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GEO Magazin Nr. 09/15 Seite 1 von 1


Wirkungsvoller Hundeblick: Warum können wir treuen Hundeaugen nicht widerstehen?

Ein einziger Blick – und es ist um uns geschehen. Hundeaugen haben eine besonders emotionale Wirkung aus uns. Warum ist das so?


Ach, der will doch nur ...eine Verbindung zum Menschen aufbauen! Merken Sie schon, wie das Oxytocin durch Ihre Adern strömt? (Foto von: pamelaoliveras/RooM the Agency/Corbis)
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Ach, der will doch nur ...eine Verbindung zum Menschen aufbauen! Merken Sie schon, wie das Oxytocin durch Ihre Adern strömt?

Verantwortlich für die besondere emotionale Bindung zwischen Mensch und Hund ist offenbar dasselbe Hormon, das auch für die Mutter- Kind-Bindung bei uns Menschen ausschlaggebend ist: Oxytocin. In einer Studie haben japanische Wissenschaftler Kontakte zwischen Hunden und ihren Besitzern beobachtet und sowohl vor als auch nach den Streicheleinheiten Urinproben von Hund und Herrchen genommen. Ergebnis: Sowohl beim Menschen als auch beim Haustier war nach einer halben Stunde Interaktion (gegenseitiges Ansehen, Sprechen, Tätscheln) viel mehr Oxytocin im Körper als vorher.


Die Blicke wurden länger, ihre Wirkung stärker


Ausschlaggebend für den Anstieg war vor allem die Dauer des Blickkontaktes. In einem weiteren Test verabreichten die Forscher den Hunden mit Nasenspray bereits vorab eine Dosis Oxytocin. Würde das Hormon auch einen Einfluss darauf haben, wie lange ein Hund den Menschen ansieht? Antwort: ja! Die Blicke wurden länger, ihre Wirkung stärker: Die Oxytocinkonzentration war bei Hündinnen und Menschen danach nochmals höher als zuvor. Erstaunlich, wie hier Vertreter zweier Spezies chemische Effekte im Körper des jeweils anderen auslösen – ganz ohne Berührung.




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