GEO Magazin Nr. 4/07 - Was den Menschen prägt Seite 1 von 1

Artenvielfalt in Gefahr: Wird doch gestaut?

Der letzte Rest naturnaher Flusslandschaft an der deutschen Donau schien 2002 gerettet


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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


Zwischen Straubing und Vilshofen in Niederbayern solle die Donau nur schonend und ohne die Errichtung von Stauwerken ausgebaut werden, entschied die Bundesregierung als Eigentümer dieser "Bundeswasserstraße". Auf der 70 Kilometer langen Strecke möge der Fluss weiterhin im angestammten Bett strömen. Die Mühlhamer Schleife, einer der wenigen verbliebenen Mäander, werde nicht gekappt. Niederbayern dagegen fordert jetzt den Ausbau mit einer Staustufe. Im März 2006 legte das Regierungspräsidium in Landshut einen entsprechenden Raumordnungsplan vor. Favorisiert wird darin Variante C/C 2,80, die vorsieht, die Mühlhamer Schleife durch einen Schleusenkanal abzuschneiden.

Zudem soll das Flussbett auf gesamter Strecke um 80 Zentimeter tiefer gelegt werden (bislang hat es etwa zwei Meter Tiefe). Der Plan setzt sich nicht nur über den Beschluss der Bundesregierung hinweg, die den Ausbau zu zwei Dritteln finanzieren soll. Er steht auch in Konflikt mit europäischem Recht, das die gesamte Region als EU-Vogelschutzgebiet sowie nach der Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie unter Schutz stellt. Bei der Abwägung der Interessen seien in Landshut die Belange der Binnenschifffahrt maßgeblicher gewesen, sagt Jürgen Weber, Sachgebietsleiter für Raumordnung, Landes- und Regionalplanung der Regierung Niederbayern. So gehe es vor allem darum, den letzten Engpass der Donau in Deutschland zu beseitigen. Binnenschiffe mit einem Tiefgang von zweieinhalb Metern könnten so fast ganzjährig die Donau befahren. Das locke letztlich den Güterverkehr von der Straße. Georg Kestel, Landschaftsarchitekt und Berater des Bundes Naturschutz in Bayern, glaubt nicht daran: Auf der Donau würden vor allem Massen- und Schüttgüter, wie Eisenerze, Getreide oder Kies, transportiert, was heute kaum noch ein Lastwagen lade. Außerdem würden Container-Binnenschiffe leichter beladen und hätten deshalb nur einen durchschnittlichen Tiefgang von etwa zwei Metern. Für diese Schiffstypen ist nicht die Tiefe der Fahrrinne, sondern die Durchfahrtshöhe unter Brücken limitierend.

Wem also wäre eine Staustufe von Nutzen? "Vieles deutet darauf hin, dass sowohl die hiesige Baubranche als auch die Rhein-Main-Donau AG wirtschaftliches Interesse daran haben. Letztere gehört zum Energiekonzern Eon, und der erzeugt bereits an vielen Donaustandorten Strom durch Wasserkraft", betont Ludwig Wörner, umweltpolitischer Sprecher der Landtagsfraktion der SPD in Bayern. Die Natur hingegen hätte den Schaden: Betroffen wären vor allem Lebensräume mit saisonal schwankendem Wasserstand, wie etwa die im Naturschutzgebiet Isarmündung bei Deggendorf noch intakten Silberweiden- und Erlenauen. Diese Biotope saugen bei Überflutung das Wasser auf wie ein Schwamm und geben es in trockenen Zeiten langsam wieder an die Umgebung ab. "Verändern sich Auwälder oder -wiesen entlang der Donau, verlieren seltene Vogelarten, wie etwa der Große Brachvogel oder das Blaukehlchen, ihre Brutgebiete", sagt Christian Stierstorfer vom Landesbund für Vogelschutz. Gefährdet würde auch die bundesweit einmalige Fischfauna. Immerhin steht von den 55 im fraglichen Donaubereich lebenden Fischarten mehr als die Hälfte auf der Roten Liste der bedrohten Arten. Sieben von ihnen kommen sogar nur in der Donau vor, etwa der Donau-Kaulbarsch, Gymnocephalus baloni, der schnell fließendes Wasser braucht. Dort findet sich, an Steinen, auch noch eine besondere Rarität: Theodoxus danubialis, die Donau-Kahnschnecke.


Machen Sie mit!

Wer am 9. Juni 2007 (oder in der Woche davor oder danach) zum 9. "GEO-Tag der Artenvielfalt" ein eigenes Projekt organisieren möchte, kann sich direkt über die GEO-Website anmelden oder bei: Tom Müller, Tel. 040/37 03-27 32, E-Mail: mueller.tom@geo.de Besonders eingeladen sind auch Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrern, für die die Deutsche Wildtier Stiftung in Kooperation mit GEO einen Wettbewerb ausgeschrieben hat. Hauptgewinn: eine Klassenfahrt ins "Wildtierland" in der Uckermark. GEO vergibt außerdem einen Preis für junge Experten (Kleingruppen außerhalb des Unterrichts). Als Starthilfe können Berichte über bisherige Aktionen, Aufkleber, Plakate und Materialien für die örtliche Presse kostenlos bestellt werden. Partner der Hauptveranstaltung ist die Stiftung Naturschutz Thüringen.


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