Tierwelt
GEO Magazin Nr. 10/09 - Heilung für den Bauch Seite 1 von 2

Text von Jörn Auf dem Kampe

Fotoshow: Nautilus

Der Fotograf Jürgen Freund spürte vor der Nordostküste Australiens ein bizarres Unterwasserwesen auf: den Nautilus, auch Perlboot genannt


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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


Per Rückstoß bewegt sich der Nautilus fort, wie alle Kopffüßer. Dafür presst er Wasser aus einem trichterförmigen Muskelschlauch (Foto von: Jürgen Freund)
© Jürgen Freund
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Per Rückstoß bewegt sich der Nautilus fort, wie alle Kopffüßer. Dafür presst er Wasser aus einem trichterförmigen Muskelschlauch

Seit mehr als fünf Jahrhunderten ist das Perlboot eine begehrte Trophäe in den Meeren von Indonesien bis Australien, ein Symbol der Anmut und zugleich ein Rätsel für die Forschung. Als die Schalen zur Zeit der Renaissance mit Entdeckern und Kaufleuten aus Südostasien nach Europa gelangten, galten sie als biologische Sensation, ebenso aufregend wie die Kokosnuss oder das Straußenei. Die kalkigen Hüllen aus Übersee wurden zu kunstvollen Pokalen und Trinkbechern umgearbeitet, doch niemand konnte sich so recht vorstellen, welches Geschöpf derartige Gehäuse hinterließ.


Benannt als Nautilus, fand der Exot mit zwei Gattungen und sieben Arten später Eingang in die zoologischen Werke; die inwendige Schicht seines Gehäuses aus Perlmutt brachte ihm die Bezeichnung Perlboot ein. Die Gelehrten sägten die Schalen auf und bewunderten die Spirale aus hintereinanderliegenden, von der Öffnung bis zum Ende immer kleiner werdenden Kammern, deren Aufbau einem logarithmischen Prinzip folgt. Und deren Geometrie sich wie ein grundlegendes Muster des Universums auch in Tiefdruckwirbeln oder Spiralgalaxien wiederholt.



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Der englische Anatom Robert Hooke, berühmt für seine mikroskopischen Studien, analysierte Mitte des 17. Jahrhunderts den Zweck der Schalen. Die gasgefüllten Kammern darin, folgerte er richtig, mussten dem Tier seine Schwerelosigkeit im Wasser verleihen. Der erste Forscher aus Europa, der auch den Bewohner des eleganten Panzers in Augenschein nehmen konnte, war der nördlich von Frankfurt am Main geborene Georg Eberhard Rumpf. Als Inspektor tagsüber in Diensten der niederländischen Ostindienkompanie, widmete er sich nachts der Naturkunde.
Auf Ambon, einer Insel des heutigen Indonesiens, gelangte er in den Besitz eines Exemplars und ordnete das Tier 1705 bei den Kopffüßern ein, eine Klasse, deren Vertreter nach den Extremitäten an ihrem Haupt benannt sind. Die zehnarmigen Sepien und Kalmare gehören ebenso dazu wie die Kraken mit ihren acht "Füßen". Jedoch erst Ende des 19. Jahrhunderts brachen Wissenschaftler auf, um das eigenartige Weichtier auch in seiner tropischen Heimat zu untersuchen.
Von Fischern erfuhren sie dort, dass die Perlboote an steilen Hängen und Riffen zu Hause sind. Und wie man sie in Hunderten Meter Tiefe in Fallen fängt. Nach und nach fügte sich das Bild einer erstaunlichen Kreatur: Sein Körper sitzt in der letzten und größten Kammer, nur ein dünner Gewebestrang durchzieht sämtliche Abschnitte. Der Kopf ist von einer robusten Kappe bedeckt, mit der das Perlboot auch seinen Panzer verschließt, wenn es sich darin zurückzieht. Es besitzt urtümliche Augen, die nach dem Prinzip der Lochkamera gestaltet sind. Und wie bei allen Kopffüßern ähnelt sein Mundwerkzeug aus Chitin und kalkgehärteten Kanten einem Papageienschnabel. In seinen Adern strömt blaues, kupferhaltiges Blut, aus einem Muskelschlauch unter dem Kiefer stößt es Wasser aus und bewegt sich so im Rückwärtsgang fort. Den Stoffwechsel kann das Perlboot wie ein Winterschläfer herunterfahren. Der Herzschlag verlangsamt sich dann bis auf ein, zwei Schläge pro Minute. So überdauert es auch Zeiten des Sauerstoffmangels.


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