Hauptspalte:
Text von
Birte Petersen
Lecker Istanbul!
Ob Streetfood oder das Menü im Dach-Restaurant: Die Küche der asiatisch-europäischen Stadt mixt unbekümmert Stile, Aromen und frische Zutaten. Ein Streifzug mit Geschmack

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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook
Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.
Woran erkenne ich diese Plugins?
Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.
Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?
Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben
Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)
Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert
Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt
Was macht Facebook mit meinen Daten?
Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php
Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.
Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.
Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?
Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de
Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier
Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:
http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)
Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz
So funktioniert der +1-Button von Google
Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)
Woran erkenne ich den +1-Button?
Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.
Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622
Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?
Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").
GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.
Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.
Was macht Google mit meinen Daten?
Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397
Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html
Weitere Informationen:
Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.
Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.
Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:
http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)
Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
Damit das gleich klar ist: Ja, auch in Istanbul
isst man Döner, und nein, dieser Text handelt nicht
von Fleisch, das sich um Schnellimbiss-Solarien
dreht. Sondern von Aromen, Gewürzen und Rezepten,
von Fischen, Farben und Früchten. Die neue Kulturhauptstadt
ist nämlich auch ein Dorado für Feinschmecker - mit erstklassigen
Restaurants, rakı-Kneipen, Puddingläden und spannenden
Spezialitäten am Straßenrand.
Der beste Appetizer ist ein Gang über den Markt, zum
Beispiel über den Fischmarkt in Beyoğlu im europäischen Teil.
In den zwei belebten Gassen wird weit mehr geboten, als
das Meer hergibt, nämlich eine Riesenauswahl an Obst und
Gemüse: Pyramiden aus Birnen und Pflaumen, Berge von
Melonen, Pistazien aus Gaziantep nahe der syrischen Grenze.
Und natürlich Fisch aus dem Mittelmeer, aus dem Bosporus,
aus dem Schwarzen Meer sowie Bulgur, der kuskusähnliche vorgegarte
Weizen, aus Zentralanatolien.
Enteneier und Schafsdärme vom Markt
Händler laden mich mit einer ausladenden Handbewegung
ein, ihre Waren zu begutachten, einer drückt mir eine faustgroße
blaue Feige in die Hand, aus deren Stiel noch der
milchige Saft tropft. Alles leuchtet bunt: Neben den Girlanden
aus getrockneten Paprika, Auberginen und Zucchini glänzen
silbrige Fische, deren rote Kiemen zeigen, wie frisch sie sind.
Bio-Hühnereier liegen auf Stroh, daneben gemusterte
Wachtel- und Enteneier. Gewöhnungsbedürftig
sind die Schafsdärme – lang, dünn und gedreht
– die gleich hier gebraten und
in ein Brot gesteckt als Snack
angeboten werden. Kokoreç
heißt die Delikatesse. Wer weniger
experimentierfreudig ist,
greift zu kleinen Fischchen oder
gebratenen Muscheln.
Die Pluspunkte der Istanbuler
Küche sind neben der Frische auch die
Vielfalt: Eroberer, Einwanderer und
Händler haben Zutaten und Zubereitungsarten in die Stadt
gebracht, die mal Byzanz und mal Konstantinopel hieß. Unbekümmert
ist die Küche durch Jahrhunderte, Kulturen, soziale
Schichten und Religionen gestreunt – und hat mitgenommen,
was schmeckte; heute sagt man Fusion dazu.
Einer, den das leidenschaftlich interessiert, ist Musa
Dağdeviren.
Wenn er nicht am Herd steht, reist der Koch durchs
Land auf der Suche nach neuen alten Zutaten, vergessenen Rezepten,
Geschichte und Geschichten rund ums Essen. Was er von
unterwegs mitbringt, kann man in seinen Çiya-Restaurants
in Kadıköy, im Süden des asiatischen Teils, probieren, zum
Beispiel Oreganosalat, Pilav von grünem Reis, kandierte Tomaten
– türkisches Slow-Food der Spitzenklasse.
Kulinarische Entdeckungen lassen sich auch im Vorbeigehen machen, Streetfood am Straßenrand.
Schlemmen ohne Speisekarte
Aus rotgolden gerahmten
Wägelchen, die aussehen wie Aquarien auf Rädern,
dampft nohut pilav, ein Reisgericht mit Kichererbsen und Huhn.
An der nächsten Straßenecke gibt es geröstete Maiskolben und
Maronen oder Sesamkringel namens simit oder gözleme, hauchdünne,
gefüllte Teigfladen. Viele Stände finden sich etwa in
den touristischen Vierteln Sultanahmed, Eminönü und Beyoğlu.
In den meyhaneler, den vielen rakı-Kneipen, kommen
die Kellner mit riesigen Tabletts an den Tisch, auf denen in kleinen
Schälchen tausendundeine Vorspeisen liegen:
Melone mit Schafskäse, gefüllte Weinblätter, Tintenfischsalat, Auberginenpüree, Wasserkressesalat,
Tunfisch in Sojasoße, Schafskäsepaste, Sardinen …
Man kommt gut ohne Türkischkenntnisse und Speisekarte
aus: Die Appetizer auf den Tabletts sind zur
Ansicht gedacht, die Gäste zeigen ganz einfach auf das,
was sie essen möchten. Kurz darauf stehen frische
Schüsseln auf dem Tisch – und alle bedienen sich gemeinsam.
Zur Geselligkeit trägt natürlich auch
der rakı bei, der türkische Anisschnaps mit seinen
45 Prozent Alkoholgehalt, der traditionell das
üppige Vorspeisen-Gelage in der meyhane begleitet.
Kalorienreiches zum Schluss
Eine Herausforderung sind auch die Desserts – wer über
Kalorien nachdenkt, bestellt sich besser keine, und zuckerreduziert
ist schon mal gar nichts. Auf Süßspeisen spezialisiert
sind die muhallebici, Puddingläden wie das "Saray" in Beyoğlu.
Aluschüsselchen mit Milchreis, überbackenem Halva und
tavuk göğsü, Pudding mit Hühnerbrust, füllen das Schaufenster.
Kandiertes probiert man am besten bei Hafiz Mustafa
in Eminönü, dem Stadtteil an der Spitze der Halbinsel, zu dem
auch das historische Zentrum mit Hagia Sophia, Topkap-
Palast und Blauer Moschee gehört. Die Türken kandieren nicht
nur Feigen, Kirschen oder Bitterorangen, sondern auch unreife
Walnüsse, Kürbis, Maronen, Wassermelonenschalen und
Bergamotte – eine pampelmusenartige Frucht, deren Öl Teetrinker
als Geschmacksverstärker im Earl Grey kennen. Aromastarke
Früchte haben eine kleine Chance gegen den Zuckersud,
alle anderen schmecken vor allem süß.
Lokum, das in Puderzucker gewälzte türkische Fruchtgummi,
und türkischer Honig werden an jeder Straßenecke verkauft,
doch bei Üç Yildiz in Beyoğlu schmeckt es am allerbesten.
Der feine alte Herr hinter dem Ladentresen hat auch
hausgemachtes Marzipan und Bonbons im Angebot. Wer ein
Glas mitbringt, kann sich frische Marmeladen abfüllen lassen.
Top-Restaurants hat Istanbul auch zu bieten – im
Wortsinn: Viele liegen auf Hochhausdächern, so dass man gar
nicht weiß, was spannender ist, die Kreationen auf dem
Teller oder die ausgebreitete Stadt, der Blick über das Goldene
Horn, den Bosporus und das Marmarameer. Manche Restaurants
servieren osmanische Küche, andere fusionieren die
Aromen von Orient und Okzident. Nur eines haben alle gemein
sam: Döner steht nicht auf der Karte.
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