Tierwelt

GEO Magazin Nr. 08/05 - Zeitnot Seite 1 von 4

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Spinnen: Feinsinnige Räuber

Spinnen sind eng mit ihrer Umwelt vernetzt - nicht nur durch ihre Gespinste. Ein System ultrascharfer Sensoren stattet sie aus mit fast untrüglichem Gespür. Zwar hören sie nicht die Flöhe husten - aber sie würden den Luftzug fühlen und todsicher erkennen


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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


Zugegeben: Jedermanns Lieblingstiere sind sie nicht. Selbst Spiderman kann wenig daran ändern, dass die meisten Menschen beim Anblick einer Spinne mit Abscheu, Flucht oder einem festen flachen Gegenstand reagieren, um die Bestie schleunigst aus der Welt zu schaffen. Und trotz beeindruckender Berechnungen, wonach die auf einem Hektar ländlicher Fläche lebenden anderthalb Millionen Spinnen Jahr für Jahr eine Tonne Insekten zu Brei verflüssigen und einsaugen, gelten die Fängerinnen allgemein auch nicht als Wohltäter bäuerlicher Betriebe. Doch auch das Grässliche hat seinen Reiz. Weshalb eine wachsende Gemeinschaft von Forschern ihre Karriere dem gewalterfüllten Leben, der heimtückischen Jagd und den riskanten Amouren der Spinnen widmet. Lange ist jene Klasse achtbeiniger Arachniden vom Hauptstrom des biologischen Establishments vernachlässigt worden zugunsten von Säugetieren, Vögeln und Insekten.


Viele Spinnen sind hinreißend gefärbt: die Luchsspinne <em>Peucetia madagascariensis</em> (Foto von: Ingo Arndt)
© Ingo Arndt
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Viele Spinnen sind hinreißend gefärbt: die Luchsspinne Peucetia madagascariensis

Zu Unrecht von der Wissenschaft vernachlässigt

Würde jemand ein Guinnessbuch der Gliedertierrekorde zusammenstellen, wären Spinnen mit mehreren Eintragungen vertreten. Sie gehören zu den giftigsten, gemeinsten, einsiedlerischsten, sozialsten, kannibalistischsten, schnellsten, kosmopolitischsten, erfinderischsten, sensibelsten - ja: und schönsten Arthropoden. Sie brauchen sich hinter der marktschreierischen Pracht der Schmetterlinge nicht zu verstecken. Im Tarnen und Täuschen besetzen sie Spitzenplätze. Als Schwarzfahrer der Abschreckung nehmen sie die Gestalt beißender Ameisen und stechender Wespen an, imitieren schillernde Wassertröpfchen und Vogelkot. So führen sie außer ihren Feinden auch menschliche Artenkenner an der Nase herum.


Technisch liegen netzwebende Spinnen vorn

Im gesamten Tierreich hat die von ihnen gesponnene Seide nicht ihresgleichen. Allein bei der Vorstellung, Menschen könnten diese total recycelbaren Naturfasern eines Tages selber herstellen, könnten deren Stahl übertreffende Festigkeit und Elastizität nutzen, bekommen Polymerchemiker glänzende Augen. Ebenso einzig sind die aus der Seide gesponnenen Schlingen. Nach herkömmlicher Auffassung ist es die Umwelt, die tierisches Verhalten, Körpergestalt und -funktionen formt. Anpassung heißt das in der Wissenschaft. Wahr ist aber auch das Umgekehrte: dass nämlich Tiere ihrerseits die Umwelt verändern können. Spinnen zum Beispiel haben mit ihrer Erfindung des Netzes in den Ablauf der Evolution eingegriffen und die natürliche Selektion in eine neue Richtung gedrängt.


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