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Text von Katja Trippel

Kanada: Am Fluss der blauen Berge

Tosende Wasser und kalbende Gletscher. Tiefe Urwälder vor eisigen Gipfeln. Neugierige Bären - und dann auch noch schlechtes Wetter im August: Ein Bootstrip von Kanada nach Alaska


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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


Die Steine im Sand glühen rot und fauchen, als das Wasser über sie rinnt. Dampf steigt auf, heißer, feuchter Dampf, der sich sanft auf unsere Haut legt und uns Minuten später völlig einnebelt. Elegant wie ein Sauna-Meister wedelt Tyler, unser River-Guide, sein Handtuch durch die Luft. Wir juchzen vor Behagen. Wärme! Hitze! Endlich! Den ganzen Morgen haben wir bei strömendem Regen Steine gesammelt, den ganzen Nachmittag ein Feuer mit Treibholz gefüttert, um sie darin zum Glühen zu bringen.


Camp zwischen Felsen und Fluss. Die Gruppe hat am Lake Creek ihre Zelte aufgeschlagen. Einsamkeit, Stille, kristallklare Luft und der unerwartete Besuch eines Grizzlybären prägen den Tag (Foto von: Ilja Herb)
© Ilja Herb
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Camp zwischen Felsen und Fluss. Die Gruppe hat am Lake Creek ihre Zelte aufgeschlagen. Einsamkeit, Stille, kristallklare Luft und der unerwartete Besuch eines Grizzlybären prägen den Tag

Letzter Abend am Alsek

Unsere drei Guides haben derweil am Strand aus Stämmen, Ästen, Regenplanen und Packbändern eine Art Kate konstruiert, die zwar nicht wie eine indianische Schwitzhütte aussieht - aber genauso funktioniert. Und so sitzen wir nun zu elft auf mühsam herbeigeschleppten Baumstümpfen, schwitzen, stoßen mit den letzten Dosen Bier an und machen uns Mut für den Sprung ins coolste Kühlbecken der Welt: den Gletschersee des Alsek River, auf dem blau schimmernde Eisberge treiben. Es ist unser letzter Abend am Alsek. Morgen werden wir mit den Schlauchbooten bis zur Dry Bay an der Pazifikküste Alaskas paddeln, dort die Luft aus den Kammern lassen und mit Cessnas zurück in die Zivilisation fliegen - nach zwölf Tagen und 180 Flusskilometern kanadischer Wildnis. Echter, menschenleerer Wildnis. Mit braunroten Schluchten aus vulkanischem Gestein, ächzenden Gletschern vor fast 5000 Meter hohen Gipfeln, finsteren Urwäldern, schwimmenden Irrgärten aus Eisbergen. Im Wasser Stromschnellen, am Ufer Grizzlybären. Und vor allem: mit wildem Wetter. Sturm, Dauerregen, Eiseskälte. Elf Tage November mitten im August. Außer in unserer Sauna.


Die Boote liegen am Ufer, das Feuer ist entfacht (Foto von: Ilja Herb)
© Ilja Herb
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Die Boote liegen am Ufer, das Feuer ist entfacht

In Bear Country

Schon bevor ich mich in eines der drei blauen Schlauchboote setzte, war mir klar: Diese Tour im Grenzgebiet von Kanada und Alaska wird abenteuerlich. Um mitreisen zu dürfen, musste ich glaubhaft machen, dass ich psychisch stabil bin und im Notfall den Befehlen der River-Guides bedingungslos gehorche; ich unterschrieb eine fünfseitige Erklärung, die den Veranstalter von jeglicher Schuld bei Verletzungen durch Gletscherfluten, Bergabbrüche oder Bärenattacken freispricht. Irgendwo stand vermutlich auch, dass er für Schlechtwetter-Einbrüche nicht haftet. Die Rafting-Route führt vom Alsek-Zufluss Dezadeash im Kluane-Nationalpark, Yukon/Kanada, Richtung Süden in den Glacier-Bay-Nationalpark, Alaska/USA, quer durch das größte zusammenhängende Schutzgebiet Nordamerikas. 1994 hat die Unesco das Alsek-Tal zum Weltnaturerbe erklärt. Nirgendwo leben so viele Grizzlybären so dicht beieinander wie hier. "You are in Bear Country", steht auf dem Eingangsschild am Kluane Park. Jock, unser Chef-Guide, übersetzt, was damit gemeint ist: Ab hier sind Menschen nur noch Gäste.


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  • › Info: Kanada

    Tipps für sechs Flussfahrten in Kanada, angefangen mit der in unserer Reportage beschriebenen Alsek-Tour
  • › GEOaudio Extra: Bootstrip in Kanada

    Hören Sie die Reportage "Am Fluss der blauen Berge" von Katja Trippel aus GEO SAISON 07/07. Es liest Kerstin Broda (Länge: 19:03 Min.; 17,4 MB)

Wir, das sind drei River-Guides - Jock, Mark und Tyler - sowie acht Erwachsene zwischen 24 und 73; zwei Männer, sechs Frauen; aus Florida, allen Regionen Kanadas sowie aus Berlin. Eine Gentechnikerin ist dabei, eine Studentin, ein Unternehmensberater. Kein Paar, dafür Mutter und Tochter. Einzige gemeinsame Kennzeichen: Gummistiefel, Outdoor-Kleidung - und große Vorfreude auf den ersten Bären. Eine Stunde haben wir uns im Geländewagen vom Parkeingang bis zur Einstiegsstelle am Dezadeash durch sumpfigen Morast gekämpft - da tapst er vorbei: massig, zerzaust, das Maul blutrot. Wir erstarren vor Aufregung, der Bär flüchtet in die Büsche. Jock bleibt gelassen: ein Grizzly, erkennbar am Muskelhöcker zwischen den Schultern und an der Stummelnase. Das rote Maul rührt von seiner Leibspeise her - Kinnickinnick-Beeren. Ganz harmlos.


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