GEO SAISON Nr. 07/08 2006 - Nationalparks in Deutschland Seite 1 von 5

Malawisee: Das geheimnisvolle Blau

Ostafrikas Malawisee ist fast so groß wie Belgien - ein Süßwassermeer, auf dem nur wenige Schiffe fahren. Wer mit Howard, dem leidenschaftlichen Skipper, auf Segeltour geht, entdeckt nicht nur entlegene Küsten und Inseln. Er kann auch damit rechnen, dass aus den Tiefen hilfreiche Geister auftauchen


Druckansicht   Artikel per E-Mail weiterempfehlen  Artikel kommentieren 

Daten werden gesendet ...


Bitte geben Sie Ihren Namen an!


Bitte geben Sie Ihre E-Mail-Adresse an!
Die angegebene E-Mail-Adresse ist ungültig!


Bitte geben Sie eine Empfänger-Adresse an!
Die angegebene E-Mail-Adresse ist ungültig!




* Pflichtfeld

» E-Mail versenden «
Hinweis: Ihre E-Mail-Adresse und die E-Mail-Adresse des Empfängers werden ausschließlich zu Übertragungszwecken verwendet und nicht gespeichert oder an Dritte weitergeben!

 fhdfh

So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


Doktor Kumpalotta springt vom Hockerauf, schwingt seinen präparierten Pferdeschweif und stimmt einen heiseren Gesang an: "Makora, makora" - es wird gut, es wird gut. Nur eine Kerze spendet Licht in der Lehmhütte. Der Doktor ist ganz in Schwarz gekleidet. Rastazöpfe winden sich um seinen Kopf wie pelzige Schlangen. "Es hat mit dem Meer zu tun", höre ich mich sagen. "Ich meine, mit dem See; ich bin sicher, der See ist schuld." Doktor Kumpalotta öffnet seinen Lederkoffer: Tierkrallen, Wurzeln, Fellbeutelchen. Er bröselt ein Pulver zusammen und reibt mein Gesicht, Brust und Hände damit ein. Sofort brennt die Haut wie Feuer. Worauf habe ich mich hier eingelassen? Wie bin ich in dieser Hütte gelandet, auf der Insel Chisumulu im Malawisee?


Heiler und Kräuterärzte wie Doktor Kumpalotta rufen den "Mann im See", um Kranke zu behandeln (Foto von: Klaus Bossemeyer)
© Klaus Bossemeyer
Heiler und Kräuterärzte wie Doktor Kumpalotta rufen den "Mann im See", um Kranke zu behandeln

Sprechstunde bei Doktor Kumpalotta

Zehn Tage vor der Sprechstunde bei Doktor Kumpalotta bin ich an Bord des Katamarans "Mufasa" gegangen. Kurz darauf gleitet das Boot über den südlichen Malawisee, strahlend weiß, den Doppelrumpf wie Flügel ausgebreitet. Im Kielwasser des Katamarans wird der Heimathafen Cape Maclear stetig kleiner, während der Südwind uns hinausträgt. Afrikas drittgrößter See ist fast so groß wie Belgien, ein Süßwassermeer mit leicht gekrümmten Horizonten, ein aquatisches Mysterium, das ich auf dieser Reise zu den abgelegensten Inseln und Küstenstrichen Ostafrikas ergründen möchte. Über mir blähen sich Großsegel und Fock, die "Mufasa" schlingert kräftig in den Wellen. Mein Magen meldet sich, mich fröstelt, und auch ohne Spiegel weiß ich, wie blass mein Gesicht jetzt aussehen dürfte.


Das Boot gleitet dahin, vom Südwind getrieben (Foto von: Klaus Bossemeyer)
© Klaus Bossemeyer
Foto vergrößern
Das Boot gleitet dahin, vom Südwind getrieben

"Sieh dir diesen reizenden Wind an", freut sich Howard, der Skipper. Ansehen? Ich bin irritiert. Doch der gebürtige Südafrikaner spricht oft vom Wind wie von einem vertrauten Menschen und blickt dabei auf seltsame Weise, als könne er in der Luftströmung etwas erkennen. 1992 kam der gelernte Elektroingenieur erstmals nach Malawi, sah den See und wusste: Hier würde er ganz neu anfangen. Sein Traum: ein Leben unter Segeln, auf einem eigenen Boot, mit Gästen aus aller Welt. Howard verkaufte seine Beratungsfirma und ließ in Südafrika nach eigenen Plänen die Mufasa bauen. Mit dem luxuriösen 38-Fuß-Katamaran hat er seither mehr Meilen zurückgelegt, als der Äquator misst. 300 Nächte im Jahr verbringen Howard und seine dreiköpfige Besatzung mit ihren Passagieren an Bord.



loading ...
Kartenansicht wird
geladen ...

Wir legen in Chiofu an, einem Fischerdorf mit verstreut stehenden Lehmhütten am Südostufer des Sees. Wenig später sitzen wir, umringt von einer Schar neugieriger Kinder, im Schatten eines Cashewbaumes. Auf langen Schilfrosten trocknen silberblaue "Usipa", Malawisee-Sardellen. "Der See ist alles, was wir haben", erzählt Chitenje, der älteste Fischer des Ortes, und lässt mit einem Lachen seine perfekten weißen Zähne aufleuchten. "Wir trinken aus dem See, wir baden darin, die Frauen machen am Ufer die Wäsche, wir gießen unsere Gärten und Felder mit dem Wasser - und normalerweise gibt uns der See genügend Fisch." Chitenjes Lächeln erlöscht unvermittelt, er presst die Lippen zusammen, Falten graben sich in seine Stirn. "Es kommen mehr und mehr Fischer", fügt er leise hinzu. "Immer öfter bleiben unsere Netze leer."


Wetter & Klima: Malawi

Aktuelles Wetter



» Wetter Malawi

Klimadaten im

 
  • 27,9 °C max/ 17,5 °C min
  • 17 mm
  • 3 Regentage
  • 79% Sonne

» Klima Malawi


Weitere Informationen:

  Malawi: Reiseberichte,

  Malawi: Bilder ,

  Malawi: Tipps




Seite 1 von 5
Druckansicht   Artikel per E-Mail weiterempfehlen  Artikel kommentieren 


Kommentare zu "Malawisee: Das geheimnisvolle Blau"


the power of hypnosis | 06.03.2012 11:50

Clouds like lava. Nowhere more land can be seen."Fly my angel, fly!" He jumps into the air and reaches into the wind when he harvested the fruits of an invisible tree The waves that afflict me yesterday are still to be solved to be solve, now in euphoric states even with mysterious gestures a it comes. Whether it was a kind of powder or hypnosis. All the waves. Beitrag melden!

Kommentar verfassen

* Bitte geben Sie einen Namen, unter dem Ihr Kommentar veröffentlicht wird, und eine gültige Mailadresse ein. Diese wird später nicht auf unseren Seiten zu sehen sein. Um Missbrauch zu vermeiden, senden wir Ihnen jedoch eine Mail mit einem Aktivierungslink - einfach anklicken und schon ist Ihr Beitrag online!

Mit der Abgabe eines Kommentars erkennen Sie die Nutzungsbedingungen an.

GEO im Abo


G+J Glossar
Partner-Angebote