GEO SAISON Nr. 06/2009 - 20 USA-Touren Seite 1 von 3

Text von Brigitte Steinmetz

Kaliforniens Küstenstraße

Der Highway One zwischen Los Angeles und San Francisco ist für viele USA-Reisende die schönste Küstenstraße der Welt. Fährt man sie mit einem knallroten VW-Bulli kommen zur Top-Aussicht noch das Hippie-Feeling hinzu - und Groupies sowieso


Druckansicht   Artikel per E-Mail weiterempfehlen  Artikel kommentieren 

Daten werden gesendet ...


Bitte geben Sie Ihren Namen an!


Bitte geben Sie Ihre E-Mail-Adresse an!
Die angegebene E-Mail-Adresse ist ungültig!


Bitte geben Sie eine Empfänger-Adresse an!
Die angegebene E-Mail-Adresse ist ungültig!




* Pflichtfeld

» E-Mail versenden «
Hinweis: Ihre E-Mail-Adresse und die E-Mail-Adresse des Empfängers werden ausschließlich zu Übertragungszwecken verwendet und nicht gespeichert oder an Dritte weitergeben!

 fhdfh

So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


Rell ist begehrliche Blicke gewohnt. In L. A. pfeift man ihr aus Autofenstern hinterher, an der Ampel fragen wildfremde Männer nach ihrer Adresse. Und als sie die letzte Kurve zum Jalama-Beach-Campingplatz nimmt, stürzt ein bärtiger Verehrer auf sie zu. "Ich kann ein Stück nach rechts rücken" ruft er und winkt zu seinem verrosteten Camper, der einen der raren Panoramaplätze mit Ausblick über den Pazifik besetzt. Der Bärtige zündet eine Sturmlampe an. Romantisch ist es hier. Vorn fischen Pelikane in den Wellen, im Hintergrund erscheinen die Santa Ynez Mountains als Scherenschnitt in der untergehenden Sonne.


Gruppenbild mit Rell Sunn, dem Hippie-Mobil aus den Siebzigern  (Foto von: Jürgen Frank)
© Jürgen Frank
Foto vergrößern
Gruppenbild mit Rell Sunn, dem Hippie-Mobil aus den Siebzigern

Wer mit Rell Sunn reist, muss sich um Bekanntschaften nicht sorgen. Unter Kaliforniern verkörpern VW-Bullis wie unser 73er Pop-Top-Model das Lebensgefühl einer unbeschwerteren Zeit: Surf-Vehikel, Love-and-Peace-Mobil, Freiheit auf vier Rädern. In weniger als zwölf Stunden mit Rell müssen wir ein Kaufangebot abschlagen, zwei Teenager beruhigen ("this car is ... sick" – was als Kompliment gemeint ist) und nun die Avancen des bärtigen Andy abwehren, der zärtlich an Rells Hula-Vorhängen nestelt. Er zeigt uns, wie man ihr Dach mit zwei Handgriffen lüftet und so den Himmel über dem Alkoven öffnet. Mein Mann plädiert fürs Himmelbett. Mein Hund für die bessere Matratze. Chuck ist 1,94 Meter groß. Lotti ist ein Mischling und charismatischer als George Clooney. Wir schlafen unten.


Rell Sunn, Surf-Göttin aus Hawaii, war Namenspatin des roten VW-Bullis  (Foto von: Jürgen Frank)
© Jürgen Frank
Foto vergrößern
Rell Sunn, Surf-Göttin aus Hawaii, war Namenspatin des roten VW-Bullis

Rell ist das Geschöpf von Bill Staggs. Ein altersmilder Surfer, der vor Jahren auf Oahu ein Schlüsselerlebnis mit einem VW-Bus hatte: Auf einmal nahmen die hawaiianischen Wellenreiter ihn, den Eindringling, in ihrer Mitte auf. Der Bus als Egalisator, als Kontakt-Turbo, als Gefährte. Eine Geschäftsidee war geboren. Heute vermietet Bill acht liebevoll restaurierte Bullis aus seiner Garage in Costa Mesa. Rell Sunn, benannt nach einer hawaiianischen Surferin, ist die Attraktivste seiner Flotte. Wie alle echten Schönheiten ist sie nicht perfekt. Auf dem Flechtledersitz aus einer jüngeren Baureihe sitzt Chuck derart hoch, dass er mit den Knien beim Lenken die Scheibenwischer aktiviert und schon bald seiner kurzwüchsigeren Frau das Steuer überlässt. Die Tankuhr versagt den Dienst. Und eine kapriziösere Kupplung ist mir seit meinem Peugeot 104, Baujahr 76, nicht mehr untergekommen. Der erste Gang lässt sich nur im Stehen einlegen, für den dritten muss man so weit nach rechts rühren, dass der Schaltknüppel dem Beifahrer ins Bein boxt. Rückwärtsparken verlangt eine Mischung aus Tücke und Gewalt.


Der kleine Freak im Reich der Riesen: dem Big Basin Redwoods State Park  (Foto von: Jürgen Frank)
© Jürgen Frank
Foto vergrößern
Der kleine Freak im Reich der Riesen: dem Big Basin Redwoods State Park

Ein Kalifornien, von dem die Menschen träumen

Und doch: Nach 100 Kilometern hat man das dringende Bedürfnis, Joan Baez zu hören. Kauft im Bioladen bei Santa Barbara Müsli, um den inneren Hippie zu nähren. Findet es rührend, dass Rell nur bei Rückenwind und abschüssiger Straße auf Höchstgeschwindigkeit kommt – ganze 125 Stundenkilometer.

Keine Straße Kaliforniens böte sich besser an für die Entdeckung der Langsamkeit als der Highway One, der Pacific Coast Highway, den Eingeweihte nur PCH nennen. Bei L. A. regt sich noch etwas wie Wettbewerbsgefühl, wenn einen selbst Sattelschlepper links und rechts überholen. Doch schon in Santa Barbara hat die Gelassenheit das Steuer übernommen. Von dort sind es knapp 100 Kilometer nach Jalama Beach, trotzdem gilt der Campingplatz als "Geheimtipp". Wahrscheinlich, weil man für die letzten 25 Kilometer auf einer engen Schotterstraße hinunter zum Strand fast eine Stunde braucht. Wer etwas vergessen hat, kauft unten im Kramladen ein: Enthaarungsgel, Dosenbohnen, was der Dauergast so braucht.


Ein Motiv für Tuschezeichner: die kleine Bucht nahe Monterey  (Foto von: Jürgen Frank)
© Jürgen Frank
Foto vergrößern
Ein Motiv für Tuschezeichner: die kleine Bucht nahe Monterey

Wir aber brechen schon im Morgengrauen nach San Simeon auf. Dort kann man sich am Größenwahn des Zeitungsfürsten William Randolph Hearst ergötzen, der hier ein gigantisches Fantasieschloss errichten ließ. Nichts gegen das Hearst Castle, aber Lotti interessiert sich nicht so sehr für Architektur. Eher schon für die keine zehn Kilometer weiter nördlich gelegene Touristenattraktion Piedras Blancas. Dort wälzen sich See-Elefanten wie rülpsende Riesenmaden im Sand.

Dahinter beginnt Big Sur, "el país grande del sur", wie die spanischen Konquistadoren die 145 Kilometer Magie zwischen San Simeon und Carmel nannten. "Hier", schrieb Henry Miller, "ist das Kalifornien, von dem Menschen früher träumten." Riesige Felsformationen erheben sich wie Tempel über den Ozean, der mal lagunenblau schimmert, mal grölend in die Buchten tobt. Wolken treiben über den Highway, als führe man direkt durch den Himmel. Als Miller 1957 "Big Sur oder die Orangen des Hieronymus Bosch" veröffentlichte, schien ihm die "große internationale Autostraße", über die wir gen Norden sicheln, wie eine Bedrohung: Big Sur könne als Vorort von Monterey verkommen, orakelte er, "mit (...) Wurstbratereien, Tankstellen, Geschäftsfilialen und all dem widerlichen Firlefanz". Er irrte. Immer noch leben kaum tausend Leute hier, nicht mehr als zu Henry Millers Zeiten. Ihre Häuser ducken sich in Canyons und verstecken sich im Kathedralen-Dunkel der Redwoods. Als die Big Sur Bakery, ein hübsches Restaurant, jüngst in der New York Times gewürdigt wurde, kamen "ein paar Gäste mehr aus dem schicken Carmel", sagt Mike Gilson, einer der beiden Betreiber. Das war’s.


Wetter & Klima: US Südwesten

Aktuelles Wetter



» Wetter US Südwesten

Klimadaten im

 
  • 12,2 °C max/ -4,1 °C min
  • 19 mm
  • 4 Regentage
  • 75% Sonne

» Klima US Südwesten


Weitere Informationen:

  US Südwesten: Reiseberichte,

  US Südwesten: Bilder ,

  US Südwesten: Tipps




Seite 1 von 3
Druckansicht   Artikel per E-Mail weiterempfehlen  Artikel kommentieren 


Kommentare zu "Kaliforniens Küstenstraße "


Stephan Schwaabe | 05.06.2009 12:14

Wir haben im Mai die gleiche Tour mit diesem tollen Gefaehrt gemacht. Zufall? Oder muss die alte Lady einfach immer mal wieder da lang fahren? Bilder gibt's hier: http://www.me.com/gallery/#100063 Beitrag melden!

Kommentar verfassen

* Bitte geben Sie einen Namen, unter dem Ihr Kommentar veröffentlicht wird, und eine gültige Mailadresse ein. Diese wird später nicht auf unseren Seiten zu sehen sein. Um Missbrauch zu vermeiden, senden wir Ihnen jedoch eine Mail mit einem Aktivierungslink - einfach anklicken und schon ist Ihr Beitrag online!

Mit der Abgabe eines Kommentars erkennen Sie die Nutzungsbedingungen an.

GEO Kalender 2012


G+J Glossar
Partner-Angebote