GEO SAISON Nr. 07/2007 - Die schönsten Hotels an der Ostsee Seite 1 von 3

Text von Johannes Strempel

Schlaflos am Bosporus

Nachtclub und Moschee, Minirock und Kopftuch - aus ihren Gegensätzen zieht die Stadt grenzenlose Energie und reißt ihre Besucher mit beim atemlosen Aufstieg in die Liga der Weltmetropolen


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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


Hoch über den Dächern der Stadt lehnt Sashah Anton Khan an der gläsernen Brüstung der Terrasse und erwartet das junge, wohlhabende Istanbul. Noch ist sein Restaurant "360 Istanbul" leer und still. Ein Angestellter steht am Empfangspult und blättert im dicken Reservierungsbuch. Schöne Kellnerinnen in weißen Blusen rücken Stühle zurecht, der Barkeeper mixt gemächlich einen ersten Cocktail. Alles ist bereit für die kommende Nacht.


Am Bosporus erhebt sich die Ortaköy-Moschee, die Brücke im Hintergrund verbindet Europa mit Asien. Fischer kehren in ihren Booten zurück - Idylle mitten in Metropolis (Foto von: Frank Siemers)
© Frank Siemers
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Am Bosporus erhebt sich die Ortaköy-Moschee, die Brücke im Hintergrund verbindet Europa mit Asien. Fischer kehren in ihren Booten zurück - Idylle mitten in Metropolis

"Türken gehen nicht gern zu Fuß", sagt Khan, "aber hierher kommen sie trotzdem, obwohl man nirgends parken kann." Vor zweieinhalb Jahren hat er das "360" eröffnet, im Szenestadtteil Beyolu, der sich vom Nordufer des Goldenen Horns nach Nordwesten zum Bosporus erstreckt. Dort, direkt an der Meerenge zwischen Asien und Europa, befinden sich die exklusiven Diskotheken Istanbuls: das "Reina" oder das "Sortie", wo Film- und Popstars die Nächte durchtanzen. Vor den Eingängen liegen Paparazzi auf der Lauer, und wer auf sich hält, macht mit der Yacht am clubeigenen Bootsanleger fest. Das "360" kann als Prominententreff durchaus mithalten, denn es bietet etwas, das die Gebäude am Ufer nicht haben: eine berauschende Rundumsicht. Im Süden und Westen die dunklen Wasser des Goldenen Horns, die Altstadt und das Marmarameer; im Norden und Osten reicht der Blick über das Häusergeflecht der Neustadt, den Bosporus mit den Ozeanriesen und Sportbooten bis weit auf die asiatische Seite der 14-Millionen-Stadt. "Das neue Nachtleben spielt sich in Beyolu und den angrenzenden Vierteln ab", sagt Khan. "Denn die Hügel hier oben machen aus jeder Dachterrasse eine Aussichtsplattform." Sashah Anton Khan - weiße Baskenmütze auf dem kahl rasierten Kopf, Hornbrille, schlichte Trainingsjacke unter einem edlen, blauen Sakko - ist der Prototyp des kosmopolitischen, modernen Istanbulers.


Vom Sitzmodul auf der Terrasse des "360" schweift der Blick über die Stadt. Auch Kirchtürme gehören zum Panorama (Foto von: Frank Siemers)
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Vom Sitzmodul auf der Terrasse des "360" schweift der Blick über die Stadt. Auch Kirchtürme gehören zum Panorama

Gebräu verschiedener Einflüsse

Die Mutter Österreicherin (daher Anton), der Vater Afghane (daher Khan), wuchs er in England und im Iran auf, lebte in Las Vegas, Los Angeles und Wien. Er wurde christlich getauft, ist zum Islam konvertiert, seit 2000 wohnt er in Istanbul. "Ich bin wie diese Stadt", sagt er in stockendem Deutsch, das mit breitem Wiener Akzent gefärbt ist. "Ein buntes Gemisch der Kulturen, ein Gebräu verschiedener Einflüsse. Darum passen Istanbul und ich so gut zueinander." Sein Restaurant hat sich gefüllt. Unermüdlich transportieren die beiden engen, quietschenden Fahrstühle Gäste die acht Stockwerke des Jugendstilhauses hinauf in den Glaspavillon auf dem Dach. Ein DJ legt entspannte Elektroklänge auf, im offenen Kamin knistert ein Feuer, das Publikum sitzt in Gruppen an langen Tafeln oder lümmelt in geschwungenen weißen und purpurroten Sofas. Später, nach dem Essen, werden Kellner die Tische beiseiterücken, um Platz für die Tanzfläche zu schaffen.


Auch auf die Terrasse strömen die Menschen, elegant gekleidet, Longdrinkgläser in der Hand, um einen Blick auf Istanbul im goldenen Abendlicht zu werfen. Das "360" könnte ein Restaurant in jeder westlichen Metropole sein, in London oder New York, lägen da nicht die orientalischen Kuppeln, die spitzen Minarette und die engen Gassen der Basare im Blickfeld. Dazu kommt das Rufen der Muezzins, das sich mit dem Dröhnen des Verkehrs und dem hysterischen Jaulen von Autoalarmanlagen mischt. Kahn stellt sich an die gläserne Brüstung, nickt und sagt: "Ich wollte immer in einer Stadt leben, zu deren Silhouette Moscheen gehören."


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Kommentare zu "Schlaflos am Bosporus "


kemal | 25.08.2010 20:03

istanbul ist alles andere als ein von society geprägter ort. es sind nicht die "in" adressen, in denen sich istanbul abspielt, es sind die restlichen 99,8 prozent die istanbul einen flair geben die kaum in einer anderen metropole der welt zu finden sind. Beitrag melden!

Gülçin | 22.02.2009 19:40

Eigentlich ein toller Artikel. Ich finde es nur schade, dass Beyoglu und Istiklal Caddesi hier nicht korrekt geschrieben werden. Dass es ein weiches g, also ein ğ, ein grosses i, also ein İ oder das ş, mit sch-Klang auf deutschen Tastaturen nicht gibt, ist mir sicherlich bewusst. Ich bin aber der Meinung, dass man ersatzweise die deutschen Buchstaben wie I, g und s benutzen könnte. Man könnte natürlich auch ganz pfiffig sein und die notwendigen Buchstaben kopieren und einfügen. Aber das würde wohl zu viel Zeit in Anspruch nehmen. Jedenfalls heisst es auch nicht Haydarpaa, sondern Haydarpaşa. Inhaltlich trotzdem ein netter Artikel. Beitrag melden!

irmgard | 04.02.2009 23:05

ich habe fast die ganze welt bereist aber die schönste stadt der welt ist für mich istanbul. super muss man gesehen haben Beitrag melden!

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