GEO SAISON Nr. 05/2009 - Radtouren in Deutschland Seite 1 von 3

Text von Dirk Lehmann

Deutschland: Fünf-Flüsse-Radweg in der Oberpfalz

Mit dem Fahrrad durch Deutschland. Unsere Autoren haben sich abgestrampelt und grandiose Landschaften vor der Haustür gefunden. Weitere Begleiter: Biergärten, Naturspektakel und Weltkulturerbe


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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


"Eigentlich müssen wir nicht weiterfahren", sage ich. Sabine sieht mich über ihren Bierkrug hinweg an: "Wie meinst du das?" Vor ungefähr einer Stunde sind wir am Markt von Amberg gestartet, sind durch schmale Gassen gefahren, deren Namen die Geschichte dieser Stadt erzählen, die ihre Stattlichkeit dem Eisenerz und dem Handel über die Vils verdankt: Proviantamtsgässchen, Schiffgasse, Salzgasse, Paulanergasse. Wir haben uns auf den Maria-Hilf-Berg hinaufgekämpft und vor dem Franziskanerkloster, das wegen des Priestermangels von polnischen Brüdern geleitet wird, über die Stadt geschaut. Dann sind wir zum Volksfest gefahren. An den Fressständen grillen wohlgenährte Männer mit roten Gesichtern Würstchen über Kiefernzapfenglut und laden uns lachend eine gehörige Portion auf den Teller, dazu einen Schlag Sauerkraut. In den Brauereizelten wuchten Frauen mit üppigen Dekolletés das Bier in hohen Steinkrügen an unseren Tisch und sagen mit ernstgemeinter Herzlichkeit: "Wohl bekomm’s!" Und nach kaum einer Stunde weiß ich, ich habe eine weite Reise hinter mir. Dabei bin ich höchstens fünf Kilometer geradelt.
Ein Eindruck, der uns auf dieser Radtour ständig begleiten wird: das Gefühl, mehr zu erleben, als wir uns eigentlich erarbeitet haben, mehr Aussichten, mehr Genüsse, mehr Kultur, mehr Herzlichkeit. Und so kommt uns die Oberpfalz mit jedem Tag größer und überraschender vor – als würde dieses Stückchen Deutschland auf wundersame Weise über sich hinauswachsen.


Auf dem Marktplatz von Amberg startet das GEO Saison-Tema die Fünf-Flüsse-Tour (Foto von: Clemens Zahn)
© Clemens Zahn
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Auf dem Marktplatz von Amberg startet das GEO Saison-Tema die Fünf-Flüsse-Tour

Fünf Flüsse, Natur und Weltkultur

Rund 250 Kilometer misst die Strecke, die wir in den nächsten sechs Tagen zurücklegen, von Amberg folgen wir der Vils, bis sie beim Künstlerdorf Kallmünz in die Naab mündet. Auf dem Naabtalradweg geht es bis zur Donau und an ihrem Ufer entlang nach Regensburg, eine der ältesten Städte Deutschlands, Weltkulturerbe, und doch sehr lebendig und überraschend bunt. Wir werden die Altmühl begleiten – und die noch immer große Wehmut der Menschen nach einem untergegangenen Idyll spüren. Vorbei an Kelheim kommen wir durch das Bierdorf Riedenburg nach Neumarkt. Ab da geht es am König-Ludwig-Kanal entlang, der Ende des 19. Jahrhunderts entstand und inzwischen eine Sehenswürdigkeit ist. Durch die Ausläufer des Oberpfälzer Waldes fahren wir schließlich zurück nach Amberg.
Unsere Radtour wird auch eine Genießerreise. Allerdings geht es nicht um kulinarisches Kunsthandwerk. Wir werden den Geschmack einer Region erleben, werden ihr Wild essen, ihr Bier trinken, ihre Früchte aus duftenden Kuchen picken und dabei wohlig an Tischen mit rot-weiß karierten Decken sitzen. Und beim Hinausschauen in die Landschaft spüren wir eine seltsame Vertrautheit, die man früher mit dem Begriff Heimat bedacht hätte und für die wir heute noch keinen Begriff haben.


Weitblick aufs Donautal vom Michelsberg  (Foto von: Clemens Zahn)
© Clemens Zahn
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Weitblick aufs Donautal vom Michelsberg

Die Schönheit des Ostens

"Nach dieser Mittagspause müssten wir eigentlich bis Regensburg durchstrampeln", sagt Sabine. Wir fahren zwischen Bäumen, die das Ufer der Vils säumen. Manche beugen sich weit über das Wasser, an einigen hängen Seile, und man meint, das fröhliche Geschrei von Kindern zu hören, die sich über den Fluss schwingen, loslassen und hineinplumpsen. Große goldene Flecken malt die Sonne in das schimmernde Grün, Libellen surren neben uns über das Schilf, und bei Vilshofen begegnen wir einer Familie im Kanu. Zu dritt sitzen sie in ihrem Boot. Ob sie es noch weit haben, wollen wir wissen, während wir neben ihnen fahren. "Nein, wir wohnen da vorn, in der umgebauten Mühle." Plitschplatsch machen die Paddel.
Früher war das hier Zonenrandgebiet, die Nähe zur Tschechoslowakei sorgte für Isolation. Damals war die Oberpfalz ein Landstrich ohne Perspektive, ein Verlierer der Teilung Deutschlands. Heute macht gerade das seine Schönheit aus: naturbelassen zu sein. Hier musste nicht renaturiert werden, kein Plan war nötig, um aus Forsten wieder Urwälder zu machen, keine EUProjekte, um Flüsse in ihre alten Betten zurückzuleiten. Und dieser Auenlandschaft scheint eine Magie innezuwohnen; viele Menschen, die sie verlassen haben, kehren zurück. Auch Sabine war aus Amberg fortgezogen und wohnt heute wieder da. Ich habe sie auf einer Radreise kennengelernt. Und irgendwann erhielt ich von ihr eine E-Mail, in der sie vom Fünf-Flüsse-Radweg und der Oberpfalz schwärmte.
Wir erreichen Kallmünz. Hoch über dem Ort thront eine Burgruine, und gegen den Fels, auf dem sie errichtet wurde, lehnen sich einige Häuser des Dorfs. Kallmünz ist eine Besonderheit in Bayern, hat einen SPD-Bürgermeister und ein berühmtes Künstlerpaar, Gabriele Münter und Wassily Kandinsky verliebten sich hier. Noch heute lockt der Ort Künstler aus allen Teilen des Landes an, es gibt erstaunlich viele Galerien in dem kleinen Ort, Kunst ist allgegenwärtig, Statuen stehen am Straßenrand, und eine liegt am Wehr beim Fluss.


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