GEO Special Nr. 03/2006 - Russland Seite 1 von 5

Reise-Special: Russland
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Text von Michael Stührenberg

Wladiwostok: Europas letzter Außenposten?

Nur wenige Fähr- oder Autostunden trennen Wladiwostok von China, Korea und Japan. Und doch erinnert die Stadt an Danzig oder Königsberg. Baltendeutsche waren unter den Gründern. Und wohin soll’s jetzt gehen? Die einen haben aus Wladiwostok eine Art Detroit gemacht. Die anderen malen es sich als Cannes der Zukunft schön


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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


"Eine Reise nach Wladiwostock", sagt Pawel Wyschniak, "sollte über das Meer führen." Es sei eine Frage der Perspektive: Erreiche man Russlands Fernost-Hafen per Schiff, begreife man ihn sofort als ein Tor zu Asien. Auf dem Landweg hingegen, zum Beispiel als Reisender auf dem Transsibirien-Express, könne man sich bei der Ankunft in Wladiwostok kaum noch von der Vorstellung lösen, dass diese Stadt sechs Zugnächte östlich von Moskau liegt und ihre 600.000 Einwohner am äußeren Rand des Reichs leben müssen, sieben Zeitzonen vom Zentrum entfernt. In der Verbannung.


Mehr zum Thema

  • GEOaudio Magazin - 22.06.2006 (Foto von: GEO.de)

    GEOaudio Magazin - 22.06.2006

    Die Themen: Aktuelle Reisetipps; Gespräch: Maike Dugaro befragte GEO-Reporter Michael Stührenberg, der das neue GEO-Special-Heft "Russland" betreut hat; Lehmanns Liste II; Rätsel. Moderation: Matthias Unger (Länge: 14:42 Min.; 16,8 MB).
     

Wie Kopenhagen schmückt sich Wladiwostock mit einer Meerjungfrau am Stadtufer - ein wenig fülliger als ihre europäische Schwester (Foto von: Pascal Maitre)
© Pascal Maitre
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Wie Kopenhagen schmückt sich Wladiwostock mit einer Meerjungfrau am Stadtufer - ein wenig fülliger als ihre europäische Schwester

Das Ende von Russland?

"Das ist die große Frage", sagt Wyschniak: "Sind wir das Ende von Russland oder der Anfang von Asien?" Pawel Wyschniak ist Millionär. Und vor der Arroganz des Reichen geschützt, weil er auch Fußballnarr, Rockfan und ehemaliger russischer Landesmeister im Kegeln ist. Als überzeugter Vertreter der Devise "Wladiwostok liegt am Meer!" braust er an fast jedem Sommerwochenende im Boot aus dem Hafen, vorbei am kurzen Leuchtturm, der die Öffnung der Bucht markiert, und hinaus zu Inseln, die ihm wie Wladiwostoks maritime Vororte erscheinen. An diesem Morgen hält Wyschniak auf Rikorda zu. Bewaldete Ufer, ein Hügel im Inselzentrum, das Eiland wirkt völlig verlassen.

Der Bootsmann wirft den Anker. Wyschniak hechtet ins warme Wasser - Rikorda liegt auf einer Höhe mit Monaco - und krault die letzten 100 Meter bis zum Ufer. Dort folgt er einem Trampelpfad, der zu einer Müllgrube und einem Plumpsklo führt, kurz davor jedoch auch zu einem Holztisch abzweigt, gedeckt mit Jakobsmuscheln, Seegurken, Schrimps - so unvermutet wie das "Tischlein deck dich".


Auch die Besitzer von Restaurants und Cafés in Wladiwostock vermitteln ihren Gästen gern die Illusion, sie wären woanders (Foto von: Pascal Maitre)
© Pascal Maitre
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Auch die Besitzer von Restaurants und Cafés in Wladiwostock vermitteln ihren Gästen gern die Illusion, sie wären woanders

Die kosmische Röhre von Rikorda

Rikorda ist die kulinarisch-philosophische Ausdruckswelt des Gennadi Fetejewitsch. Unter hohen Bäumen seines Inselwaldes stehend, hebt der Züchter von Meeresfrüchten und Bewirter von Millionären zum Gruß sein Wodkaglas und erzählt seine liebste Anekdote: "CIA und KGB haben intensiv geforscht: Warum zieht eine so kleine Insel so wichtige Männer an? Nun wissen wir die Antwort: Weil über Rikorda eine kosmische Röhre hängt!" Fetejewitsch lacht und bringt einen Toast aus: "Auf alle wichtigen Leute, die nach Rikorda kommen!" Auf Männer wie Roman Abramowitsch also, der mit sibirischem Öl den FC Chelsea gekauft hat.



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