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GEO Magazin Nr. 04/06 Seite 1 von 5


Als die Saurier das Fliegen lernten

Im Nordosten Chinas haben Forscher in Ascheschichten von Vulkanexplosionen spektakuläre Fossilien von Flugsauriern gefunden - zum Beispiel den hühnergroßen Sinosauropteryx prima

Text von Uwe George

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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


Der Zug hält an einem kleinen Bahnhof in der Provinz Liaoning. Stunde um Stunde haben wir am Tag zuvor auf unendlich anmutende, staubgraue Weiten geblickt. Und auch die Landschaft, auf die wir am nächsten Morgen sehen, könnte öder nicht sein. Hinter einem Dorf namens Sihetun, stoppt der Fahrer unseres Geländewagens am Rand eines gewaltigen Steinbruchs.


"Erste chinesiche Drachenfeder" wurde der hühnergroße, einst auf zwei Beinen rennende Raubsaurier getauft (Foto von: Thomas Ernsting)
© Thomas Ernsting
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"Erste chinesiche Drachenfeder" wurde der hühnergroße, einst auf zwei Beinen rennende Raubsaurier getauft

Schatzkammer der Erdgeschichte

An die 100 Männer schlagen, brechen und schaufeln sich hier in die Erdkruste hinein. Über mehrere Kilometer offenbaren sich vielfältige horizontale Gesteinsschichten, durchzogen von senkrechten Strukturen. Eine Schatzkammer der Erdgeschichte. Das wird klar, als mir mein Begleiter, der Geowissenschaftler Chen Pei-Ji, einige der herausgebrochenen Steinplatten vor die Augen hält.


Es sind die filigranen Abdrücke einer Fülle unterschiedlicher Fossilien; von Blättern, Samen, Mücken, Käfern, Spinnen. Aber auch versteinerte Schalen von Schnecken und Langusten sowie mineralisierte Skelette von Fischen und grazilen Reptilien. Chen begeistert noch etwas anderes: Beim Spalten der äußerst fein lamellierten Platten kommt es häufig vor, dass ein darin enthaltenes Fossil exakt in zwei einander spiegelbildlich gegenüberliegende Hälften zerbricht.


Die Zeit vor 140 Millionen Jahren

Im Steinbruch von Sihetun öffnet sich ein Fenster in eine Zeit vor etwa 140 bis 120 Millionen Jahren, also in die Periode des späten Jura bis zur jungen Kreidezeit. Einzigartig auf der Welt und in der Forschungsgeschichte der Paläontologie, der Wissenschaft von der Entwicklung der Lebewesen: Hier lagern Fossilien so vieler Arten in so großer Zahl, dass sich zum ersten Mal eine vollständige Lebensgemeinschaft rekonstruieren lässt. Aus der Zeit der Dinosaurier.


In den gleichen Sedimenten wie die der Saurier finden sich häufig Fische wie der zu den Stören gehörende <em>Protopsephurus</em> (Foto von: Thomas Ernsting)
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In den gleichen Sedimenten wie die der Saurier finden sich häufig Fische wie der zu den Stören gehörende Protopsephurus

Während andernorts nur die versteinerten Gebeine von Sauriern entdeckt werden, ist hier alles vorhanden, was die Giganten einst umkreucht und umfleucht, ja selbst gestochen hat. Die chinesischen Wissenschaftler nennen es die "Jehol-Lebensgemeinschaft". Jehol ist der alte Name einer ehemaligen Residenzstadt der chinesischen Kaiser und bezeichnete auch eine Provinz. Doch wie ist dieses einzigartige Massengrab entstanden? Generell sind Fossilien ja äußerst selten zu finden, müssen viele Faktoren zusammenkommen, damit eine tote Kreatur versteinert wird.


Erdkruste im großen Stil geöffnet

Nur vielleicht eines von jeweils vielen Millionen Individuen einer Art wird fossil durch die Zeitalter überliefert. Was wiederum an dem ständigen Kreislauf der aus Sedimenten entstandenen Gesteine liegt. Dass die Paläontologen mittlerweile trotzdem ein ziemlich vollständiges Bild der vergangenen 600 Millionen Jahre der Erd- und Lebensgeschichte haben, verdanken sie der industriellen Revolution des 18. Jahrhunderts. Damals wurde die Erdkruste auf der Suche nach Rohstoffen, nach Kohle und Erzen, in großem Stil geöffnet. In jener Zeit entwickelte der Engländer William Smith die Chronologie der Gesteinsschichten, die Stratigraphie.



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