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9. GEO-Tag in Crawinkel

Während in Heiligendamm der G-8-Gipfel unter strengsten Sicherheitsvorkehrungen seinen Lauf nimmt, kommt es mehr als 500 Kilometer weiter südlich zu einem Gipfeltreffen ganz anderer Dimension: Mehr als 100 Experten haben sich in Crawinkel, einem kleinen Ort im mittleren Teil des Thüringer Waldes zur Hauptveranstaltung des GEO-Tags der Artenvielfalt zusammengefunden. Ihr Ziel: Innerhalb von 24 Stunden in Berg-, Nass- und Feuchtwiesen, Halbtrockenrasen und von Hecken durchzogenen Flächen möglichst viele Tier- und Pflanzenarten aufzuspüren und zu bestimmen. Bei teils sengender Hitze durchstreifen sie das 20 Quadratkilometer umfassende Gebiet einer in Deutschland einzigartigen, halboffenen Weidelandschaft - und werden reichlich fündig (Link zur Artenliste).


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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


"Thüringische Serengeti" nannten manche Teilnehmer das Untersuchungsgebiet (Foto von: Malte Jäger)
© Malte Jäger
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"Thüringische Serengeti" nannten manche Teilnehmer das Untersuchungsgebiet

Freitag, 8. Juni 2007, Hof der Agrar GmbH Crawinkel, 18 Uhr

Es gibt keine Proteste bei diesem Gipfeltreffen, keine Ausschreitungen, und die Sicherheitsvorkehrungen beschränken sich auf Mützen, Sonnenmilch, Anti-Mücken-Lotion und Handschuhe zum Schutz vor bissigen Tieren. Die geladenen Experten - insgesamt 105 - reisen nicht in Limousinen, sondern im offenen Kremser-Wagen vom Bahnhof zum zentralen Tagungsort, dem Hof der Agrar GmbH Crawinkel. Spannung liegt in der Luft - nicht nur wegen der Gewitterwolken. Zwar geht es, wie Chefredakteur Peter-Matthias Gaede betont, auch beim 9. GEO-Tag der Artenvielfalt nicht darum, Rekorde aufzustellen, aber angespornt haben die Ergebnisse vom Vorjahr die Wissenschaftler schon. Sie interessiert vor allem, wie sich die extensive Wirtschaftsweise des Betriebes auf die Artenvielfalt auswirkt. Rinder- und Pferdeherden ziehen auf dem 20 Quadratkilometer großen Gelände frei umher und gestalten die Landschaft auf ganz natürliche Weise.



In der einsetzenden Dämmerung zeichnet sich die Silhouette einer Rinderherde in der Ferne ab, die Weite der Landschaft scheint unendlich zu sein. "Hier gibt es so viel Himmel", schwärmt GEO-Mitarbeiterin Dora Reale, und man kann verstehen, warum manche Teilnehmer das Gebiet als "thüringische Serengeti" bezeichnen.


Im Kremserwagen wurden die Experten durch die halboffene Weidelandschaft zum zentralen Veranstaltungsort kutschiert (Foto von: Malte Jäger)
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Im Kremserwagen wurden die Experten durch die halboffene Weidelandschaft zum zentralen Veranstaltungsort kutschiert

Freitag, 8. Juni 2007, ehemalige Munitionsanlage (Muna) Erlebach, Rinder-, Pferde- und Schafweide, 21.30 Uhr

"Ich könnte aus der Hose hüpfen!" Michael Franz von der Interessengemeinschaft für Fledermausschutz und -forschung Thüringen (IFT) ist etwas ungehalten, schon wieder hat sich das Fangnetz zu einem Wust verknotet, so kann es nicht aufgehängt werden. Dabei sollte jetzt eigentlich alles ganz schnell gehen, um die haarfeinen Netze noch vor Einbruch der Dunkelheit optimal positionieren zu können. Fledermäuse könnten das hauchdünne Hindernis zwar mit ihren Ultraschall-Rufen problemlos orten, doch in ihnen bekanntem Gelände verzichten sie häufig auf diese Orientierungsmaßnahme - sehr zur Freude der Fledermausexperten. Gegen 22 Uhr haben sie zwei Netze aufgestellt: Eines in einer kleinen Lichtung, das andere quer über den Weg, in unmittelbarer Nähe eines Baches, an dem es viele Insekten und damit Futter für die nächtlichen Jäger gibt. Auch an zwei weiteren Standorten haben sich die Wissenschaftler auf die Lauer gelegt. 20 Fledermausarten sind in Thüringen heimisch, doch an den Netzen ist von dieser Fledertiervielfalt vorerst nichts zu bemerken.


Thomas Faulstich-Warneyer kontrolliert ein haarfeines Netz. Noch hat sich keine Fledermaus darin verfangen (Foto von: Malte Jäger)
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Thomas Faulstich-Warneyer kontrolliert ein haarfeines Netz. Noch hat sich keine Fledermaus darin verfangen

Reger Betrieb herrscht indes einige hundert Meter weiter an einer beleuchteten Leinwand, an der sich den Fotografen die verschiedensten Nachtfalter präsentieren. Achateule oder Gelbe Tigermotte, jedes der Tiere wird für Minuten zum umschwärmten Star. "Nur dass die einfach nicht stillsitzen", bemängelt der Schwärmer- und Zahnspinner-Experte Uwe Büchner.

Mit dem Detektor haben inzwischen die Mitglieder der IFT zwar schon die Rufe einer Bart- und einer Mopsfledermaus, eines Abendseglers und eines Großen Mausohrs erlauscht. Eine Breitflügelfledermaus ist auch schon über die Gruppe hinweggeflogen. Aber ins Netz gegangen ist immer noch keines der Fledertiere. Es scheint, als wollten sie die Forscher foppen. Doch dann eine kleine Sensation: Per Handy melden die Kollegen aus dem Untersuchungsgebiet Jonastal-Bienstein den Fang zweier Kleiner Hufeisennasen. Die nur sechs Gramm schweren Fledermäuse mit dem charakteristischen Nasenlappen sind sehr selten und im deutschsprachigen Raum nur noch in Thüringen, Sachsen und den Alpen zu finden. Etwas später wird auch in der Muna die Beharrlichkeit der Experten belohnt: Johannes Treß befreit ein Großes Mausohr aus dem Netz. Die Art ist auf Laufkäfer spezialisiert und hat ein so feines Gehör, dass sie die Raschelgeräusche ihrer Opfer im Holz hören kann. Momentan ist die Fledermaus jedoch weniger an ihrem bevorzugten Fressen interessiert als daran, sich aus Johannes Treß geübtem Griff zu befreien.


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