Tierwelt
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Kosmetik ohne Tierversuche: "Das ist ein Meilenstein"

Ab dem 11. März 2009 sind EU-weit Kosmetika verboten, die im Tierversuch getestet wurden. Doch Schlupflöcher gibt es nach wie vor. Warum Tierschützer dennoch von einem Erfolg sprechen, erläutert Christiane Baumgartl-Simons vom Bundesverband "Menschen für Tierrechte"
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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


Dr. med. vet. Christiane Baumgartl-Simons ist stellvertretende Vorsitzende des Bundesverbandes der Tierversuchs-<br />gegner (Foto von: )
Dr. med. vet. Christiane Baumgartl-Simons ist stellvertretende Vorsitzende des Bundesverbandes der Tierversuchs-
gegner

GEO.de: Nationale und EU-Richtlinien zum Tierschutz sind schon viele erlassen worden. Warum ist der 11. März 2009 ein besonderes Datum?
Dr. med. vet. Christiane Baumgartl-Simons:
Mit diesem Tag tritt ein Vermarktungsverbot für im Tierversuch getestete Kosmetika in Kraft. Dieses Verbot gilt nicht nur für das fertige Produkt - das gibt es ja schon seit 2004 - sondern auch für seine sämtlichen Inhaltsstoffe. Das ist ein Novum. Allerdings gibt es noch ein großes Schlupfloch, denn dieses Verbot betrifft nur Stoffe, die ausschließlich für die Verwendung in Kosmetika hergestellt wurden. Kosmetika bestehen nun aber zu 80 bis 90 Prozent aus Stoffen, die auch in anderen Bereichen eingesetzt werden, etwa in Reinigungsmitteln. Solche Chemikalien werden weiterhin nach Chemikalienrecht geprüft. Ersatzverfahren müssen zwar nach EU-Recht angewendet werden. Gibt es aber keine, kann weiterhin im Tierversuch getestet werden.


Im Draize-Test wird Kaninchen der zu prüfende Stoff direkt ins Auge geträufelt. Die Folge sind schmerzhafte Verätzungen (Foto von: Ärzte gegen Tierversuche e.V.)
© Ärzte gegen Tierversuche e.V.
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Im Draize-Test wird Kaninchen der zu prüfende Stoff direkt ins Auge geträufelt. Die Folge sind schmerzhafte Verätzungen

Also doch kein Grund zur Freude?
Doch, auf jeden Fall. Denn der große Fortschritt bei der neuen Kosmetik-Richtlinie ist, dass sie bestimmte Tests ab einem bestimmten Datum unwiderruflich verbietet - unabhängig davon, ob alternative, tierfreie Testverfahren zur Verfügung stehen oder nicht. Also ganz anders als im Chemikalienrecht. Dafür kämpfen wir seit 23 Jahren, seit das deutsche Tierschutzgesetz erstmals Tierversuche für dekorative Kosmetik wie Lidschatten und Wimperntusche verboten hat, wenn auch mit Ausnahmen. Jetzt kommt endlich auch auf EU-Ebene Bewegung in die Sache.


Wann wird Kosmetik, deren Inhaltsstoffe im Tierversuch getestet wurden, tatsächlich verboten sein?
Erst dann, wenn alle Chemikalien tierversuchsfrei geprüft werden. Für Chemikalien gibt es zurzeit allerdings genauso wenig zugelassene alternative Testverfahren wie für die Kosmetik. Ich habe aber die große Hoffnung, dass die Botschaft in der Politik und in der Wissenschaft angekommen ist, dass endlich in Ersatzverfahren investiert werden muss. Und ich bin sehr zuversichtlich, dass wir nicht noch einmal 20 oder 30 Jahre warten müssen, bis auch die Chemikalienforschung nur noch tierversuchsfreie Verfahren einsetzt.

Warum gibt es zurzeit noch so wenig tierversuchsfreie Testmethoden?
Es wird zu wenig an solchen Verfahren geforscht. Darum ist die neue Richtlinie so wichtig. Sie ist schon jetzt ein großer Schrittmacher für die tierversuchsfreie Forschung. So haben der europäische Kosmetik-Herstellerverband Colipa und die EU-Kommission jeweils 25 Millionen Euro bereitgestellt, um alternative Tests für die Langzeit-Toxizität zu entwickeln. Bei diesen Tests werden die Stoffe Nagern oder Hunden über ein Jahr hinweg verabreicht: auf die Haut, über eine Sonde direkt in den Magen oder per Inhalator.

Hat der Kosmetiksektor eine Vorreiterrolle beim Schutz von Versuchstieren?
Ja. Die Unausweichlichkeit der neuen Richtlinie wird auch der Chemikalienforschung neue Impulse geben. Die Kosmetikforschung ist ja so etwas wie die kleine Schwester der Chemikalienforschung.

Manch einer befürchtet vielleicht, dass der Tierschutz zu Lasten der Verbrauchersicherheit geht. Was entgegnen Sie dem?
Ich stelle die Gegenfrage: Glauben Sie, dass Tierversuche die Unbedenklichkeit eines Stoffes erweisen können? Die Aussagekraft von Tierversuchen ist wissenschaftlich nicht untermauert. Heute ist in wissenschaftlichen Kreisen unumstritten, dass die Vorhersage gar nicht möglich ist, wie ein Mensch auf einen Stoff reagiert, allein aufgrund von Tierversuchen, etwa mit Ratten. Wir wiegen uns schlicht in falscher Sicherheit.

Was kann jeder Einzelne tun, um Kosmetik ohne Tierversuche zu fördern?
Wer jetzt schon tierversuchsfreie Kosmetik kaufen möchte, sollte sich an dem Logo mit der schützenden Hand über dem Kaninchen orientieren. Das ist das älteste und zuverlässigste Label vom Deutschen Tierschutzbund und dem Internationalen Herstellerverband gegen Tierversuche in der Kosmetik (IHTK). In anderen EU-Ländern gibt es weitere Labels, wie zum Beispiel das Logo der European Coalition to End Animal Experiments (ECEAE), ein springendes Kaninchen. Allerdings muss man einschränkend sagen, dass es kaum Substanzen gibt, die nicht irgendwann einmal im Tierversuch getestet wurden. Jedes Label muss also mehr oder weniger willkürlich einen Stichtag festlegen, nach dem die Inhaltsstoffe nicht mehr an Tieren getestet worden sein dürfen. Da verfährt jedes Label anders. Im Zweifel müssen Sie sich beim Hersteller erkundigen.


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Kommentare zu "Kosmetik ohne Tierversuche: "Das ist ein Meilenstein""


Antonietta | 24.07.2010 00:16

Tierversuche verursachen extremes Leid und Tod von unschuldigen Lebewesen und verschwenden jährlich Unsummen Ihrer Steuergelder. Tierversuche gefährden und schädigen Ihre Gesundheit und verursachen den Tod von Menschen, da ihre Ergebnisse unsinnigerweise auf den Menschen übertragen werden. Beitrag melden!

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