GEO Special Nr. 4 Aug./Sept. 2005 - Australien Seite 1 von 3

Text von Jennifer Gruppenbacher

Reisen nach dem Känguru-Prinzip

"Mit nichts im Beutel große Sprünge machen": Mit einem Working Holiday Visum können junge Deutsche in Down Under jobben und ihre Reisekasse füllen. Eine von ihnen hat für GEOSpecial Tagebuch geführt


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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


Erst dachte ich an ein Freiwilliges Soziales Jahr oder an einen Au-pair-Aufenthalt in Irland, dann aber erzählten Freunde mir vom "Working Holiday Visum" für Australien, und ich wusste, das ist es. Je mehr ich mich mit der Materie auseinandersetzte - von Visaformalitäten bis zum Kleingedruckten in den Policen der Reiseversicherungen - desto mehr tauchte ich ein in eine geschäftige, sorglose Vorfreude. Erst vorhin, als wir die 40 Kilometer von Nieder-Beerbach zum Flughafen fuhren, ist mir mit einem Schlag klar geworden, dass es jetzt ernst wird, dass ich mein gewohntes Umfeld hinter mir lasse: meine Familie, meine Freunde, mein Zuhause. Jetzt bleibt mir nur noch, diesen 22-stündigen Mega-Trip zu überstehen und zu sehen, ob ich dieser Herausforderung wirklich gewachsen bin.


Frankfurt, 10. August

Stocksteif vor Flugangst sitze ich in der Maschine, nur ein anderes Gefühl macht sich noch ähnlich in mir breit: das, komplett wahnsinnig zu sein. Genau heute bin ich zwei Monate mit Julian zusammen. Und ich setze mich an unserem Jubiläum ins Flugzeug nach Australien, um diese zwar noch kurze aber wunderbare Beziehung auf E-Mails und Anrufe zu reduzieren! Sechs Monate werden wir uns nicht sehen. Aber ich hatte es eben schon seit Weihnachten geplant und vorbereitet: mit dem Rucksack durch Australien reisen und dabei jobben. Denn gleich nach dem Abitur studieren, das wollte ich nicht. Ich hätte mich blind für ein Fach eingeschrieben, brauchte mehr Zeit, einen anderen Blick aufs Leben.


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Brisbane, 12. August

Die Bilanz nach einem Tag Australien ist äußerst positiv! Schon im Flugzeug hat mich Frank - ein Australier, der neben mir saß - mit seiner Adresse in Gladstone ausgestattet. Er wollte mich einfach nicht in seinem Land ankommen lassen, ohne dass ich jemanden kenne. An sozialer Isolation werde ich nicht zugrunde gehen. Obwohl eigentlich viel zu müde, bin ich wie im Rausch durch die Straßen von Brisbane gelaufen. Dieses unglaubliche Licht! Die Sonne hier ist ein großer brennender Ball an einem dunkelblauen, endlosen Himmel. Palmen reihen sich an den Straßen, und im Botanischen Garten fliegen Kakadus. Nun sitze ich im Hostel auf einem spektakulär wackeligen Hochbett. Die Mädels laufen raus und rein, auch das Licht ist noch an. Aber ich bin müde, wie nie in meinem Leben zuvor.


Beim Spendensammeln in Melbourne: "Do you like to give a small donation?" (Foto von: Jennifer Gruppenbacher)
© Jennifer Gruppenbacher
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Beim Spendensammeln in Melbourne: "Do you like to give a small donation?"

Park Ridge, 20. August

Ab heute wühle ich in der Erde. Für Unterkunft, Essen - und für Familienanschluss, was der Hauptbeweggrund war, diesen Job auf der "Friedrich's Organic Farm", eine dreiviertel Stunde Fahrt von Brisbane entfernt, anzunehmen. Mit Leuten wie Detlef und Muriel, den Besitzern dieses Biobauernhofs, kann ich mich einfach besser einleben. Noch in Brisbane hatte ich mir das Buch der Organisation "Willing Workers On Organic Farms" (WWOOF) besorgt und bei den sympathisch klingenden Hofbesitzern angerufen. Jetzt stehe ich in den nächsten vier Wochen von acht bis sechs Uhr auf dem Feld. Die Tagesaufgabe heute: 70 Bund Frühlingszwiebeln. Und weil ein Bund aus zehn Zwiebeln besteht, mussten Hiroko, meine japanische Zimmergenossin, und ich 700 davon aus der Erde ziehen, sie von Wurzeln und braunen Blättern befreien, mit Wasser abspritzen und in Kartons packen.


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