GEO SAISON Nr. 7/8 - 2005 - Berlin leuchtet Seite 1 von 3

Italien: Bilder einer Leidenschaft

Das Licht, die Kultur, die Lebensart! Wer heute über die Alpen Richtung Süden reist, hat Sehnsuchtsbilder im Kopf. Das war nicht immer so. Ein neuer Fotoband zeigt, wie unsere Liebe zu Italien entstand


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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


Die Reise in das Land jenseits der Alpen ist eine fundamentale Erfahrung, kulturgeschichtlich, aber auch ganz persönlich. Ein Erlebnis, nach Jahrzehnten unvergessen wie der erste Kuss.


Wenn die Gondeln Verliebte tragen: Bereits Ende des 19. Jahrhunderts war Venedig ein Wunschtraum junger Paare (Foto von: Marc Walter)
© Marc Walter
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Wenn die Gondeln Verliebte tragen: Bereits Ende des 19. Jahrhunderts war Venedig ein Wunschtraum junger Paare

Alltag im Rückspiegel

Durch die Frontscheibe des VW Käfers betrachteten wir das Wunder der Landschafts- und Mentalitätsverwandlung: da, die erste Palme! Der Bienenfresser auf dem Telegrafendraht - so farbenprächtig konnte nur ein Vogel aus dem Paradies sein. Die tollkühnen Überholmanöver mediterraner Wagenlenker, ihre temperamentvollen Hupkonzerte. Ewig flatternde Wäsche vor bröckelnden Fassaden. Und das gleißende Licht! Vater mit Sonnenbrille am Steuer, Mutter konzentriert über den mächtigen Shell-Atlas gebeugt, so hatten wir den Brenner gemeistert. Den Alltag im Rückspiegel ging es mit 34 PS der italienischen Sonne entgegen. Man spürte: Hier beginnen eine neue Welt und ein anderes Leben. Denn Kilometer für Kilometer wuchs die Gewissheit: Hinterm Horizont geht's weiter. Man ahnte, dass da noch unendlich viel zu entdecken war. Man hatte das Reisen gelernt. Die Historikerin Catherine Donzel und der Fotograf, Buchgestalter und Fotosammler Marc Walter haben sich auf die Spuren dieser kollektiven Sehnsucht begeben. Ihr Bild- und Essayband "Legendäre Reisen in Italien" ist eine mit historischen Fotos und großformatigen Sehnsuchtsbildern, mit alten Postkarten, beigehefteten Menükarten und Hotelbroschüren vergangener Zeiten ausgestattete Kulturgeschichte, üppig und reich. Das Buch erzählt die Geschichte einer Verlockung, die uns bis auf den heutigen Tag betört.


Verheißungsvoller Süden

Den Traum vom verheißungsvollen Süden - einst pflanzten ihn die Engländer in Nordeuropas bleiche Seelen. Schon im 17. Jahrhundert macht eine verwegene Vorhut Italien zum Ziel ihrer "Grand Tour". Bald kommen immer mehr junge Aristokraten, reiche Bürgersöhne, schwärmerische Dichter. Sie verbreiten die Kunde: Jenseits der Alpengipfel gibt es ein süßes Leben in milden Gefilden. Dort liegt ein Schlaraffenland, in dem die Musen heimisch sind. Der Himmel leuchtet im zarten Blau der Präraffaeliten, die Sonnenuntergänge über dem halbafrikanischen Meer sind zum Sterben schön. Es zieht sie nach Venedig und nach Florenz, so unwiderstehlich, als winke ihnen das gelobte Land. Und ins göttliche Rom natürlich, das bis 1871, als es zur Hauptstadt des vereinigten Italien wird, doch nur der geisterhafte Schatten ferner Größe ist: Kornfelder und Weinreben zwischen Ruinen, Ziegenherden auf der Piazza di Spagna, grasende Kühe auf dem Forum Romanum.


Der Hafen von Palermo um 1875. Sizilien galt noch als gefährliches Pflaster (Foto von: Marc Walter)
© Marc Walter
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Der Hafen von Palermo um 1875. Sizilien galt noch als gefährliches Pflaster

Ende des 18. Jahrhunderts wird Goethe zum Pionier einer neuen Art des Reisens. Er kultiviert das Unterwegssein als Suche nach sich selbst, macht die Flucht über die Alpen zum Medium seiner Bewusstseinserweiterung. "Kennst Du das Land, wo die Zitronen blühn" wird zum Synonym deutscher Italiensehnsucht, zum kollektiven Seufzer, der den nass-grauen Alltag seit nun mehr als zwei Jahrhunderten begleitet. Der Dichter bringt den Bildungsbürger auf den Weg; der Studienreisende, stets auf der Suche nach literarischen Bezügen und historischen Stätten - seit Goethe gehört er in Florenz oder Pisa, in Assisi oder Neapel zum Straßenbild. "Wer Italien bereist, verbindet den Kunstgenuss wenigstens als Nebenzweck mit seinen Wanderungen", schreibt Karl Baedeker. Und erfindet 1827 ein bis heute unerlässliches Accessoire: den Reiseführer.


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