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Abenteuerreise: Zwei Jahre Südamerika

André Schumacher radelte mit seinem Mitfahrer Burkhard Rothe rund 13 000 Kilometer durch Südamerika. Zwei Jahre lang. Zwischendurch schnürten sie immer mal wieder ihre Wanderstiefel, verbrachten Wochen jenseits der Zivilisation in den Bergen, schipperten mit dem Boot über lange Flüsse und hielten sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser. Von seinem Abenteuer berichtet er im Interview:


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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


GEO.de: Ursprünglich wollten Sie von Patagonien bis Alaska radeln? Jetzt wurden es "nur" knapp 13 000 Kilometer. Wie kamen Sie auf diese Reise-Idee?
André Schumacher: Die geht zurück bis zum Mauerfall. Wir beide kommen aus der ehemaligen DDR, und als die Mauer runter kam, war klar, dass wir die Welt erkunden wollen. Fast 14 Jahre lang haben wir den Traum dann noch vor uns her geschoben. Als es dann endlich losging, haben wir es allerdings nicht bis ganz nach Alaska geschafft, sondern nur bis Französisch-Guayana.

Wie genau haben Sie den Trip geplant?
Eigentlich gar nicht. Die letzten Monate vor der Abreise waren unglaublich stressig. Wir waren total aufgerieben von der Vorbereitung, jeden Löffel, jeden Pullover abzuwiegen, damit das Gepäck nicht zu schwer wird, Sponsoren zu suchen, was nicht leicht war. Als wir dann in Argentinien ankamen, stellten wir fest, dass wir gar keine Karte dabei hatten. Und haben beschlossen, uns einfach wie ein Blatt im Wind treiben lassen. Unterwegs haben wir etwa einen Gaucho getroffen, der sagte 'da hinten gibt es einen tollen See' – und dann wollten wir dahin. Ein anderer schwärmte dann wieder von einem wundervollen Wanderweg. Den sind wir dann auch gegangen.

Wie haben Sie die Tour finanziert?
Während der Reise haben wir sehr billig gelebt. Wenn man ein Fahrrad dabei hat und im Zelt übernachtet, braucht man eigentlich nur noch etwas zu essen. Durch diesen Lebensstil haben wir während der zwei Jahre wenig Geld gebraucht. Dann haben wir uns gelegentlich etwas dazu verdient, haben mal eine Webseite gemacht, für ein halbes Jahr eine Herberge geleitet, und ich habe sogar einen Architekturwettbewerb gewonnen. So haben wir uns so durchgehangelt.


Hatten Sie keine Angst, dass Ihnen die Fahrräder geklaut werden?
Das ist in Patagonien kein Problem, weil so wenige Menschen dort leben – da kann auch keiner etwas klauen. Dort hätte man seinen Rucksack wahrscheinlich tagelang auf der Straße liegen lassen können. Anders ist es etwa in den Vororten etwa von La Paz. Da sind mehr Touristen unterwegs, und Diebe wissen, da gibt es mehr zu holen. Mein Begleiter wurde leider beklaut.

Hatten Sie für die Räder Ersatzteile dabei?
Wir hatten vieles mit: Mäntel, Ketten, Speichen, Schläuche. Immer in größeren Abständen haben wir etwas nachgeschickt bekommen von unserem Fahrradsponsor. Die Mäntel haben wir am schnellsten heruntergefahren. Bei 60 Kilogramm Gepäck über Schotterpisten kein Wunder.

60 Kilogramm Gepäck? Das hört sich nach sehr viel an.
Das kommt schnell zusammen. Wir hatten rund 40 Kilo Gepäck, das Fahrrad wiegt zehn bis 15 Kilo, dann das Essen für ein bis zwei Wochen. In den heißeren Regionen kam noch das Riesenproblem Wasser hinzu. Da hatten wir teilweise bis zu 15 Kilogramm Wasser hinten drauf.


Im Südwesten Boliviens liegt auf beinahe 3700 Metern Höhe der größte Salzsee der Welt: der "Salar de Uyuni". Mit gleißender Helligkeit am Tage und bitterkalten Nächten ähnelt er zwar einem zugefrorenen Wintersee, doch was da unter den Reifen knirscht sind keine Eiskristalle, sondern grobe Salzkristalle. Eine unbeschreibliche Erfahrung. (Foto von: André Schumacher )
© André Schumacher
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Im Südwesten Boliviens liegt auf beinahe 3700 Metern Höhe der größte Salzsee der Welt: der "Salar de Uyuni". Mit gleißender Helligkeit am Tage und bitterkalten Nächten ähnelt er zwar einem zugefrorenen Wintersee, doch was da unter den Reifen knirscht sind keine Eiskristalle, sondern grobe Salzkristalle. Eine unbeschreibliche Erfahrung.

Sie sind neben dem Radeln auch Trekking gewesen, war das so geplant?
Ja, in Patagonien gehört Trekking einfach dazu. Teilweise waren wir zwei Wochen lang einfach weg, ohne jemanden zu treffen. Etwa auf der Insel Navarino, die gehört zur Gruppe der Kap Horn-Inseln, und ist total unerschlossen. Da vergisst man die Welt. Wir wollten ganz bewusst für eine Weile aus der Zivilisation "aussteigen", hatten keine Fertigprodukte dabei, keine Pasta, keine Salami, nichts. Wir gingen jagen, angeln, und backten Brot.

Sie waren jagen? Hat das geklappt?
Wir sind mit zwei anderen Weltreisenden für vier Wochen auf die Insel gefahren, und jeder hatte eine Aufgabe. Einer sollte Biber jagen gehen, eine andere hat Pflanzen besorgt, aber davon bekamen wir immer Durchfall. Mein Begleiter Burkard sammelte Holz, ich ging angeln. Letztlich hat nur das Holzsammeln gut geklappt, glücklicherweise hatten wir eine Menge Mehl dabei. Brot hatten wir also immer.


Was hat sich auf ihrer Reise als unverzichtbar herausgestellt?
Das ist schwer zu sagen. Man braucht ein Zelt und einen warmen Schlafsack, der in Krisensituation etwas aushält. Ein gutes Fahrrad ist Gold wert. Wir hatten "Lowtech-Räder". Daran war nichts, das hätte kaputt gehen können. Keine Federgabel, keine Scheibenbremsen, eine Gangschaltung, die nach außen geht, Stahlrahmen, so dass alles schweißbar war. Und gelernt haben wir auf dieser Reise: Je weniger man dabei hat, desto besser. Nicht nur, weil man weniger tragen muss. Auch im übertragenen Sinne: Man fühlt sich einfach leichter, je weniger man hat. Nach den ersten Wochen haben wir rigoros aussortiert.


Was waren das für Sachen?
Klammern für eine Wäscheleine, ein zweites Paar Schuhe, einen Pullover, Ersatz-T-Shirt. Wenn eines unserer Shirts durchgetragen war, haben wir uns auf einem Markt ein neues gekauft. Bei einer Sache haben wir jedoch eine Ausnahme gemacht: Bücher. Wir hatten 24 dabei. Das war uns immer ein Anliegen. Das war eine Menge Gewicht, aber auch unser kleiner Schatz.

Geht es gut, mit einem Freund zu reisen?
Wir sind ein großartiges Team, weil wir uns mittlerweile seit 18 Jahren kennen. Fast alle großen Reisen habe ich mit ihm gemacht. Das verbindet uns sehr. Wir wissen, wann der andere an seine Grenzen kommt, wissen vieles über den anderen, ohne überhaupt etwas sagen zu müssen. Abgesehen davon haben wir uns natürlich auch gerieben. Es gab auch mal eine Woche, in der wir nicht miteinander gesprochen haben. Man geht auf so einer Tour an seine Grenzen, und wenn man dann nicht eingespielt ist, funktioniert das nicht. Das hat es bei uns aber wunderbar.


Wie war der Wiedereinstieg?
Das Wiederkommen war sehr schwer. Wir waren ein halbes Jahr ziemlich unansprechbar., wussten nicht, wo wir leben sollten, mit wem wir uns unterhalten sollten. Das hat sich aber nach und nach wieder ausbalanciert. Jetzt kann ich mit den Erfahrungen und den Sehnsüchten im Leben sehr gut umgehen. Nach meiner Rückkehr habe ich als Reiseleiter für Aktivtouren in ganz Europa gearbeitet, bin Webdesigner, halte Dia-Vorträge und fotografiere.

Wohin geht es als nächstes?
Zusammen mit Gregor Sieböck gehen wir den zweiten Teil von "pole to pole" zu Fuß, dann doch endlich bis nach Alaska. Wir wollen dabei auf den ökologischen Fußabdruck hinweisen, den jeder Mensch hinterlässt - und freuen uns über jeden, der uns ein Stück auf diesem Weg begleiten möchte. Geplanter Start ist im April 2010.


 (Foto von: André Schumacher )
© André Schumacher

André Schumacher ist mit seinem Diavortag über seine Reise "Pole to Pole" auf Tournee:

14.08.2009, 21:00 Uhr in Lutherstadt Wittenberg im Hotel - Restaurant "Alte Canzley"
29.08.2009, 20:00 Uhr in Jena am Schleichersee unter freiem Himmel
03.09.2009, 20:30 Uhr im Openairkino Spandau, Berlin

Weitere Termine finden Sie auf seiner Website.


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