GEO SAISON Nr. 06/06 - Kroatien Seite 1 von 3

Text von Dieter Schweiger

Kärnten: Ferien im Kräuterdorf

Schnaps aus Enzian, Wandern über Blumenwiesen und süße Träume auf dem Lavendelduftkissen: In Irschen in Kärnten genießen nicht nur Öko-Freaks Urlaub voller Duft und Aromen


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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


Als im am späten Abend im "Landhaus Mandler" in Irschen eintraf, brummte mir der Schädel. Es war eine lange Autofahrt durch die Alpen gewesen. Also bat ich Brunhilde Mandler, die Seniorchefin, um ein Aspirin. Sie aber schaute mich an, als hätte ich ihr Schweinereien ins Ohr geflüstert. "Naa", antwortete die 67-Jährige resolut, "da hob’ i wos viel Besseres." Sie ließ mir eine Tasse Tee bringen, aufgebrüht aus einer Pflanze, die ich bis dato nur als Bestandteil von Maibowle - und damit als Verursacher von Brummschädeln - gekannt hatte: Galium odoratum, der gemeine Waldmeister.


Hier wächst gegen alles ein Kraut: Brunhilde Mandler gießt ihren Garten in Irschen, am Hoizont stehen die Gailtaler Alpen (Foto von: Guido Mangold)
© Guido Mangold
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Hier wächst gegen alles ein Kraut: Brunhilde Mandler gießt ihren Garten in Irschen, am Hoizont stehen die Gailtaler Alpen

Heile, kleine Welt

Irschen ist ein Bergdorf wie aus dem Alpen- Bilderbuch. Es liegt gut 800 Meter hoch im Oberen Drautal in Kärnten, bezeichnet sich als "Natur- und Kräuterdorf" und rühmt sich seiner Lage auf einer "Sonnenterrasse". So weit die Prospekte. Als ich dann aber am ersten Morgen auf den Balkon trat, wurde mir mit einem Blick klar, was sie hier unter Kräutern und Natur verstanden. Nicht nur, dass mein Zimmer "Pfefferminze" hieß und dass der Waldmeistertee von Brunhilde Mandler meine Kopfschmerzen prompt und vollständig kuriert hatte. Nun bot sich mir dazu noch ein Panorama, das die Seele streichelte: Über einen strahlend blauen Himmel flatterten Schwalben; Kirchtürmchen, Bauernhöfe und Heustadel lagen in der Sonne. Vor dem Massiv der Kreuzeck-Gruppe breiteten sich Blumenwiesen aus, wie sie der geniale Blumenwiesenmaler Claude Monet nicht schöner hätte malen können. "Wiesensalbei, Pechnelken, Margeriten und Purpurklee gedeihen hier", zählte mir später Eckart Mandler auf. Der 48-jährige Hotelier, Sohn meiner "Empfangsdame" und Besitzer des Landhauses Mandler, klärte mich bei frischem Holunderblütensaft auf, dass dies nur eine winzige Auswahl sei: "Mehr als 400 Kräuter wachsen wieder wild auf unseren Wiesen." Sein Stolz ist gut nachvollziehbar: Der drahtige Hotelier - mit mehr als 1000 Bergtouren in seinem Wanderbuch - hat für die Naturschönheiten in seiner Heimatgemeinde viel getan. Er war es, der vor Jahren sein Dorf zu dem visionären Plan überredete, lieber die Bergnatur auf dem Hochplateau zu bewahren, als in Skipisten oder Golfplätze zu investieren. So ging der große Touristenboom zwar an Irschen vorbei. Doch dafür blieb das Dorf eine heile, kleine Welt, samt Laientheater und den Schuhplattlern der "Hochstadler Buam" - eine Welt also, die immer mehr Besucher aus der Stadt in den Alpen suchen, aber immer seltener finden.


In Pfannkuchenteig getunkt und in Fett gebacken werden Holunderblüten zu "Hollerküchl" (Foto von: Guido Mangold)
© Guido Mangold
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In Pfannkuchenteig getunkt und in Fett gebacken werden Holunderblüten zu "Hollerküchl"

Öko-Musterdorf

Irschen versteht sich als Öko-Musterdorf. Fast 20 Prozent der Häuser heizen mit Solarstrom, die Felder werden ökologisch bewirtschaftet, zudem engagiert man sich im "Klimabündnis" für den Regenwald am Amazonas. "Aber das Wichtigste sind halt die Kräuter", sagte Walter Heregger im Keller seines Gasthofes, während er mir bereits das vierte Stamperl einschenkte. Wir saßen dort, um eines der Premiumprodukte von Irschen zu degustieren: "Walters feine Kräuterschnäpse". In funzelndem Licht, als arbeitete er im Geheimlabor eines Alchemisten, setzt er sie aus Kalmus und Meisterwurz, den Wurzeln des Gelben Enzians und sieben weiteren Ingredienzen in klarem Obstler an. Nach Großvaters Rezepten selbstverständlich.


Wetter & Klima: Kaernten

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Klimadaten im

 
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