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4. GEO-Tag der Artenvielfalt auf der Insel Vilm (Rügen)

Über einhundert Wissenschaftler und Hobby- Biologen haben am 8. Juni 2002 den Artenbestand von Tieren und Pflanzen der Ostsee-Insel Vilm und ihrer Umgebung neu erfasst.

Text von Joachim Mueller

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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


Leben ist Vielfalt

Auf der etwa 2,5 Kilometer langen und knapp einen Quadratkilometer großen Insel Vilm kehrt allmählich wieder Ruhe ein. So viel Aufmerksamkeit wie in den letzten 24 Stunden, wurde diesem Kleinod im Biosphärenreservat Südost-Rügen schon lange nicht mehr zu Teil. Über einhundert Wissenschaftler und Hobby-Biologen verteilten sich mit Keschern, Sammelgläsern und Bestimmungsbüchern auf der Insel sowie an der Küste Rügens und dem Boddengewässer dazwischen, um die Vielfalt von Tieren und Pflanzen zu studieren. Das Ganze in nur einer Nacht und einem Tag. Sie gingen dabei so behutsam wie möglich vor und beliessen die Lebewesen, bis auf wenige Belegexemplare, in ihrem angestammten Lebensraum.


Kleinod im Rügischen Bodden

Die Insel Vilm bildet seit 1990 eine der Kernzonen des Biosphärenreservates Südost-Rügen. Sie ist bekannt für ihren, für den südlichen Ostseeraum einzigartigen Naturreichtum. Die besondere Bedeutung dieser Insel erkannten schon die Slawen, die diese Insel als einen heiligen Ort verehrten. Im Mittelalter war das Eiland Ziel von Wallfahrten und Heimat von Einsiedlern. Um das Jahr 1527 fand der letzte große Holzeinschlag auf der Insel statt. Seit dieser Zeit konnte sich ein Urwald aus Buchen, Eichen und Bergahornen nahezu ungestört zu seiner heutigen Pracht entwickeln; "Vilm" bedeutet auf Altslawisch "Ulme". Viele Maler ließen sich von diesem Kleinod im Rügischen Bodden inspirieren. Der wohl bekannteste war Caspar David Friedrich.


Unberührte Natur auf Vilm (Foto von: GEO)
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Unberührte Natur auf Vilm

Herr der Fliegen

Nach der Ankunft auf Vilm am Vorabend konnte sich jeder Besucher zunächst einmal selbst von der Übermacht der Natur auf der Insel überzeugen: Geschwader von Stechmücken überfielen jeden, der sich nicht schon während der Überfahrt vorsorglich mit Mückenschutzmittel einbalsamiert hatte. Einem scheinen die surrenden Blutsauger nichts auszumachen: Matthias Jaschhof von der Universität Greifswald. Aufmerksam und in gespannter Erwartung studiert er ein von zwei Seiten beleuchtetes Laken, auf dem sich Mücken, Falter und Fliegen tummeln. Sobald er ein interessantes Exemplar entdeckt hat, nähert er sich ihm vorsichtig mit dem "Exhaustor"; einem eigens für den Insektenfang konstruierten Saugapparat. "Allein hier auf diesem Laken", so der Experte, "befinden sich mindestens zehn verschiedene Mücken- und Fliegenarten".


Mücken, Fliegen und Falter ließen sich auf einem beleuchteten Laken gut beobachten - und von Christian Schmidt fangen (Foto von: GEO)
© GEO
Mücken, Fliegen und Falter ließen sich auf einem beleuchteten Laken gut beobachten - und von Christian Schmidt fangen

Zänkische Fledermäuse

In einigen Metern Entfernung stehen die Fangnetze für die wohl faszinierendsten Geschöpfe der Nacht - die Fledermäuse. Umringt von GEO-Fotografen und dem Kamerateam des Norddeutschen Rundfunks präsentieren Andreas Nick von der Arbeitsgruppe Fledermaus-Schutz Eberswalde und Sabine Stehn von der Universität Tübingen ihren Fang - sechs Exemplare der Mücken- und Zwergfledermaus. Nur unwillig und unter zänkischem Gezeter lassen sich die kleinen, bepelzten Kerle von den Wissenschaftlern vermessen. Kurze Zeit später, nachdem die Daten jedes einzelnen Tieres aufgenommen sind, erhalten sie ihre Freiheit wieder.


Zeigt her eure Flügel - die gefangenen Fledermäuse wurden genau vermessen (Foto von: GEO)
© GEO
Zeigt her eure Flügel - die gefangenen Fledermäuse wurden genau vermessen
Pilzexpertin Brigitte Schurig mit ihren Funden (Foto von: GEO)
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Pilzexpertin Brigitte Schurig mit ihren Funden

Krebsheilende Pilze

Am Samstagmorgen, dem eigentlichen Veranstaltungstag, machen sich die Pilzexpertin Brigitte Schurig und ihre Kollegen auf den Weg in den Urwald Vilms. Sie weiß, der Juni ist nicht die beste Zeit fürs Pilzesuchen und die Ausbeute wird gering ausfallen. Doch schon bald füllen viele Baumpilze ihre Artenliste an, wie der Schwefelporling, der alte Eichen befällt und deren Holz zerstört. Im jungen Stadium ist er allerdings essbar. "Einige der Porlinge werden in ihrem fruchtbaren - in der Fachsprache in ihrem "fertilen" - Stadium zur Behandlung von Krebsleiden verwendet," weiß Brigitte Schurig.


Die "Harris-Krabbe"

Nur einige hundert Meter von der Insel Vilm entfernt, wird das umliegende Boddengewässer vom Deutschen Meeresmuseum Stralsund (DMM) mit Booten, Tauchern und Fanggerät gründlich abgesucht. Auf der zeitgleich stattfindenden Lauterbacher Holzmesse haben Mitarbeiter des Museums ein Aquarium eingerichtet und auf die Insel verfrachtet; hier soll es die Fangfunde aufnehmen. Es füllt sich im Nu mit Stichlingen, Aalen, Wollhand-Krabben und kleinen Seekrebsen. "Besonders auffällig ist die starke Verbreitung der Krabbenart Rithropanopeus harrisii hier im Rügischen Bodden," so Götz Reinicke vom DMM. "Diese Krabbenart wurde erst in den Fünfziger Jahren von Nordamerika nach Europa eingeschleppt - vermutlich als Larven im Ballastwasser von Schiffen."


Großer Fang: Auch eine Wollhand-Krabbe ging den Forschern ins Netz (Foto von: GEO)
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Großer Fang: Auch eine Wollhand-Krabbe ging den Forschern ins Netz
Im flachen Wasser machten sich Kinder auf die Jagd nach Fischen, Muscheln und Insektenlarven (Foto von: GEO)
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Im flachen Wasser machten sich Kinder auf die Jagd nach Fischen, Muscheln und Insektenlarven
"Guck mal, was da alles schwimmt!" (Foto von: GEO)
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"Guck mal, was da alles schwimmt!"

So viele Tiere!

Besonders eifrig macht sich auch eine Gruppe von Kindern ans Werk, die Welt der heimischen Tiere und Pflanzen des Rügischen Boddens zu erkunden - tatkräftig unterstützt vom GEOlino-Team und von Mitarbeitern des Meeresmuseums Stralsund. Nach einer ausgiebigen Bootstour und einem Vorstoß in die Welt der Insekten, untersuchen sie nun das flache Wasser am Ufer bei Lauterbach gegenüber der Insel Vilm. Mit Keschern, Fangnetzen und Plastikgefäßen sind sie auf der Jagd nach kleinen Fischen, Muscheln und Insektenlarven. Begeistert zeigen sie einander ihre Ausbeute. "Das ist total toll. Man musst nur einen Becher ins Wasser tunken, und schon sind ganz viele Tiere drin!" schwärmt ein Junge.


Stolze Ausbeute: Über 50 verschiedene Moosarten fanden die Moos-Experten im Goor (Foto von: GEO)
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Stolze Ausbeute: Über 50 verschiedene Moosarten fanden die Moos-Experten im Goor

Mecklenburger Moos

Auch die Moos-Spezialisten sind begeistert. "Wir haben im Goor über 50 verschiedene Moosarten gefunden. Unter anderem eine, die nur hier in Mecklenburg vorkommt. Und ein Moos, das außer an dieser Küste nur im Gebirge wächst," berichtet Christian Berg von der Universität Rostock.

Für die Teilnehmer und Veranstalter war der 4. GEO-Tag der Artenvielfalt ein voller Erfolg. Neben vielen neuen, bisher unbekannten Arten, die gefunden wurden, hat vor allem die einmalige Landschaft der Insel Vilm begeistert. "Es hat uns sehr viel Spaß gemacht und wir werden im nächsten Jahr wieder dabei sein," versprechen die Teilnehmer.


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