Tierwelt

GEO Magazin Nr. 04/01 - Neandertaler Seite 1 von 3

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Warane: Der Drache mit dem Pokerface

Seit bekannt wurde, dass sie beim Beutegang selbst vor Menschen nicht halt machen, begegnet man den Komodo-Waranen mit grossem Respekt. Ihre Futtersuche schliesst sogar ihren eigenen Nachwuchs mit ein, so dass sich die Jungtiere zunächst auf die Bäume flüchten müssen, um zu überleben


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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


Ranger Darius Jabut war am Strand der Insel Rinca eingenickt, als ihn eine ungewohnte Berührung aus dem Schlaf riss: Eine gelbe, gespaltene Zunge kitzelte ihn wach. Geistesgegenwärtig griff Jabut nach dem Stock, der neben ihm lag - und drängte mit aller Kraft das gewaltige Reptil beiseite, das ihn neugierig untersuchen wollte. Eine brenzlige Situation, aber der Ranger hatte Glück: Die scharfen Zähne des Tieres erwischten ihn nicht. Eine Unachtsamkeit, wie sie sich der Wildhüter leistete, kann auf einigen der Kleinen Sundainseln Indonesiens gefährlich sein. Denn die hier lebenden Komodo-Warane sind die grössten Echsen der Erde - der längste bisher gesehene "Drache" mass 3,13 Meter und wog 166 Kilogramm. Und sie jagen nicht nur Schweine, Hirsche und Büffel: Es heisst, sie gingen mitunter auch gezielt auf Menschen los. Zugegeben: Die Kreaturen, die der Urzeit entsprungen zu sein scheinen, und die Abgelegenheit der Inseln - das erinnert an die Monster aus "Jurassic Park". Dennoch lohnt sich ein distanzierter Blick.


Im Jagdfieber fallen Warane auch schon einmal Menschen an

Die innige Umarmung der Waran-Männchen 
ist in Wirklichkeit das Ringen um ein
Weibchen.  Wer zuerst umfällt, hat sein Recht auf 
Fortpflanzung verspielt (Foto von: Volker Kess)
© Volker Kess
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Die innige Umarmung der Waran-Männchen ist in Wirklichkeit das Ringen um ein Weibchen. Wer zuerst umfällt, hat sein Recht auf Fortpflanzung verspielt

Bei meinen Aufenthalten auf den Inseln Komodo, Rinca und Flores, bei denen ich das Verhalten der Komodo-Warane studiert habe, bin ich allen Echsen-Angriffen der vergangenen Jahre auf Menschen nachgegangen - und nun überzeugt: Die meisten von ihnen entsprangen dem Zufall. Die Attacke auf einen Mann namens Zakarias Lamu im September 1990 allerdings scheint ein echter Beutezug gewesen zu sein: "Der grosse Ora war schon seit Tagen hinter einem Wasserbüffel her. Er reagierte ausgesprochen aggressiv, als ich an ihm vorüberging. Und plötzlich schoss er auf mich los und verbiss sich in mein Bein", erzählte mir Lamu, der auf Flores lebt. 40 Minuten lang kämpfte er mit der Riesenechse, bis er sie mit seinem Hackmesser töten konnte.


Solche Geschichten sind es, die den Waranen, hier "Oras" genannt, weltweit den Ruf eingebracht haben, Killer zu sein. Und doch werden die Echsen, die bis zu 50 Jahre alt werden, von den Einwohnern akzeptiert. Zudem sind die Oras streng geschützt, nur 5000 Exemplare haben bis heute überlebt. Wegen dieser vergleichsweise geringen Zahl und des kleinen Verbreitungsgebietes gilt die Art als gefährdet: Wilderer töten Büffel und Hirsche, die Beute der Oras, und Waldbrände zerstören ihren Lebensraum. Solange aber Touristen hierher kommen, um sich vor den Waranen zu gruseln, haben die Kolosse eine Überlebenschance.


Waran und Mensch: ein kompliziertes Zusammenleben

Um den Besuchern ein Spektakel zu bieten, wurden noch zu Beginn der neunziger Jahre auf Komodo die Riesenechsen mit Ziegen gefüttert. 1994 jedoch ist das eingestellt worden - nicht zuletzt deshalb, weil einige Warane das Jagen regelrecht verlernt hatten; ein paar sollen nach Ende des "Ziegenopfers" sogar verhungert sein. Besucher können heute mit einem Ranger zusammen durch die Grassavannen und Wälder der Insel streifen. Allerdings entspricht es bisweilen nicht den Vorstellungen mancher Gäste, wenn die "blutrünstigen Drachen" in einem Dorf scheinbar harmonisch mit Schweinen zusammenleben. Tatsächlich aber kippt manchmal die friedvoll scheinende Atmosphäre innerhalb von Sekunden.



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