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10. GEO-Tag im Nationalpark Bayerischer Wald

Wo Deutschland am wildesten ist, genau dort sollte sie stattfinden, die Hauptveranstaltung des 10. GEO-Tags der Artenvielfalt - im Nationalpark Bayerischer Wald. Wildnis bedeutet hier nicht nur Romantik, sondern auch Konfrontation: Auf großer Fläche stirbt der alte Wald, gleichzeitig liegt darin der Kern für einen Neuanfang. Ein für manche zunächst erschreckender, aber auch ein spannender Prozess. So erlebten es wohl die meisten der mehr als 100 Experten, die im ältesten Reservat Deutschlands 24 Stunden der Artenvielfalt nachspürten

Text von Sandra Baumberger

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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


Freitag, 13. Juni 2008, im "Waldbahn"-Waggon nach Ludwigsthal, 18.05 Uhr

Zur Bestimmung der verschiedensten Tier- und Pflanzenarten braucht es meist mehr als einen kurzen Blick. Zur Bestimmung der Experten nicht. Da reicht einer auf das Gepäck: Käscher, die aus mannshohen Trekkingrucksäcken ragen, verraten den Insektenkundler, Bastkörbe in allen Variationen den Pilzsammler im Dienste der Wissenschaft. Ornithologen, Pflanzenkundler oder auch Fledermaus-Experten sind wegen des handlicheren Equipments schon schwerer auszumachen, doch Wanderschuhe, Khaki-Hosen und entsprechende Reiseliteratur lassen Rückschlüsse zu.


Nachtfalterexperte Hermann Hacker (li.) würde GEO-Redakteur Martin Meister und Autorin Sandra Baumberger gerne Funde präsentieren. Doch für den Auftritt der nächtlichen Diven ist es zu kalt (Foto von: GEO)
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Nachtfalterexperte Hermann Hacker (li.) würde GEO-Redakteur Martin Meister und Autorin Sandra Baumberger gerne Funde präsentieren. Doch für den Auftritt der nächtlichen Diven ist es zu kalt

Rund eine Stunde später, wenn sie im Haus zur Wildnis im Bayerischen Wald angekommen sind, werden sie alle für die nächsten zwei Tage an den dort ausgegebenen sandfarbenen Westen zu erkennen sein - und an der Begeisterung, mit der sie sich ans Werk machen. 20 Untersuchungsgebiete vom Hochmoor über das Offenland der Schachten (ehemals künstlich angelegte Hochweiden) bis hin zu Bachauen und natürlich dem hier reichlichen Wald liegen in dem 243 Quadratkilometer großen Gelände vor ihnen.


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Ein ermutigender Auftakt auch: Eben hatten sich die Experten beim Aufstieg zum Haus der Wildnis noch darüber Gedanken gemacht, ob sie im Laufe der nächsten Tage wohl auch einmal einen Luchs zu Gesicht bekommen werden, da steht er schon vor ihnen. Im Wildgehege ist die ansonsten so scheue Wildkatze zwischen zwei Felsen hervorgetreten.


Thomas Rettelbach sucht am Kolbersbach nach Wildbienen und findet vor allem hartgesottene Hummeln  (Foto von: GEO)
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Thomas Rettelbach sucht am Kolbersbach nach Wildbienen und findet vor allem hartgesottene Hummeln

Freitag, 13. Juni 2008, Kolbersbach, 22.15 Uhr

Die Wolken, die vor wenigen Stunden noch bedrohlich über den Bäumen hingen, sind weitergezogen. Die Nacht ist sternenklar und für Mitte Juni reichlich kalt. Der Atem steht weiß vor Hermann Hackers Mund, der eben seiner Enttäuschung Luft macht: "Es ist nichts los. Das sind so ziemlich die ungünstigsten Bedingungen, die man sich vorstellen kann", seufzt der Nachtfalter-Experte ob der Kälte. Dazu noch das Licht des zunehmenden Monds. Das weiße Tischtuch, das Hacker für Fangzwecke zwischen zwei Stangen aufgespannt hat und nun mit einer 250-Watt-Lampe bestrahlt, verliert damit zusätzlich an Attraktivität. Rund 150 bis 200 Nachtfalter-Arten wären hier zu erwarten, schätzt Hacker, magere fünf haben sich bisher anlocken lassen.



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Zwar sind viele der Nachtaktiven auch noch bei Temperaturen unter dem Nullpunkt flugfähig. Im Sommer scheinen sie jedoch zu wissen, dass es nach der Schafskälte wieder wärmer wird und warten lieber ab. Selbst Arten, deren Vorfahren bereits die letzte Eiszeit überlebt haben, lassen sich an diesem Abend nicht blicken. Umso mehr Aufmerksamkeit erfährt deshalb der Achat-Eulenspinner (Habrosyne pyritoides), der - immerhin pünktlich zur Ankunft einer Besuchergruppe - ein wenig klamm ins Schweinwerfer-Licht flattert und sich wenig später in einem Fangglas wiederfindet.

Einige Meter unterhalb präsentieren Ulli Marckmann und Volker Runkel das selbst entwickelte automatische System zur Fledermauserfassung und Rufanalyse: Das Gerät steckt in einer Stoffhülle auf einem rund zwei Meter hohen Stab, rechts ragt eine Art dicke Stricknadel waagerecht heraus. Es unterscheidet Fledermausrufe von anderen Signalen, zeichnet die Rufsequenzen automatisch auf und zeigt dann am Computer an, um welche Arten es sich handelt. In dieser Nacht sind es Mops-, Bart- und Zwergfledermaus. Auch sie schätzen die Kälte nicht besonders, doch die Weibchen bekommen bald ihr Junges und müssen fressen.


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