Millionen Bisse weltweit schätzt die Wissenschaft pro Jahr, mehr als 420 000 Vergiftungen und an die 100 000 Todesfälle sind die Folge, vor allem in tropischen und subtropischen Ländern. Bis auf Polar- und Permafrostgebiete und einige Inselnhaben Schlangen fast jeden Lebensraum erobert. Sie leben unter- und überirdisch, im Süß- und im Salzwasser, auf Bäumen oder in Sümpfen, in Wüsten und Hochgebirgen. Schlangen sind universal.


Von den zehn giftigsten Arten der Welt sind sieben in Australien zu Hause. Ob Taipan, Tigerschlange, Todesotter oder King Brown, mehr als 180 Schlangen-Spezies schlängeln sich über den Kontinent, zwei Drittel von ihnen toxisch, an die 5000 Mal pro Jahr beißen sie Menschen. Dass es nicht mehr sind, liegt an der dünnen Besiedlung des Landes, dass nur wenige sterben, an der guten intensiv-medizinischen Versorgung.


Tödliches und heilendes Schlangengift

Acanthophis antarcticus produziert einen besonders wirkungsvollen Cocktail. Hunderte jener Eiweiß-Komponenten, die australische Giftnattern so gefährlich machen. Proteasen, Nucleasen, Oxidasen. Nach dem Biss wirkt Phospholipase A2, ein Enzym, das Schock induziert. Bewusstseinstrübung ist die Folge. Dann die schreckliche Kraft der Neurotoxine, die das Nervensystem lahm legen, am Ende die Lunge; der Myotoxine, die Muskelfasern aufspalten, Gewebe zerstören; der Hämotoxine, die Blutkapillare auflösen und innere Blutungen hervorrufen. Einzige Rettung: ein Antiserum. Es verhindert zum Beispiel, dass die Abbauprodukte der Muskelzersetzung unwiederbringlich die Nierenkanäle verstopfen. Sie sind furchtbar und fruchtbar zugleich, diese Biomoleküle. Wissenschaftler stellen damit nicht nur Antiseren her. Aus den tödlichen Säften gewinnen sie auch Medikamente, Morphinersatz für Krebspatienten, Bluthochdruck senkende Mittel oder Anti-Gerinnungsfaktoren für Schlaganfallopfer.


Hochfeine Sinne

Schlangen verfügen über Sinne, von denen die menschliche Wahrnehmungswelt keinen Begriff hat. Das Infrarot-Sehsystem der Würgeschlangen zählt dazu. Hochsensible Rezeptoren in Vertiefungen am Kopf, die wie Fotoapparate ohne Linsen funktionieren und Wärmebilder empfangen. Den Boden der kleinen Gruben bedeckt eine Sinneshaut, durchzogen von Nervenenden. Sie können Temperaturunterschiede von 0,026 Grad Celsius registrieren - warmblütige Beute ebenso wie kühle Örtchen oder Aufwärmplätze. Als Vorbilder zur Entwicklung ungekühlter Nachtsichtgeräte, von Feuermeldern und Einparkhilfen begeistern diese Sinnesorgane viele Ingenieure.

Lesen Sie die ganze Reportage von GEO-Reporterin Hania Luczak im GEO-Magazin Nr. 4/2009.


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