GEO Magazin Nr. 07/02 - Hatschepsut Seite 1 von 1

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Text von Reiner Klingholz

Aluminium: Wie Strom zu Blech wird

Für die Produktion des silbrigen Leichtmetalls verbrauchte die Aluminiumindustrie 1990 soviel Strom wie ganz Afrika. Ist dieser Aufwand an Ressourcen gerechtfertigt?


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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


Aluminium ist ein silbrig glänzendes Leichtmetall mit besonderen Eigenschaften: Es korrodiert nicht, weil es von Natur aus von einer stabilen, schützenden Schicht aus gräulichem Aluminiumoxid überzogen ist. Es lässt sich einfach verarbeiten, leicht recyclen, zu Motorenblöcken giessen, zu hauchdünnen Folien walzen, zu Dosen und Tuben ziehen. Aluminium bringt Flugzeuge und Raumtransporter zum Fliegen, macht den ICE, Automobile und Kochtöpfe leicht und hilft so Energie zu sparen. Zwar ist Aluminium das häufigste Metall der Erdkruste, doch wie alle unedlen Metalle kommt es dort nicht in reiner Form vor. Wichtigster Rohstoff für die Aluminiumverhüttung ist das Bauxit, das als rotbraunes Mineral unter anderem in Brasilien, Australien, Guinea oder Jamaika vorkommt. Aus diesem Erz wird noch an den Lagerstätten in einem komplizierten Verfahren graues Aluminiumoxid extrahiert, sogenannte Tonerde. Der verbleibende "Rotschlamm" wandert auf Deponien.


Wer Aluminium produziert, schädigt das Klima

Erst diese Tonerde läßt sich verhütten. Allerdings verbietet ihr hoher Schmelzpunkt von über 2000 Grad Celsius eine wirtschaftliche Produktion. Deshalb wird Tonerde mit Kryolith (einer Verbindung aus Natrium, Aluminium und Fluor) gemischt und bei rund 1000 Grad zum Schmelzen gebracht. Gleichstrom von 300 000 Ampere zerlegt diese Mischung in Sauerstoff und metallisches Aluminium. Letzteres sammelt sich flüssig am Boden der Elektrolysewannen. Da die Elektroden aus reinem Kohlenstoff bei diesem Prozess rasch verbrennen, entweicht bei dem Verfahren stets das Treibhausgas Kohlendioxid. Zudem entstehen ätzende flourhaltige, ebenfalls klimaschädigende Gase, die Alu-Hütten früher zu wahren Dreckschleudern gemacht haben. Mit moderner Abgastechnik lassen sich zumindest die Fluorgase heute zu einem großen Teil herausfiltern.


Ein Prozess, der Riesenmengen Strom frißt

Das größte Manko dieser "Schmelzfluß-Elektrolyse" ist der enorme Energieverbrauch und die damit verbundenen hohen Herstellungskosten. Die Produktion von einer Tonne Aluminium verschlingt 15 000 Kilowattstunden Strom - soviel wie ein deutscher Durchschnittshaushalt in mehr als fünf Jahren verbraucht. Die Alu-Schmelzen der Welt stellen derzeit jährlich 24 Millionen Tonnen des wichtigsten Nichteisenmetalls her. Greenpeace hat in einer Studie festgehalten, dass im Jahr 1990 die Aluminiumproduktion soviel Elektrizität verschlang, wie sonst ganz Afrika verbraucht. In Island soll die gesamte Leistung des Karahnukar-Staudamm-Kraftwerkes von 750 Megawatt in das neue Aluminiumwerk fließen - eine Strommenge, mit der sich die Hälfte der Haushalte des Bundesstaates Hamburg versorgen ließen. Der hohe Energiebedarf relativiert den Ruf des leichten Werkstoffes als grünes Metall. Forscher der Universität Stuttgart errechneten, dass ein Automobil, das durch Aluminium 200 Kilogramm leichter wird, erst einmal 60 000 Kilometer fahren muss, bis die Spritersparnis den Mehr-Energieaufwand für die Herstellung von Aluminium kompensiert hat. Moderne Kunststoffe wie Kohlefaser, die noch leichter und stabiler als Aluminium sind, schneiden in der ökologischen Bilanz zum Teil besser ab.


Aus Alublech werden Autos

Sinnvoll ist auf jeden Fall das Recycling von Aluminium. Das Metall verliert - anders als Papier oder Kunststoff - auch nach mehreren Wiederverwendungzyklen so gut wie nicht an Qualität. Außerdem sind zum Einschmelzen von Sekundärmetall nur fünf Prozent jener Energie nötig, die bei der Neuproduktion aus Bauxit fällig wären. Eins der führenden Länder beim Aluminium-Recycling ist Deutschland, das fast die Hälfte seines jährlichen pro Kopf-Bedarfes von 27 Kilogramm aus Altmetall bezieht. Hinter der Wiederverwendung stehen allerdings allerdings kaum umweltbewußte Einzelbürger, sondern die Automoblindustrie, die nicht nur den Löwenanteil des Aluminiums verbraucht, sondern auch den Großteil des eingesammelten Leichtmetalls wieder einsetzt.


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