Tierwelt

GEO Magazin Nr. 05/02 - Am Ursprung unseres Lebens Seite 1 von 5

GEO Magazin Nr. 05/02 - Am Ursprung unseres Lebens - Heft vergriffen - › Abonnieren

Paläontologie: Kronzeugen der Schöpfung

In fast 550 Millionen Jahre alten Sedimenten vom Grunde des Ur-Ozeans stießen Paläontologen in China auf Fossilien mitsamt deren Weichteilen und Organen. Durch geochemische Umstände gleichsam mumifiziert, dokumentieren diese Funde die Entfaltung aller heute existierenden Lebenwesen - bis hin zum Menschen


Druckansicht   Artikel per E-Mail weiterempfehlen  Artikel kommentieren 

Daten werden gesendet ...


Bitte geben Sie Ihren Namen an!


Bitte geben Sie Ihre E-Mail-Adresse an!
Die angegebene E-Mail-Adresse ist ungültig!


Bitte geben Sie eine Empfänger-Adresse an!
Die angegebene E-Mail-Adresse ist ungültig!




* Pflichtfeld

» E-Mail versenden «
Hinweis: Ihre E-Mail-Adresse und die E-Mail-Adresse des Empfängers werden ausschließlich zu Übertragungszwecken verwendet und nicht gespeichert oder an Dritte weitergeben!

 fhdfh

So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


Die Fossilienlagerstätte von Chengjiang: Hier haben Winde die Ackerkrume verweht und in dem entblößten Gesteinsschutt ein geologisches Fenster geöffnet, das den Blick in fernste erdgeschichtliche Vergangenheit ermöglicht. Die Gesteinsscherben, die sich hier finden, sind Sedimentgesteine, die sich vor mehr als einer halben Milliarde Jahren im Erdzeitalter Kambrium am Grunde des Ur-Meeres abgelagert haben - und sie sind reich an Fossilien.


Urknall der Evolution

Diese in Chengjiang zu Tage tretenden Fossilien repräsentieren die Zeit nicht lange nach einem erdgeschichtlichen Ereignis von weltweit einschneidender Bedeutung, das Wissenschaftler als "Kambrische Explosion" bezeichnen. Sie gilt als Geburtsstunde aller Tierstämme und ihrer Gruppen. An zahlreichen Orten, so auch auf der Jangtse-Plattform, haben sich Myriaden winziger versteinerter Platten gefunden, die an Schalen kleiner Muscheln erinnern. Wenn von Lebewesen überhaupt etwas die Zeiten überdauert, so sind es am ehesten Hartteile wie Schalen, Knochen oder Panzer.


Nach wissenschaftlichen Erkenntnissen rekonstruiert: <em>Anomalocaris</em> packt mit seinen gewaltigen Klauen eine schwer gepanzerte <em>Vetulicola</em> (Foto von: Li Qun)
© Li Qun
Foto vergrößern
Nach wissenschaftlichen Erkenntnissen rekonstruiert: Anomalocaris packt mit seinen gewaltigen Klauen eine schwer gepanzerte Vetulicola

Ahnenforschung

Doch leere Muschelschalen oder leere Schildkrötenpanzer verraten wenig über die wahre Natur ihrer Bewohner, wenn solche Tiere gar nicht mehr existieren. Auch wessen Ahnen jene längst ausgestorbenen Bewohner des Ur-Ozeans waren, ist nur dann zweifelsfrei zu ermitteln, wenn sich Weichteile in den Fossilien erhalten haben. Doch derart leicht Verwesliches bleibt nur bei ungewöhnlich günstigen und äußerst seltenen geochemischen Umständen, vor allem bei Abwesenheit von Sauerstoff, in den Gräbern der Erdgeschichte vor dem Zerfall bewahrt.


<em>Anomalocaris</em> war das größte Raubtier im Ur-Ozean. Dieses komplett erhaltene Jungtier misst 30 Zentimeter. Ein ausgewachsenes Exemplar wurde zwei Meter groß (Foto von: Uwe George)
© Uwe George
Foto vergrößern
Anomalocaris war das größte Raubtier im Ur-Ozean. Dieses komplett erhaltene Jungtier misst 30 Zentimeter. Ein ausgewachsenes Exemplar wurde zwei Meter groß

Zurück in die Vergangenheit

Eine Lagerstätte, in der sich diese Bedingungen vereinen, entdeckte der amerikanische Geologe Charles Doolittle Walcott 1909 in den Burgess Shales der kanadischen Rocky Mountains. Die Fossilien von Chengjiang aber sind bedeutender: Sie führen noch mehrere Millionen Jahre weiter zurück in die Urzeit der Erde als die Funde in den Burgess Shales - und damit näher heran an den geheimnisvollen Urknall tierischen Lebens. Vor allem aber sind sie erheblich besser erhalten als jene in Kanada - ganz besonders die Weichteile.



Seite 1 von 5
 
1 - 2 - 3 - 4 - 5

Druckansicht   Artikel per E-Mail weiterempfehlen  Artikel kommentieren 


Momentan sind zu dem Artikel "Paläontologie: Kronzeugen der Schöpfung" keine Kommentare vorhanden.

Kommentar verfassen

* Bitte geben Sie einen Namen, unter dem Ihr Kommentar veröffentlicht wird, und eine gültige Mailadresse ein. Diese wird später nicht auf unseren Seiten zu sehen sein. Um Missbrauch zu vermeiden, senden wir Ihnen jedoch eine Mail mit einem Aktivierungslink - einfach anklicken und schon ist Ihr Beitrag online!

Mit der Abgabe eines Kommentars erkennen Sie die Nutzungsbedingungen an.

GEO im Abo


G+J Glossar
Partner-Angebote