GEO SAISON Nr. 06/01 - Kroatische Adria Seite 1 von 3

GEO SAISON Nr. 06/01 - Kroatische Adria - Heft vergriffen - › Abonnieren
Text von Volker Handloik

Estland: Ferien auf Saaremaa

Heute ist der 23. Juni, Sommersonnenwende. Wir nutzen den Tag, um schweigsame Leuchtturmwärter, hemdsärmlige Polizisten, kampfsporterfahrene Pfarrer und andere Originale kennen zu lernen.


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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


Auf dem Leuchtturm. Nach langem Schweigen hebt Matti Sepp, der Wärter, den Blick vom Kieselstrand tief unten. Liebe - ? sagt er, nein, Liebe kann man es wohl nicht nennen. Matti hat gerade sein Frühstück hinter sich, ein Glas Buttermilch, dazu gebratene Scholle, im Haus unten riecht's noch danach. Seit 32 Jahren wohnt er mit seiner Frau am Leuchtturm von Sääre auf der Insel Saaremaa, ihre fünf Kinder wuchsen hier auf. So lange so abgelegen leben, 25 Kilometer vom nächsten Ort entfernt - was mag Matti denn an Sääre so sehr?


Menschen auf Saaremaa: Ein spezielles Völkchen

Schweigen. Mittlerweile hat der Morgenwind den steinigen Strand blankgeputzt. Der Nebel hängt nun über der Bucht von Riga im Süden. Bei klarem Wetter könnte man jetzt Lettland sehen. 52 Meter unter uns liegt erstreckt sich Saaremaa, die grösste von 500 estnischen Ostseeinseln, die zweitgrösste in der Ostsee überhaupt. Wie ein klobiger Angelhaken zwängt sich ihre südliche Halbinsel Sölve in die Bucht. Im Nordteil sieht man Kiefernwälder, Ginster, Wacholder, Buschrosendickicht, Rotdorn, Schilfhaine, Bucheninseln, Birken. Die Bäume stehen am Wasser. Die Ostsee ist hier nicht sehr salzig. Ein hölzerner Kirchturm, eine Windmühle heben sich aus dem Grün. Matti Sepp hat kleine Schweissperlen auf der Stirn. All meine Fragen, warumwiesoweshalb...Das viele Reden... Seit Menschengedenken gibt es hier einen Leuchtturm. Er ist der höchste in Estland, 247 Stufen muss Matti ersteigen, einmal am Morgen, einmal am Abend. Hinter dem Haus, das noch aus der Zarenzeit stammt und gusseiserne Treppen hat, steht ein kleiner dichter Märchenwald. Früher spielten dort Mattis fünf Kinder. Drei Familien mit zwölf Kindern wohnten damals am Südende der Insel. Das war zu Sowjet-Zeiten, als zehn Mann den Leuchtturm bedienten, den U-Boot-Verkehr regelten, Radiokommunikation vermittelten. Sogar eine Metereologische Station gab es. Es herrschte reger Betrieb in der Einsamkeit. Heute ist Matti der einzige, der am Leuchtturm arbeitet. Neun Jahre hat er noch bis zur Pensionierung. Neun Jahre Treppensteigen, den Schiffen in den Hafen leuchten, angeln, baden, aufs Meer sehen, den Wind mit Bierflaschen messen. Und eine schöne Scholle zum Frühstück.


Nur die Ruhe: Ruderboote am Anleger von Orissaare (Foto von: Robert Voit)
© Robert Voit
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Nur die Ruhe: Ruderboote am Anleger von Orissaare

Kriminalstatistik: Das letzte schwerere Verbrechen liegt vier Jahre zurück

Auf der Präfektur. Kalle Laanet, der Präfekt von Saaremaa, hat rote Haare, blassblaue Augen, einen bemerkenswert runden Kopf und ein vertrauenerweckendes Lächeln. "Was wollen Sie wissen?" Kalle ist 35. Vor 20 Jahren sagte ihm sein Vater: "Entweder du fährst zur See, oder du wirst Polizist." Kalle wurde Polizist, und er hat es nie bereut. Sein Büro im obersten Stockwerk des alten Hurenhauses von Kuressaare, der Hauptstadt der Insel, ist mit Medaillen, Kurs-Diplomen, amerikanischen Cop-Mützen dekoriert: Kalle hat an FBI-Lehrgängen teilgenommen. Seine Uniform lässt er meistens im Schrank, er mag sie nicht. Der Präfekt will nicht als Amtsperson auftreten, er ist lieber der Kumpel in Polohemd und Jeans. Man kann sich kaum vorstellen, dass er noch unter den Sowjets als Polizist angefangen hat. Kalle lacht: "Kann ich auch nicht. Was meinst du, wieviel Mühe es mich nach der Unabhängigkeit gekostet hat, meinen Bullen einzubläuen, dass sie die Leute nicht zu bestrafen haben, sondern ihnen dienen sollen." Wirklich, er sagt "dienen". Viel hat sich in Estland verändert seit 1990. Davor hiess der Chef der Polizei von Sääre militärisch: Oberst. Jetzt heisst er zivil: Präfekt. Mit 49 Kollegen sorgt Kalle für Recht und Ordnung auf der Insel. Nicht viele für 40 000 Menschen, 15 000 davon in Kuressaare (früher Ahrensburg). Aber das letzte schwere Delikt liegt vier Jahre zurück: ein Totschlag unter Betrunkenen.


Wetter & Klima: Estland

Aktuelles Wetter



» Wetter Estland

Klimadaten im

 
  • 15,4 °C max/ 5,8 °C min
  • 40 mm
  • 11 Regentage
  • 51% Sonne

» Klima Estland


Weitere Informationen:

  Estland: Reiseberichte,

  Estland: Bilder ,

  Estland: Tipps




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