Tierwelt

GEO.de - Thunfische in Gefahr Seite 1 von 2
Artikel vom

Text von Johannes Kückens

Thunfische in Gefahr

Seit Ende des letzten Jahres ist die Umweltschutzorganisation Greenpeace mit dem Schiff "Esperanza" auf der 14-monatigen "SOS Weltmeer"-Tour unterwegs und kämpft für die Erhaltung der Ozeane. Das Mittelmeer ist die vierte Etappe auf der Expedition. Hier steht der Blauflossen-Thunfisch durch den Einsatz von Treibnetzen und Mastanlagen vor dem Aussterben


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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


Der gefährdete Blauflossen-Thunfisch (<em>Thunnus thynnus</em>) im Mittelmeer (Foto von: Gavin Newman / Greenpeace)
© Gavin Newman / Greenpeace
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Der gefährdete Blauflossen-Thunfisch (Thunnus thynnus) im Mittelmeer

Es sieht besonders appetitlich aus: das rote Fleisch des Atlantischen Blauflossen-Thunfischs. Ob als Maki, Nigiri oder Sashimi: Thunfisch ist der Klassiker im jedem Sushi-Restaurant. Doch seine Beliebtheit als Speisefisch wird der weltweit größten Thunfischart immer mehr zum Verhängnis. Durch starke Überfischung im Mittelmeer und Ostatlantik sind heute nur noch geschätzte 20 Prozent des ursprünglichen Bestandes vorhanden. Der Öffentlichkeit weitgehend unbekannt, gibt es inzwischen eine weitere Bedrohung für den Blauflossen-Thunfisch: Seit über zehn Jahren tragen auch Mastbetriebe zu einer Ausrottung des Tieres bei. Denn für die Unterwasser-Farmen werden große Mengen junger Thunfische gefangen, um sie vor allem für den japanischen Sushi-Markt zu mästen.


Der vor der libyschen Küste gefangene Thunfischschwarm kreist während des Transports ständig im Netz (Foto von: Gavin Newman / Greenpeace)
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Der vor der libyschen Küste gefangene Thunfischschwarm kreist während des Transports ständig im Netz

Junge Thunfische werden in Farmen gemästet

Offiziell fällt die Thunfisch-Mast im Mittelmeer unter den Begriff der Aquakultur. Das erweckt den Anschein, dass - ähnlich wie beispielsweise bei Forellen- oder Lachs-Farmen - die Vermehrung der Fische und die komplette Entwicklung vom frisch geschlüpften Babyfisch bis hin zum marktreifen Thunfisch in den Mastbetrieben passiert. Tatsächlich aber werden junge Thunfische gefangen und in den Farmen gemästet, obwohl sie aufgrund ihrer zu geringen Größe nach den Bestimmungen der Internationalen Kommission zum Schutz des Atlantischen Thunfischs (ICCAT) nicht angelandet und verkauft werden dürfen.


Die "SOS-Weltmeer"-Tour
  • › Die einzelnen Stationen im Überblick

    Von den Azoren bis zur Antarktis läuft Greenpeace mit der "Esperanza" 12 verschiedene Stationen an. Ihr Ziel: die Schaffung eines weltweiten Netzwerks von Meeresschutzgebieten

Die Fischereiflotten wenden dabei einen Trick an, mit dem sie die ICCAT-Bestimmungen umgehen: Nachdem ein Thunfisch-Schwarm mit Netzen eingekreist worden ist, werden nur die ausgewachsenen Exemplare an Bord geholt. Die zu kleinen Thunfische verbleiben in den ringförmigen Netzen im Meer. Ein Schiff schleppt die Netze mitsamt den Jungfischen dann zu einer Thunfischfarm. Dort werden die Tiere in riesigen Unterwasserkäfigen gemästet. Da der Blauflossen-Thunfisch erst im Alter von fünf bis acht Jahren seine Geschlechtsreife erreicht, haben die Mastfische keine Chance sich zu vermehren, und die natürlichen Bestände werden so nachhaltig dezimiert.


Ein Schwarm Blauflossen-Thunfische, eingefangen im Transportnetz, wird zu einer sizilianischen Thunfisch-Farm geschleppt (Foto von: Gavin Newman / Greenpeace)
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Ein Schwarm Blauflossen-Thunfische, eingefangen im Transportnetz, wird zu einer sizilianischen Thunfisch-Farm geschleppt

Krankheiten breiten sich aus

Doch Thunfischfarmen gefährden nicht nur den Bestand der Art selbst. Für ein Kilo Thunfischfleisch müssen etwa 20 Kilo kleinere Fische gefangen und an die Jungfische verfüttert werden. Ein Großteil dieser Futterfische sind dabei ausgezeichnete Speisefische und könnten direkt vermarktet werden. Natürlich ist auch die Massentierhaltung in den Käfigen äußerst problematisch: Krankheiten können sich schnell ausbreiten und auf wildlebende Fische überspringen. Zudem verschmutzen die Exkremente der Farm-Fische die betriebsnahen Gewässer in erheblichem Maß.



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