GEO.de - Sils Maria: Wo Dichter entspannen Seite 1 von 1

Text von Nadine Kraft

Sils Maria: Wo Dichter entspannen

Sils Maria ist seit jeher ein Ort der Dichter und Denker. Friedrich Nietzsche verbrachte dort mehrere Sommer und Hermann Hesse wurde der stille Ort am Eingang zum Fextal eine zweite Heimat. Nicht nur die atemberaubende Landschaft zieht zahlreiche Künstler an. Vielen hat es vor allem das mondäne Hotel "Waldhaus" angetan, das in diesem Jahr seinen 100. Geburtstag feierte


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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


Inspirierendes Panorama: Ganz in der Nähe vom Silsersee schrieb Friedrich Nietzsche den zweiten Teil von "Also sprach Zarathustra" (Foto von: Massimo Ripani/Grand Tour/Corbis)
© Massimo Ripani/Grand Tour/Corbis
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Inspirierendes Panorama: Ganz in der Nähe vom Silsersee schrieb Friedrich Nietzsche den zweiten Teil von "Also sprach Zarathustra"

"Gesehen habe ich viele Landschaften und gefallen haben mir beinahe alle,... und wohl die schönste, am stärksten auf mich wirkende von diesen Landschaften ist das obere Engadin." Der Literatur-Nobelpreisträger Hermann Hesses war dem Engadin sehr verbunden: Seit er als 28-Jähriger das erste Mal auf die Seenlandschaft blickte, zog es ihn immer wieder dorthin. Zwischen 1949 und 1961 verbrachte er fast jeden Sommer in Sils Maria. Seit mehr als 150 Jahren lockt der gediegene Ort am Eingang zum Fextal Dichter, Maler und Musiker an. Sils Maria ist privat, introvertiert und weniger mondän als St. Moritz. Das Hochplateau, eingerahmt von den schroffen Gipfeln der Bernina-Gruppe, die blumenübersäten Wiesen im Sommer, bieten Ruhe, Entspannung und Motive zugleich. "Wir sind hier restlos begeistert und schlürfen die Luft der Gemsen wie französischen Champagner", schrieb der Komponist Richard Strauss 1947 aus dem Engadin.
Hermann Hesse wohnte stets im Hotel "Waldhaus", dem einzigen Grand-Hotel von Sils Maria. Seit 100 Jahren thront es wie eine märchenhafte Burg auf einem bewaldeten Hügel über dem Ort. Schriftsteller wie Max Frisch, Thomas Mann oder Kurt Tucholsky genossen hier vor allem die Ruhe und Abgeschiedenheit. Die Besitzer führen das Hotel in vierter Generation und setzen bewusst auf Altmodisches. Dicke Teppiche im Inneren schlucken jedes Geräusch, von den aufwändig gestalteten Stuckdecken Decken hängen Kristallleuchter, und in den 150 Zimmern, die alle ganz individuell im Stil der ausklingenden Belle Époque eingerichtet sind, kann man eine nahezu berauschende Stille genießen. Auch die Rituale sind altmodisch: Noch heute trifft man sich zum Nachmittagstee in der Halle, eine hauseigene Kapelle hält die Gäste bei Laune und der Hausherr begrüßt jeden Gast zum Abendessen höchstpersönlich.
Dem Charme dieses Hotel erlagen auch Regisseur Claude Chabrol, der hier seinen Film "Rien ne va plus" drehte, und Donna Leon, die sich von anstrengenden Lesereisen erholte. Im Gästebuch finden sich außerdem Einträge von Friedrich Dürrenmatt, Albert Einstein und Alberto Moravia.
Nur der Philosoph Friedrich Nietzsche, der als einer der ersten nach Sils Maria kam, ließ sich nicht im vornehmen "Waldhaus" nieder. Er bezog stets Quartier in einem typischen Engadiner Häuschen mit kleinen Fenstern und niedriger Decke, der Pension Durisch. Heute trägt das Haus seinen Namen und ist Museum und Begegnungsstätte für Künstler, Gelehrte und interessierte Laien, die in einfachen Doppelzimmern übernachten und nachfühlen können, warum Nietzsche Sils Maria als den "lieblichsten Winkel der Erde" bezeichnete.


Info

Das Nietzsche-Haus ist dienstags bis sonntags von 15 bis 18 Uhr geöffnet, der Eintritt kostet 6 CHF. Vom 25. bis zum 28. September 2008 findet das diesjährige Nietzsche-Kolloquium statt, das Motto: "Nach neuen Meeren".
Nietzsche-Haus, 7514 Sils-Maria, Tel. +41 81/8 26 53 69 www.nietzschehaus.ch

Vom 26. Juni bis zum 29. Juni finden die 9. Silser Hesse-Tage statt, die sich mit dem literarischen Werk des Nobelpreisträgers befassen. Veranstaltet werden sie vom Hotel "Waldhaus", das in diesem Jahr auch 100. Geburtstag feiert.
Hotel "Waldhaus", 7414 Sils-Maria, Tel. +41 81/8 38 51 00 www.waldhaus-sils.ch


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Kommentare zu "Sils Maria: Wo Dichter entspannen"


Zarathustra | 08.10.2011 17:52

Da ist sich ein kleiner Fehler im Artikel eingeschlichen. Mochte Nietzsche den Übermenschen propagieren, doch auch er war nicht in der Lage, als Toter im Waldhaus zu nächtigen: dieses wurde 1908 eröffnet, also 8 Jahre nach dem Tod Nietzsches. Hätte er gelebt, wäre er vermutlich auch ins Waldhäuschen abgestiegen. Vielleicht. Beitrag melden!

Wilkening, Günter | 06.01.2011 16:56

Sehr geehrte Damen und Herren, Ich freue mich sehr, auf Ihr schönes Gästebuch gekommen zu sein u. wünsche Ihnen allen ein erfolgreiches und glückliches Jahr 2011. Lassen Sie die schönen Eindrücke der Natur auf sich wirken und genießen Sie die schönen und vielseitigen Dinge der Natur, so lange Sie noch Zeit haben, denn leider sind wir alle nur zu Gast auf dieser schönen Erde. Träume werden zwischen Himmel und Erde geboren. Bitte sehen Sie sich doch mal die Internetseite: www.poesie-des-herzens.de, an. Vielen herzlichen Dank! Mit freundlichen Grüßen Günter Wilkening, Minden/Westfalen Beitrag melden!

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