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Umweltschutz: "Stuttgart 21" an der Donau

Ökologische oder wirtschaftliche Lösung? Um den Donauausbau bei Straubing ist ein erbitterter Streit entfacht. Umweltschützer werfen dem Staat zudem die rechtswidrige Vergabe von EU-Geldern in Millionenhöhe vor

Text von Fabian Kretschmer

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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

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Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

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http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


Wo die Isar in die Donau mündet, bei Deggendorf in Bayern, befindet sich eines der kostbarsten Naturschutzgebiete Mitteleuropas: In den Isar-Auen leben 35 Fischarten, darunter etliche, die im gesamten Donauraum vom Aussterben bedroht sind. Aber auch seltene Vogelarten fühlen sich hier wohl. Das Weißsternige Blaukehlchen etwa hat in diesem Gebiet eines seiner bedeutendsten Vorkommen. Darüberhinaus wächst in den Auen eine einzigartige Mischung von Pflanzen aus dem Alpenraum- und der im Osten angrenzenden Tiefebene. Die Isarmündung kann jedoch nur deshalb so unbehelligt existieren, weil die niederbayerische Donau zwischen Straubing und Vilshofen noch frei fließt. Die Strecke ist der letzte Donauabschnitt in Deutschland, der ganz ohne Staustufen und Kanalwände auskommt.


Sensibles Ökosystem: die Auen an der Mündung der Isar in die Donau (Foto von: Helmut Reichelt)
© Helmut Reichelt
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Sensibles Ökosystem: die Auen an der Mündung der Isar in die Donau

Dass genau dieser Abschnitt nun für die Schifffahrt ausgebaut werden soll, steht schon lange fest. Die Pläne hierfür gehen noch auf Jahrzehnte alte Dokumente zurück. Nur über das Wie ist Streit ausgebrochen: Die rot-grüne Bundesregierung beschloss schon 2002, einen naturschonenden Flussausbau umzusetzen, der die Donau nach aktuellen Angaben an 185 Tagen im Jahr für Schiffe mit 2,50 Meter Tiefgang passierbar machen würde. Die sogenannte Variante A würde hauptsächlich vorhandene Buhnen und Leitwerke ergänzen, um die größere Wassertiefe zu erreichen.

Die bayerische Landesregierung verweigerte jedoch die Kooperation: Sie will die Variante C, die einen Staustufenbau vorsieht. Mit der Variante C könnte man die geforderte Abladetiefe an 290 Tagen im Jahr gewährleisten - würde jedoch aufgrund des Baus einer Staustufe und eines Schleusenkanals stärker in den ökologischen Lebensraum der Donau eingreifen und die Isar-Auen tiefgreifend verändern. Denn die Auen leben vom Wechsel des Wasserstands, der durch eine Stauung weitgehend nivelliert werden würde.

Um eine ausgewogene Entscheidung zwischen ökologischem Schaden und wirtschaftlichem Nutzen der möglichen Ausbauvarianten zu finden, wird momentan eine Untersuchung durchgeführt, wie es sie in Ausmaß und Gründlichkeit in Deutschland noch nicht gegeben hat. 33 Millionen kostet sie - die Hälfte stammt aus Fördermitteln der EU, rund elf Millionen vom Bund und der Rest vom Freistaat Bayern. Die Endergebnisse werden im ersten Quartal 2012 erwartet.



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Hochwasserproblematik in Passau

Eine paritätisch besetzte Monitoring-Gruppe bekommt regelmäßig die neuesten Forschungsergebnisse präsentiert. Für Dieter Scherf, im Landesvorstand des Bund Naturschutz in Bayern und Mitglied der Monitoring-Gruppe, wären die Folgen eines Staustufenbaus katastrophal: "Die Isarmündung, das größte und artenreichste Auengebiet, das wir hier überhaupt haben, würde überstaut werden. Die Lebensräume würden sich grundsätzlich verändern." Viele Pflanzenarten, allen voran die Weichholzauen und Silberweiden, würden aller Voraussicht nach durch Allerweltsarten ersetzt werden.

Der wirtschaftliche Gewinn rechtfertigt den Staustufenbau nach Scherfs Einschätzung nicht. Schließlich spiele die Wasserstraße als Verkehrsträger nur eine marginale Rolle - die Wasserstraße als ökologisches Rückgrat in einer hoch genutzten Landschaft dafür umso mehr: "In Flussräume Eingriffe zu wagen, ist ein reiner Anachronismus."



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Kommentare zu ""Stuttgart 21" an der Donau"

sushi-virus | 14.07.2012 09:44

Das möcht ich sehen, das Ökologismus Menschenleben fordert. Es gibt Zungen die behaupten, man könne die Erde nur schützen, wenn der Mensch verschwindet ;-) Umweltschutz ist nicht totalitär...er ist logisch. Beitrag melden!

Gärtner | 23.01.2012 10:56

Zum Beitrag von Robert: Den Naturschutz den wir bitter nötig haben, mit dem Nationalsozialismus gleichzusetzen ist so ziemlich das blödeste was ich seit langem gelesen habe. Und dann wird solcher Unsinn auch noch veröffentlicht. Beitrag melden!

Helmut S | 24.12.2011 01:57

Die Menschheit zerstört ihre Lebensgrundlage. Mehr oder weniger Sinnlose Projekte dienen einer Wachstumsideologie werden aber als Fortschritt dargestellt. "Die Globalisierung des Tempowahns ... trägt zu einem erklecklichen Teil zur Vernichtung von Lebensgrundlagen bei" steht im Buch von Winfried Wolf Verkehr Umwlt Klima. Wir gehen in eine Sackgasse des Raubbaus im Namen der Kapitalvermehrung. Unser Lebensstil schafft die Probleme für die Zukunft. Angetrieben von der Ausbeutung der Rohstoffe und der Menschen. Selbst in der Schokolade steckt gefährliche Kinderarbeit wenn sie nicht FAIRTRADE ist. Um Irrsinn wie Stuttgart 21 als Öko Projekt zu propagieren bedient sich die Politik der Kunst der Täuschung wie in GEO Kompakt Nr. 25 Seite 138 beschrieben: "Kein anderes Wesen vermag seine Artgenossen so geschickt irrezuführen wie der Mensch .... Der Hang zum Lügen wurzelt tief in unserer Stammesgeschichte - und hat die Evolution des Homo Sapiens entscheidend vorangetrieben" Beitrag melden!

Robert | 23.12.2011 10:44

Als viel größere Gefahr für das Leben in unseren KulturlandschaftsBreitengraden sehe ich inzwischen den aufziehenden Öko-Totalitarismus, wie er im Beitrag von "Jack" zum Ausdruck kommt: in diesem Land wurden schon mal Menschen aus dem Land gejagt und weggesperrt, damals mit der Begründung, dass sie sich angebelich am deutschen Volk oder Volkskörper vergangen und vergriffen hätten. Auch damals wurde der Totalitarismus damit begründet, dass man doch nur etwas Gutes will (damals für das Volk, heute für die Natur). Ich hoffe sehr, dass wir in diesem Land noch möglichst lange vor den totalitären Phantasien im Dienste einer höheren Sache - völlig egal welcher - verschont bleiben werden. Aber ich bin mir nicht sicher ob uns das gelingen wird: spätestens alle paar Generationen scheinen sich Irre einem neuen Betätigungsfeld zuzuwenden, nachdem Glauben mit dem Dreißigjährigen Krieg und Nationalismus mit dem 1. und 2. Weltkrieg in unseren Breitengraden durch sind jetzt offenbar dem "Ökologismus". Beitrag melden!

Opa Kolja | 22.12.2011 10:12

Abgesehen davon,dass eine unverantwortliche und unumkehrbare Naturzerstörung stattfände,wäre der Staustufenbau volkswirtschaftlicher Unsinn.Der damalige Bau des Rhein-Main-Donau-Kanals sollte als Warnung dienen,wie Steuergelder verschwendet wurden.Und ein künftig mögliches Absaufen der Stadt Passau,verbietet das Irrsinnsprojekt vollends. Beitrag melden!

Jack | 21.12.2011 19:47

Diese elende Geldgier. Solche Geldgierigen Sippen gehören aus dem Land gejagd oder gleich weggesperrt, damit sie sich nicht mehr an der Natur vergreifen und vergehen können. Beitrag melden!

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