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Tierethik: Menschenrechte für Affen!

Niemand weiß, was genau in den Köpfen von Tieren vor sich geht. Doch dass viele von ihnen - besonders Affen - denken und fühlen können, davon ist der Primatologe Volker Sommer überzeugt. Und fordert deshalb Grundrechte für unsere nächsten Verwandten: Schimpansen, Bonobos, Orang-Utans und Gorillas

Interview: Jörn Auf dem Kampe und Rainer Harf

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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


Prof. Dr. Volker Sommer, 58, zählt zu den renommiertesten Affenforschern
weltweit. Er lehrt in London und betreibt in Nigeria eine Feldstation zur Beobachtung frei lebender Schimpansen (Foto von: www.achimmulthaupt.de)
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Prof. Dr. Volker Sommer, 58, zählt zu den renommiertesten Affenforschern weltweit. Er lehrt in London und betreibt in Nigeria eine Feldstation zur Beobachtung frei lebender Schimpansen

GEOkompakt: Herr Professor Sommer, Sie bezeichnen sich selbst als "Menschenaffe". Machen Sie also keinen Unterschied zwischen Mensch und Tier?
Volker Sommer: Evolutionsbiologen unterscheiden nicht zwischen Mensch und Tier, sondern bestenfalls zwischen Menschen und anderen Tieren. Und zoologisch betrachtet gehören wir mit unseren allernächsten Verwandten nun einmal in dieselbe Gruppierung, also die Menschenaffen. Das mag uns ehrenrührig erscheinen, ist aber einfach nur zoologisch korrekt. Es gilt das Prinzip der abgestuften Ähnlichkeit.

Dann hätten ja vielleicht sogar simple Kreaturen viel mit den Menschen gemein, könnten ähnlich wie wir denken und fühlen.
Zunächst einmal gefällt mir das Wort "simpel" nicht, weil es abwertend klingt. Betrachten Sie doch beispielsweise einen Frosch. Wie ein Mensch gewinnt dieses Tier Eindrücke aus seiner Umgebung und verarbeitet sie in seinem Hirn. Ich halte es für wahrscheinlich, dass der Frosch dabei in seinem Kopf etwas fühlt und erlebt, also ein Bewusstsein hat.


Sagen Sie damit, dass der Frosch sich - wenn auch in limitierter Form - Gedanken machen kann?
Frosch und Mensch verfügen über eine Hardware, die sich prinzipiell stark ähnelt. Beide besitzen Sinnesorgane, Nervenzellen zur Datenübertragung und ein Gehirn, das Informationen sortiert und bewertet.


Nur eine Frage der Gene? Bonobos haben - genau wie Schimpansen - zu 98,7 Prozent dasselbe Erbgut wie wir Menschen (Foto von: Anup Shah/The Image Bank/Getty Images)
© Anup Shah/The Image Bank/Getty Images
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Nur eine Frage der Gene? Bonobos haben - genau wie Schimpansen - zu 98,7 Prozent dasselbe Erbgut wie wir Menschen

Vergleichen Sie da nicht Äpfel mit Birnen? Das menschliche Gehirn gilt immerhin als komplexeste Struktur im Universum.
Ob wir hinsichtlich des Denkvermögens von Fröschen und Menschen Übereinstimmungen oder Unterschiede betonen wollen, ist reine Ansichtssache. Tatsache ist zunächst, dass Frosch und Mensch sich aus gemeinsamen Vorfahren entwickelten und deshalb ähnliche Bauteile aufweisen. So besitzen beide Lebewesen Gliedmaßen, die mit einem Greiforgan abschließen. Im Zuge der Evolution entstanden zwar Unterschiede. Ein Beispiel: Wir haben zehn Finger, darunter zwei bewegliche Daumen. Der gewöhnliche Laubfrosch besitzt acht Finger, die Haftlamellen aufweisen. Statt aber solche Unterschiede als eine scharfe Grenze aufzufassen, ist es doch sinnvoller, von einem Mehr oder Weniger zu reden.


Das sind rein anatomische Abstufungen.
Offenbar fällt es uns schwerer, den graduellen Charakter der Evolution zu akzeptieren, wenn es um Gedanken- und Gefühlswelten geht. Aber alles spricht dafür, dass auch das, was wir traditionell "Geist" nennen, nicht vom Himmel fiel. Emotionales Erleben und kognitives Vermögen haben vielmehr mit dem Körperbau eine Stammesgeschichte durchlaufen. Wäre das nicht so, würde die pharmazeutische Industrie ihre Psychopharmaka nicht an Affen testen. Dieses Geld wird nur investiert, weil man davon ausgeht, dass sich in deren Gehirnen ähnliche subjektive Empfindungen abspielen wie bei uns. Fazit: Wie bei der Anatomie liegt auch hier kein Alles oder Nichts vor, sondern ein Mehr oder Weniger an Menschenähnlichkeit. Wichtig ist dabei, dass diese Abstufung weder gleichzusetzen ist mit einem "Besser oder Schlechter" noch mit einem "Höher oder Niedriger". Alle Organismen sind auf jeweils eigene Art ihrer Umwelt angepasst.


Was genau im Kopf eines Tieres vor sich geht, ist Menschen aber nicht zugänglich.
Nein, aber ich ziehe einen plausiblen Schluss: Je näher ein Lebewesen mit mir verwandt ist, desto wahrscheinlicher ist auch, dass die ähnlichen Strukturen in seinem Kopf ein ähnliches Empfinden ermöglichen.

Das bedeutet umgekehrt: Je schwächer die verwandtschaftlichen Bande zwischen uns und einem Tier sind, desto geringer sind dessen Denkleistungen einzuschätzen.
Gehen wir mal von einem Menschen zum Schimpansen, dann zu einem Frosch, von dort zu einem Regenwurm, weiter zu einer Qualle und schließlich zu einem Einzeller. Während wir uns evolutionär immer weiter vom Homo sapiens entfernen, werden die geistigen Fähigkeiten denen von Menschen immer unähnlicher. Ich bezeichne das aber nicht als ein Geringer-Werden, weil eine solche Perspektive uns zum Maßstab macht und das Ergebnis deshalb gar nicht anders ausfallen kann, als uns allein für vollwertig zu halten. Stattdessen würde ich neutraler formulieren und sagen, dass unsere Art des Denkens und bewussten Erlebens bei weiter entfernten Lebewesen irgendwann nicht mehr vorhanden ist.



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Kommentare zu "Menschenrechte für Affen!"

Joz | 26.02.2013 16:51

@Realist: Nun, die Einführung von Menschenrechten hat die Lebensqualität der Menschen enorm verbessert (Vielleicht waren das auch andere Einflüsse). Und nun erhofft man sich von der Einführung von Tierrechten, deren Lebensqualität auf natürlichem Niveau zu halten. @Wolf K.: Dem stimme ich zu(Auch wenn (bzw. weil) Wölfe ja gerade doch biologisch mit den Menschen verwandt sind). @Krokodilstraenen: Ich finde es schön, wenn jemand von einer so lebensbejahenden („Menschheit (...) zunehmend gerissener“, „an Niedertracht kaum zu überbieten“) Haltung zu erzählen weiß und sich nicht scheut, gewagte Vergleiche zu ziehen (GG-Art. 23 – NS-Ermächtigungsgesetz, EU – „Plagen der Pandora“). Deinem ersten Satz stimme ich allerdings genau wie deinem letzten zu. „Für alles werden Begründungen gefunden“ – vielleicht solltest du dir eine Begründung für deinen Hass auf die Welt ausdenken? Sicher, es gibt Schlechtes auf der Welt. Aber die Welt an sich ist nicht schlecht. Glaub mir. Beitrag melden!

Krokodilstraenen | 27.01.2013 16:13

Tiere zu quälen, das tut man einfach nicht. Wenn der Mensch das nicht mehr erkennt, ist es zu spät. Für alles werden Begründungen gefunden, Massentierhaltung, Kriege und Massaker, Privatisierungen, Politikerlügen, Umverteilung vom Bürger auf skrupellose Mafiabanker, Umweltvergiftung und - Artikel 23 GG, der für nichts geringeres steht als einer Selbstermächtigung und das Pendant zum Ermächtigungsgesetz der NSDAP ist. Und der nichts anderes hervorgebracht hat als die Plagen der Pandorra. Auch damals gab es eine parlamentarische Mehrheit. Und unter dem aggressiven Kollektispruch, der Holocaust sei deutsche Identität, tat man es wieder. Es gibt keine größere Sünder als viele Wünsche. Es gibt kein größeres Übel als kein Genüge kennen. Es gibt keinen größeren Fehler als haben wollen. Laotze Die Menschheit ist überaltert und wird zusehends gerissener. Was hier los ist, ist an Niedertracht nicht mehr zu überbieten. Der Focus auf das Nebensächliche ändert nichts. Beitrag melden!

Wolf K. | 26.01.2013 14:29

Vor allen Dingen wären "Menschenrechte" nur für Affen viel zu kurz gegriffen. Was ist z.B. mit den Wölfen? Die stehen uns in ethologisch-soziologischer Hinsicht sehr viel näher (Einehe, Familienstruktur, hocheffektive Zusammenarbeit, kognitive Fähigkeiten, Empathie u.a.), obwohl sie mit dem Menschen biologisch nicht verwandt sind (andere Ordnung). Wenn wir schon den Punkt "Rechte für Tiere" diskutieren, dann muß diese Diskussion sehr viel weiter gefaßt werden! Beitrag melden!

Realist | 24.01.2013 20:39

Menschenrechte für Affen? Was würde das nützen? Wo es die Menschen selbst nicht schaffen, diese immmer einzuhalten. Beitrag melden!

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