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St. Helena - 07. Januar

Jede Wanderung über die abgelegene Insel St. Helena ist auch eine Wanderung durch die Geschichte der zahlreichen Völker und Kulturen, die Einfluss auf das kleine Eiland nahmen. GEO.de-Reporter Raphael Weber begibt sich auf die Spuren Napoléons


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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


So winzig St. Helena auf dem Globus ist, so winzig sind in der restlichen Welt auch die Kenntnisse über die abgelegene Atlantik- Insel. Wir fanden vor unserer Abreise nur wenige Personen, denen dieser Inselname vertraut war. Und all diesen Leuten war immer dieselbe Tatsache geläufig: dass Napoléon Bonaparte auf St. Helena unfreiwillig seine letzten sechs Lebensjahre verbracht hatte. Napoléon selber konnte sich mit der Insel nie anfreunden. "Dies ist kein hübscher Ort. Ich wäre besser in Ägypten geblieben, dann wäre ich jetzt Herrscher über den ganzen Orient." Das sollen die ersten Worte des einstigen Kaisers gewesen sein, als er im Jahr 1815 vom Schiff aus die massiven Klippen St. Helenas erblickte.


Das Longwood-House, Napoléons letztes Exil. Die Fensterläden sind noch immer geschlossen, und im Garten wachsen nur Blumen mit den französischen Nationalfarben (Foto von: Raphael Weber)
© Raphael Weber
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Das Longwood-House, Napoléons letztes Exil. Die Fensterläden sind noch immer geschlossen, und im Garten wachsen nur Blumen mit den französischen Nationalfarben

Einigermassen glücklich fühlte sich Napoléon nur in den ersten beiden Monaten auf der Insel, als er im winzigen Briars Pavillon im warmen und windgeschützen Tal von Jamestown residierte. Danach musste er samt seinen Offizieren und Dienern aber auf die karge Hochebene von Longwood ziehen, wo die ständigen Südostwinde für deutlich kühlere und feuchtere Wetterverhältnisse sorgen. Nachdem Napoléon bereits einmal - von Elba - aus seinem Exil entwichen war, wollten die Briten auf Nummer sicher gehen, und verbannten ihn nicht nur auf eine kaum zugängliche Insel, sondern schickten ihm gleich noch rund 3000 Soldaten nach. Diese bauten einerseits riesige Festungen entlang der felsigen Küste und bewachten andererseits das Longwood House rund um die Uhr. Um wenigstens im Innern des Hauses unbeobachtet zu sein, ließ Napoléon die Fenster den ganzen Tag verdunkelt und schnitzte sich mit einem Messer winzige Gucklöcher durch die Fensterläden.


Bonapartisten sprechen kein Englisch

Noch heute sind die Läden bei Führungen im Longwood House geschlossen, um einen möglichst authentischen Eindruck von Napoléons Alltag zu vermitteln. Dennoch präsentiert sich Napoléons Residenz ungleich anders als in den Anfängen des 19. Jahrhunderts: Damals waren die Holzböden und -wände von Schimmel überzogen, und Hunderte von Ratten rannten von einem morschen Schlupfloch zum anderen. Mittlerweile sind das Longwood House und der Briars Pavillon wieder Vorzeigeresidenzen. Die französische Regierung hat beide Liegenschaften erworben und mit viel Geld saniert. Diese gelten nun als französisches Territorium, zu dem nicht einmal die lokale Polizei ein Zutrittsrecht hat. Sieben Personen sind für den Unterhalt der Residenzen angestellt - zu deutlich besseren Bedingungen als Angestellte der lokalen Inselverwaltung. Ihr Chef ist ein französischer Konsul, der sich die wohl grösste Privatresidenz auf der Insel hat errichten lassen. Frankreich vermittelt auch auf diesem so entlegenen Flecken der Erde gerne den Eindruck der "Grande Nation". Im prächtigen Garten des Longwood House sind alle Blumen in den Farben der "Tricolore" gehalten: rot, weiss, blau. Im Schnitt schauen sich gerade mal 25 Franzosen im Jahr diesen Prunk an - darunter einige hart gesottene Bonapartisten, die sich während der Schifffahrt und auf der Insel weigern, nur ein Wort Englisch zu reden, wie uns mehrere Insulaner und Crewmitglieder der RMS St. Helena kopfschüttelnd erzählten.


Blick vom Mount Vesey auf die „Sandy Bay“, den einzigen Strand der Insel, wo wegen der starken Strömungen und der spitzen Steine aber vom Baden abgeraten wird. Im Vordergrund ein endemischer "Gumwood-Tree" (Foto von: Raphael Weber)
© Raphael Weber
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Blick vom Mount Vesey auf die „Sandy Bay“, den einzigen Strand der Insel, wo wegen der starken Strömungen und der spitzen Steine aber vom Baden abgeraten wird. Im Vordergrund ein endemischer "Gumwood-Tree"

So sehr St. Helena im Rest der Welt mit Napoleon in Verbindung gebracht wird - im Alltagsleben hat der "little Frenchman", wie ihn die Insulaner nennen, wenig Spuren hinterlassen. Oder zumindest nicht mehr als all die anderen ethnischen Gruppen, die St. Helena seit der Besiedlung im Jahr 1659 auch einmal eine längere Visite abgestattet haben. Nebst den britischen Siedlern und Soldaten sind dies vor allem afrikanische Sklaven, die unter dem Regime der weissen Herrscher litten, später aber auch Sklaven, die nach der Aufhebung der Sklaverei auf halbem Weg nach Amerika befreit worden sind.



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